2.0 KiB
In der Klasse N haben wir das S-Meter bereits sowohl in seiner analogen Variante (Abb. [ref:a_s_meter_analog]) als auch in seiner digitalen Variante (Abb. [ref:a_s_meter_digital]) kennengelernt. Es dient dazu, die Stärke des am Empfängereingang anliegenden HF-Signals anzuzeigen.
Die Skala eines S-Meters reicht üblicherweise von S1 bis S9. Eine Änderung um eine S-Stufe entspricht dabei \qty{6}{\dB}. Stärkere Signale oberhalb von S9 werden nicht mehr in weiteren S-Stufen, sondern in Dezibel über S9 angegeben, beispielsweise als „S9 + $\qty{20}{\dB}$“.
Da die Dezibel-Skala logarithmisch ist, entspricht eine Erhöhung um \qty{6}{\dB} einer Verdopplung der Eingangsspannung beziehungsweise einer Vervierfachung der Eingangsleistung. Umgekehrt entspricht eine Verringerung um \qty{6}{\dB} einer Halbierung der Spannung beziehungsweise einer Viertelung der Leistung.
[question:AF101] [question:AF104] [question:AF103] [question:AA113] [question:AF102]
Im Kurzwellenbereich bis \qty{30}{\mega\hertz} entspricht ein S-Wert von S9 genau \qty{50}{\micro\volt} an \qty{50}{\ohm}.
Ab dem VHF-Bereich (\qty{144}{\mega\hertz}) entspricht ein S-Wert von S9 genau \qty{5}{\micro\volt} an \qty{50}{\ohm}.
[question:AA114] [question:AF105]