@@ -20,7 +20,9 @@ Bitte nenne als Urheber (Mitwirkendenliste):
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## Prüfungsfragen
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Die enthaltenen Prüfungsfragen (`contents/questions/fragenkatalog*.json`) sind dem amtlichen Fragenkatalog entnommen: Prüfungsfragen zum Erwerb von Amateurfunkprüfungsbescheinigungen, Bundesnetzagentur, 3. Auflage, März 2024, (www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk), [Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0](https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0)
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Die Prüfungsfragen in `contents/questions/fragenkatalog3b.json` sind dem amtlichen Fragenkatalog entnommen: Prüfungsfragen zum Erwerb von Amateurfunkprüfungsbescheinigungen, Bundesnetzagentur, 3. Auflage, März 2024, (www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk), [Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0](https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0)
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`contents/questions/fragenkatalog_swl.json` enthält die zusätzlichen Fragen aus dem DARC-Fragenkatalog für die DE-Prüfung, die keine Entsprechung im amtlichen Fragenkatalog der Bundesnetzagentur haben.
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Am Fragenkatalog, welcher in Kooperation mit der Bundesnetzagentur entstand, waren und sind folgende Personen von Seiten des DARC e. V. beteiligt:
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After Width: | Height: | Size: 5.8 MiB |
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TODO
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After Width: | Height: | Size: 5.0 MiB |
@@ -0,0 +1 @@
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TODO
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After Width: | Height: | Size: 15 MiB |
@@ -0,0 +1 @@
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TODO
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After Width: | Height: | Size: 115 KiB |
@@ -0,0 +1 @@
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TODO
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After Width: | Height: | Size: 173 KiB |
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After Width: | Height: | Size: 1.1 MiB |
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TODO
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After Width: | Height: | Size: 163 KiB |
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TODO
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@@ -0,0 +1,134 @@
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{
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"sections": [
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{
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"title": "Prüfungsfragen im Prüfungsteil: Kenntnisse von Vorschriften",
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"sections": [
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{
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"title": "Amateurfunkverordnung (AFuV)",
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"sections": [
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{
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"title": "Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter",
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"questions": [
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{
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"number": "SWL004",
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"class": "SWL",
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"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{1810}{2000}{\\kilo\\hertz}$?",
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||||
"answer_a": "$\\qty{160}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{80}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{40}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{20}{\\meter}$"
|
||||
},
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||||
{
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||||
"number": "SWL005",
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"class": "SWL",
|
||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{3,5}{3,8}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{80}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{160}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{40}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{20}{\\meter}$"
|
||||
},
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||||
{
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||||
"number": "SWL006",
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||||
"class": "SWL",
|
||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{7,0}{7,2}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{40}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{160}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{80}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{20}{\\meter}$"
|
||||
},
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||||
{
|
||||
"number": "SWL007",
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||||
"class": "SWL",
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||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{14}{14,35}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{20}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{160}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{80}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{40}{\\meter}$"
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"number": "SWL008",
|
||||
"class": "SWL",
|
||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{21}{21,45}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{15}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{10}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{2}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{70}{\\centi\\meter}$"
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"number": "SWL009",
|
||||
"class": "SWL",
|
||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{28}{29,7}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{10}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{15}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{2}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{70}{\\centi\\meter}$"
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"number": "SWL010",
|
||||
"class": "SWL",
|
||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{144}{146}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{2}{\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{15}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{10}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{70}{\\centi\\meter}$"
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"number": "SWL011",
|
||||
"class": "SWL",
|
||||
"question": "Welchem Amateurfunkband entspricht der Frequenzbereich von $\\qtyrange{430}{440}{\\mega\\hertz}$?",
|
||||
"answer_a": "$\\qty{70}{\\centi\\meter}$",
|
||||
"answer_b": "$\\qty{15}{\\meter}$",
|
||||
"answer_c": "$\\qty{10}{\\meter}$",
|
||||
"answer_d": "$\\qty{2}{\\meter}$"
|
||||
}
|
||||
]
|
||||
}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
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||||
"title": "Weitere Gesetze, Vorschriften und Bestimmungen",
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||||
"sections": [
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{
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"title": "Gesetz über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei digitalen Diensten (TDDDG)",
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"questions": [
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{
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||||
"number": "SWL001",
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"class": "SWL",
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"question": "Darf eine Amateurfunkstelle zum Abhören des nicht-öffentlich gesprochenen Wortes verwendet werden?",
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||||
"answer_a": "Das Abhören des nicht-öffentlich gesprochenen Wortes ist ein Straftatbestand.",
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||||
"answer_b": "Der Betreiber einer Amateurfunkstation gilt als sachkundige Person und darf daher selbst entscheiden, auf welchen Frequenzen er hören darf.",
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||||
"answer_c": "Das Abhören des nicht-öffentlich gesprochenen Wortes bedarf einer besonderen Zulassung der BNetzA.",
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||||
"answer_d": "Jeder ist dazu berechtigt, wenn er dazu technisch zugelassene Empfänger benutzt."
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||||
},
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||||
{
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||||
"number": "SWL002",
|
||||
"class": "SWL",
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||||
"question": "Bei welcher Handlung wird das Fernmeldegeheimnis verletzt?",
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||||
"answer_a": "Bei Empfang, Verwertung oder Weitergabe von Nachrichten, die nicht für Funkamateure, die Allgemeinheit oder einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind.",
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||||
"answer_b": "Bei Verwertung oder Weitergabe von Gesprächsinhalten und Daten aus Amateurfunkverbindungen, an denen der Funkamateur nicht selbst beteiligt war.",
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||||
"answer_c": "Bei Verwertung oder Weitergabe von Gesprächsinhalten und Daten aus Amateurfunkverbindungen, unabhängig davon, ob der Funkamateur selbst beteiligt war.",
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||||
"answer_d": "Bei Aufzeichnung und Weitergabe von Gesprächsinhalten und Daten aus Amateurfunkverbindungen, insbesondere, wenn die Weitergabe an Nicht-Funkamateure erfolgt."
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||||
},
|
||||
{
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||||
"number": "SWL003",
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||||
"class": "SWL",
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||||
"question": "Wie hat sich eine Person zu verhalten, die Nachrichten empfängt, die <u>nicht</u> für Funkamateure, die Allgemeinheit oder einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind?",
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||||
"answer_a": "Sie darf den Inhalt der Nachrichten sowie die Tatsache ihres Empfangs anderen nicht mitteilen. Das gilt nicht in Not- und Katastrophenfällen.",
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||||
"answer_b": "Sie darf Dritten zwar die Tatsache des Empfangs mitteilen, aber nicht den Inhalt und die näheren Umstände. Das gilt auch in Not- und Katastrophenfällen.",
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||||
"answer_c": "Sie darf anderen Funkamateuren zwar die Tatsache des Empfangs mitteilen, aber nicht den Inhalt.",
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||||
"answer_d": "Sie hat sofort den Empfänger auszuschalten und die Bundesnetzagentur zu informieren."
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}
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]
|
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}
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||||
]
|
||||
}
|
||||
]
|
||||
}
|
||||
],
|
||||
"metadata": {
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||||
"edition": "25. Mai 2023",
|
||||
"issued_on": "2023-05-25",
|
||||
"valid_from": "2023-05-25",
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||||
"source": "DARC Prüfungsfragen für die DE-Prüfung"
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}
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}
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@@ -0,0 +1,25 @@
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Nicht jede technisch empfangbare Aussendung darf auch abgehört werden. Das Abhörverbot steht heute in § 5 des *Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes* (TDDDG).
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Mit einer Funkanlage dürfen Nachrichten abgehört werden, die für
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* den Betreiber der Funkanlage,
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* Funkamateure,
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* die Allgemeinheit oder
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* einen unbestimmten Personenkreis
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bestimmt sind. Amateurfunkverkehr darf ein SWL daher hören. Das absichtliche Abhören des nicht öffentlich gesprochenen Wortes ist dagegen unzulässig und kann strafbar sein.
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[question:SWL001]
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[question:SWL002]
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Wird eine nicht für den Hörer bestimmte Nachricht unbeabsichtigt empfangen, dürfen weder ihr Inhalt noch die Tatsache des Empfangs anderen mitgeteilt werden. Gesetzlich vorgesehene Ausnahmen und besondere Ermächtigungen bleiben unberührt. In Not- und Katastrophenfällen kann außerdem der Schutz wichtiger Rechtsgüter Vorrang haben.
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[question:SWL003]
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<attention>
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Eine frei zugängliche Frequenz oder ein technisch geeigneter Empfänger bedeutet nicht automatisch, dass der Inhalt legal abgehört oder weitergegeben werden darf.
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</attention>
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<tip>
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Für die Praxis gilt: auf Amateurfunkbändern, Rundfunk und ausdrücklich für die Allgemeinheit bestimmten Aussendungen bleiben. Zufällig empfangene fremde Nachrichten werden weder aufgezeichnet noch weitererzählt.
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</tip>
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@@ -0,0 +1,21 @@
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Im Amateurfunk werden viele international verständliche Abkürzungen benutzt. Sie sparen Zeit und helfen über Sprachgrenzen hinweg.
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<margin>
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| l: Abkürzung | X: Bedeutung |
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| CQ | allgemeiner Anruf; jede Station darf antworten |
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| CW | Continuous Wave; Morsetelegrafie |
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| DX | große Entfernung beziehungsweise weit entfernte Station |
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| RX | Empfänger |
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| TX | Sender |
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| TRX | Transceiver, also Sendeempfänger |
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[table:swl_abkuerzungen_uebersicht:Prüfungsrelevante betriebliche Abkürzungen]
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</margin>
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Ein Ruf wie *CQ CQ CQ de DL1ABC* richtet sich nicht an eine bestimmte Gegenstation, sondern ist ein allgemeiner Anruf. Das *de* bedeutet dabei *von*. Für einen SWL ist ein CQ-Ruf eine gute Gelegenheit, das Rufzeichen in Ruhe aufzunehmen und anschließend auf die antwortende Station zu warten.
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[question:BB102]
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[question:BB103]
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[question:BB106]
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[question:BB107]
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Die Begriffe TX und TRX tauchen auch auf Geräteanzeigen auf. Ein SWL arbeitet im RX-Betrieb. Leuchtet an einem Transceiver versehentlich die TX-Anzeige, sendet das Gerät möglicherweise gerade.
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@@ -0,0 +1,16 @@
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Du kennst nun die Grundlagen, um Amateurfunkverkehr bewusst und sicher zu beobachten. Du kannst einen Empfänger bedienen, Modulationsarten unterscheiden, Rufzeichen aufnehmen, Rapporte vergeben und vollständige Hörberichte schreiben. Ebenso kennst du die rechtlichen Grenzen des Empfangs und den Weg zur DE-Prüfung.
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Der beste nächste Schritt ist praktische Erfahrung:
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1. Suche einen DARC-Ortsverband und nimm Kontakt zu erfahrenen Funkamateuren auf.
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2. Richte eine einfache, sichere Empfangsstation ein.
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3. Höre regelmäßig auf unterschiedlichen Bändern.
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4. Führe vom ersten Tag an ein Logbuch.
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5. Übe mit dem vollständigen Fragenkatalog und mit Probeprüfungen.
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6. Vereinbare die DE-Prüfung und beantrage anschließend dein DE-Kennzeichen.
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Mit bestätigten SWL-QSL-Karten kannst du Diplome sammeln und später den Titel Deutscher Empfangsmeister anstreben. Vielleicht entsteht beim Hören auch der Wunsch, selbst zu senden. Dann ist die Amateurfunkprüfung der Klasse N der passende nächste Lernweg – vieles aus diesem Kurs kennst du bereits.
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vy 73 und 55!
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Wünschen Matthias DL9MJ und Florian DL1FLO
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@@ -0,0 +1,25 @@
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Eine Empfangsantenne kann aus einem kurzen Draht im Zimmer bestehen oder als größere Außenanlage aufgebaut sein. Sobald eine Antenne im Freien montiert wird, müssen mechanische Sicherheit, Abstände und örtliche Vorschriften beachtet werden.
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* Antennen und Masten müssen Wind und Wetter standhalten.
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* Zu Freileitungen und anderen Energieleitungen ist ein großer Sicherheitsabstand einzuhalten.
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* Für Blitzschutz und Potentialausgleich ist fachkundiger Rat (z. B. durch eine Blitzschutzfachkraft) erforderlich.
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* Wege, Nachbargrundstücke und öffentliche Flächen dürfen nicht gefährdet werden.
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* Miet-, Bau- und Denkmalschutzrecht müssen beachtet werden.
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<attention>
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Eine herabfallende Antenne oder die Annäherung an eine Stromleitung kann lebensgefährlich sein. Außenantennen nie allein und nie bei Gewitter auf- oder abbauen.
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</attention>
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Für Schäden gegenüber Dritten haftet grundsätzlich der Betreiber der Antennenanlage. Das gilt auch dann, wenn die Anlage nur zum Empfang genutzt wird.
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<tip>
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Mitglieder des DARC haben automatisch eine Haftpflichtversicherung für von ihnen betriebene Antennenanlagen, sofern sie vorschriftsmäßig aufgebaut sind. Die Versicherungsleistung ist bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten.
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Für den Einstieg ist eine kleine, sicher montierte Empfangsantenne besser als eine große improvisierte Konstruktion. Der örtliche DARC-Ortsverband kann bei Planung und Aufbau helfen.
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[Jetzt Mitglied im DARC werden!](https://50ohm.de/mw)
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</tip>
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[question:VE707]
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@@ -0,0 +1,19 @@
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Der Antrag auf ein DE-Kennzeichen wird mit dem dafür vorgesehenen Formblatt gestellt. Bei einer DE-Prüfung bestätigt die Prüfungskommission das Ergebnis. Eine Kopie der Prüfungsunterlagen oder einer Amateurfunkgenehmigung wird nur auf besondere Anforderung beigefügt.
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Für eine zügige Bearbeitung sind insbesondere wichtig:
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* vollständiger Name in der gewünschten Schreibweise
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* DARC- oder VFDB-Mitgliedsnummer
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* Ortsverband und DOK
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* gegebenenfalls gewünschte Suffixkombination
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* Bestätigung der erfüllten Voraussetzung
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Die in den aktuellen DARC-Regularien genannte Antragsgebühr beträgt 5 Euro. Da Gebühren, Kontodaten und Zuständigkeiten geändert werden können, werden sie vor dem Antrag auf der aktuellen [DARC-SWL-Seite](https://50ohm.de/swl/) oder beim Ortsverbandsvorsitzenden geprüft.
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Nach Erhalt der Urkunde sollte das neue DE-Kennzeichen dem Ortsverbandsvorsitzenden und dem QSL-Manager des Ortsverbandes mitgeteilt werden. Nur so können eingehende QSL-Karten zuverlässig zugeordnet werden. Auch Änderungen von Anschrift oder Ortsverband werden der DARC-Geschäftsstelle zeitnah gemeldet.
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<tip>
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Lehrgänge können die Anträge nach Absprache mit der Vergabestelle gesammelt vorbereiten. Dann lassen sich die Urkunden häufig gemeinsam überreichen.
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</tip>
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Die QSL-Vermittlung verbindet die örtlichen QSL-Manager mit den Vermittlungsbüros anderer Amateurfunkverbände. Karten werden nach Präfixen vorsortiert; Rückantworten aus dem Ausland brauchen deshalb Geduld.
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@@ -0,0 +1,21 @@
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Moderne Empfänger zeigen neben der eingestellten Frequenz viele weitere Informationen an. Die wichtigsten Elemente sind:
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* Frequenzanzeige (z.B. $\qty{144,315}{\mega\hertz}$)
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* gewählte Modulationsart, zum Beispiel USB (Oberes Seitenband bei SSB)
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* S-Meter für die Signalstärke
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* Amplitudenspektrum
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* Wasserfalldiagramm
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Das *Amplitudenspektrum* zeigt auf der waagerechten Achse einen Frequenzbereich. Je höher die Darstellung eines Signals reicht, desto stärker ist es. Das *Wasserfalldiagramm* ergänzt den zeitlichen Verlauf: Neue Signale erscheinen oben und wandern nach unten. So erkennt man Aktivität auch dann, wenn eine Station gerade eine kurze Pause macht.
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<margin>
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[photo:95:swl_bedienung_display:Display mit Frequenzanzeige, Spektrum und Wasserfalldiagramm]
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</margin>
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[question:NF105]
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Der große Abstimmknopf wird häufig *VFO* genannt. Bei SSB wird damit vorsichtig nachgestimmt, bis die Sprache natürlich klingt. Filter begrenzen den empfangenen Frequenzbereich. Die HF-Verstärkung beeinflusst die Empfindlichkeit, während die Lautstärke nur das Audiosignal verändert.
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<tip>
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Ändere beim Lernen immer nur eine Einstellung und beobachte ihre Wirkung. So entsteht schnell ein Gefühl für Filter, Verstärkung und Abstimmung.
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</tip>
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@@ -0,0 +1,17 @@
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Ein allgemeiner Anruf beginnt, wie wir schon gelernt haben, mit *CQ*. Danach folgen Rufzeichen und eine Hörpause. Antwortet eine Station, beginnt ein QSO. Für einen verwertbaren SWL-Bericht werden nun beide Rufzeichen und der weitere Ablauf aufmerksam verfolgt.
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Bei einem *Contest* versuchen Stationen, in begrenzter Zeit möglichst viele wertbare Verbindungen zu führen. Häufig antworten viele Stationen gleichzeitig auf eine besonders interessante Station. Diese Situation heißt *Pile-up*.
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Bei einer DX-Pedition oder einem großen Pile-up arbeitet die gesuchte Station oft im *Split-Verkehr*: Sie sendet und empfängt auf unterschiedlichen Frequenzen. Hinweise wie `up 5` bedeuten, dass Antworten oberhalb der Sendefrequenz erwartet werden.
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[question:BE308]
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Für den SWL ist Split eine besondere Hörübung. Man muss darauf vertrauen, dass die DX-Station das Rufzeichen der Gegenstation korrekt nennt. Nur wenn beide Rufzeichen eindeutig feststehen, ist der Hörbericht vollständig.
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Falls das Funkgerät zwei VFOs hat, kann die DX-Station auf einem VFO und die Gegenstation auf dem anderen VFO eingestellt werden. Durch umschalten von VFO A auf VFO B kann der Gegenstation auch zugehört werden.
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<tip>
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Im Contest werden Rufzeichen sehr schnell genannt. Notiere zunächst das sicher verstandene Fragment und bestätige es beim nächsten Durchgang.
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</tip>
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Die Abkürzung DX bezeichnet übrigens allgemein große Entfernungen. Welche Entfernung als DX empfunden wird, hängt vom Band und von den Ausbreitungsbedingungen ab.
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@@ -0,0 +1,36 @@
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Rufzeichen müssen auch bei schwachen und verrauschten Signalen eindeutig verstanden werden. Deshalb wird im Amateurfunk das internationale Buchstabieralphabet verwendet (vgl. Tabelle [ref:swl_buchstabieralphabet_tabelle]). Für jeden Buchstaben gibt es ein festes Wort. *DL1FLO* wird beispielsweise als *Delta Lima Eins Foxtrot Lima Oscar* gesprochen.
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<margin>
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| c: Buchstabe | l: Wort | c: Buchstabe | l: Wort |
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| A | Alfa | N | November |
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| B | Bravo | O | Oscar |
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| C | Charlie | P | Papa |
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| D | Delta | Q | Quebec |
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| E | Echo | R | Romeo |
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| F | Foxtrot | S | Sierra |
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| G | Golf | T | Tango |
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| H | Hotel | U | Uniform |
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| I | India | V | Victor |
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| J | Juliett | W | Whiskey |
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| K | Kilo | X | X-ray |
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| L | Lima | Y | Yankee |
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| M | Mike | Z | Zulu |
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[table:swl_buchstabieralphabet_tabelle:Das internationale Buchstabieralphabet]
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</margin>
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In Deutschland ist bei der Nennung eines Amateurfunkrufzeichens zur Identifikation dieses internationale Alphabet zu verwenden. Nationale Buchstabiertafeln oder frei erfundene Wörter sind dafür nicht vorgesehen.
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[question:VD206]
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Bei Rufzeichenzusätzen wird der Schrägstrich als *stroke* gesprochen. Der Zusatz `/p` wird häufig als *stroke portable* buchstabiert.
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[question:BA101]
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[question:BA102]
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[question:BA103]
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[question:BA104]
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[question:BA105]
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[question:BA106]
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[question:BA107]
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||||
[question:BA108]
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[question:BA109]
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[question:BA110]
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@@ -0,0 +1,20 @@
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||||
Ein *DE-Kennzeichen* [index:DE-Kennzeichen] identifiziert eine geprüfte deutsche Empfangsstation innerhalb von DARC und VFDB. Es besteht aus dem Präfix *DE*, einer Ziffer und drei Buchstaben, zum Beispiel *DE1SWL*.
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<margin>
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| l: Bereich | X: Verwendung |
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| DE0AAA bis DE0PZZ | Deutscher Empfangsmeister |
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| DE0QAA bis DE0QZZ | Ausbildungsempfangsstationen in Ortsverbänden und Schulen |
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| DE0RAA bis DE0ZZZ | Deutscher Empfangsmeister |
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| DE1AAA bis DE9ZZZ | Kurzwellenhörer |
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||||
[table:swl_de_kennzeichen_bereiche:Bereiche des DE-Kennzeichensystems]
|
||||
</margin>
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||||
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||||
Das Kennzeichen wird von der DARC-Geschäftsstelle auf Antrag vergeben, in einer Urkunde dokumentiert und ist nicht übertragbar. Erst nach Erhalt der Urkunde darf es verwendet werden.
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||||
Für ein persönliches Wunschkennzeichen können drei Buchstaben vorgeschlagen werden. Ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Vergabe richtet sich nach Verfügbarkeit und Vergabeschlüssel.
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Ein DE-Kennzeichen ist weltweit eindeutig, aber kein Amateurfunkrufzeichen und keine Erlaubnis zum Senden.
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Voraussetzung für die Zuteilung ist grundsätzlich eine Mitgliedschaft im DARC oder VFDB und eine der vorgesehenen Qualifikationen: bestandene DE-Prüfung, Titel Deutscher Empfangsmeister oder vorhandene Amateurfunkgenehmigung. Beim Ausscheiden aus dem Verein erlischt die Zuteilung.
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Die *DE-Prüfung* dokumentiert Grundkenntnisse und praktisches Können eines Höramateurs. Ihr Schwierigkeitsgrad liegt unterhalb der staatlichen Amateurfunkprüfung der Klasse N. Sie berechtigt zusammen mit den weiteren Voraussetzungen zur Beantragung eines DE-Kennzeichens und damit zum internationalen QSL-Austausch über den DARC.
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Die 70 möglichen Fragen stammen aus drei Bereichen:
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1. Technische Kenntnisse, etwa Empfänger, Modulationsarten, Steckverbinder, Wellenausbreitung und Sicherungen
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2. Betriebliche Kenntnisse, etwa Buchstabieralphabet, Abkürzungen, Q-Gruppen, Rufzeichen, Landeskenner und RST
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3. Kenntnisse von Vorschriften, etwa Amateurfunkrecht, Frequenzbereiche, Abhörverbot und Haftung
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Die Prüfung wird schriftlich mit einem bereitgestellten Fragebogen durchgeführt. Jede richtige Antwort zählt einen Punkt. Insgesamt können 17 Punkte erreicht werden; mit mindestens 9 Punkten ist die Prüfung bestanden.
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Die Probeprüfungen auf 50ohm.de helfen beim Üben. Maßgeblich für die tatsächliche Prüfung sind immer die aktuellen Unterlagen und Regeln des DARC. Welche [hier](https://50ohm.de/swl/) zu finden sind.
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Die Prüfung kann nach den aktuellen DARC-Regularien durch den Ortsverbandsvorsitzenden, Distriktsvorsitzenden, einen AJW-Distriktsreferenten, das DL-AJW-Referat oder ein Vorstandsmitglied abgenommen werden. Die Durchführung kann von diesen Personen an ein anderes Mitglied delegiert werden. In begründeten Ausnahmefällen, etwa bei körperlichen Einschränkungen oder nachgewiesenen besonderen Vorkenntnissen, können entsprechende Ausnahmen zugelassen werden.
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Die DE-Prüfung ist keine Sendegenehmigung. Wer selbst Amateurfunkbetrieb durchführen möchte, benötigt eine erfolgreiche staatliche Amateurfunkprüfung und eine Zulassung der Bundesnetzagentur.
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Der Titel *Deutscher Empfangsmeister* (DEM) ist eine offizielle Auszeichnung des DARC. Er baut auf längerer SWL-Aktivität, dem DLD-SWL und bestätigten Hörberichten aus verschiedenen Bändern und Kontinenten auf.
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[photo:349:DEM-Urkunde:Urkunde Deutscher Empfangsmeister (Kategorie Gold)]
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Für die Grundstufe DEM (Bronze) gehören nach den veröffentlichten Bedingungen unter anderem dazu:
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* Mitgliedschaft im DARC oder einem korporativen Verband
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* mindestens ein Jahr aktive SWL-Tätigkeit
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* ein DE-Kennzeichen
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* ein auf mindestens fünf Amateurfunkbändern betriebsbereiter Kurzwellenempfänger
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* das als SWL erarbeitete DLD-SWL 100
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* die geforderten bestätigten Hörberichte auf mehreren Bändern
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Für DEM Silber und Gold steigen die Anforderungen an DLD-SWL-Klasse und Zahl der bestätigten Hörberichte deutlich. Jedes Rufzeichen wird pro Band nur einmal gewertet.
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Wer den Titel erhält, kann ein Kennzeichen aus dem Bereich *DE0...* beantragen. Nach Möglichkeit bleibt das bisherige Suffix erhalten, ein Anspruch darauf besteht nicht.
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Vor Beginn einer gezielten DEM-Sammlung und vor dem Antrag müssen die aktuellen [Ausschreibungsbedingungen](https://50ohm.de/swl/) geprüft werden.
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Der Weg zum DEM verlangt Geduld. Gerade darin liegt sein Reiz: Die Sammlung dokumentiert praktische Empfangserfahrung über viele Bänder, Länder und Ausbreitungsbedingungen.
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Das *Deutschland-Diplom-SWL* (DLD-SWL) ist eine offizielle Auszeichnung des DARC für Höramateure. Grundlage sind bestätigte Hörberichte von Amateurfunkstationen mit unterschiedlichen DOKs.
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[photo:350:DLD-SWL:Deutschland-Diplom-SWL]
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Der *DOK* ist die Distrikts-Ortsverbands-Kennziffer eines DARC- oder VFDB-Ortsverbandes. Jede wertbare Station vergibt nur den bei der QSL-Vermittlung registrierten DOK. Sonder-DOKs können nach den jeweils gültigen Diplomregeln ebenfalls zählen.
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Für das DLD-SWL 100 werden Bestätigungen von 100 verschiedenen DOKs benötigt. Für jeweils 100 weitere DOKs kann eine höhere Klasse bis zum DLD-SWL 1000 beantragt werden. Je nach Variante können Wertungen für einzelne Bänder, mehrere Bänder oder bestimmte Betriebsarten geführt werden.
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<attention>
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Diplomregeln können aktualisiert werden. Vor dem Sammeln und vor dem Antrag gelten die aktuellen [Bestimmungen](https://50ohm.de/dld/) des DARC.
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</attention>
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Ein sorgfältiges Logbuch hilft, doppelte DOKs zu erkennen und fehlende Bestätigungen gezielt zu sammeln. Auf den QSL-Karten müssen die für die Wertung erforderlichen Angaben eindeutig lesbar sein.
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<tip>
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Das DLD-SWL ist nicht nur ein Sammelziel: Es motiviert dazu, unterschiedliche Bänder und Ausbreitungsbedingungen praktisch kennenzulernen.
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</tip>
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Auch ein Empfangsgerät benötigt elektrische Energie. Netzgeräte, Steckdosenleisten und Zuleitungen müssen unbeschädigt und für den vorgesehenen Strom geeignet sein. Reparaturen an netzspannungsführenden Geräten gehören in fachkundige Hände.
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*Feinsicherungen* schützen ein Gerät oder einen Stromkreis bei Kurzschluss oder Überlastung. Wird eine Sicherung ersetzt, müssen Nennstrom und Auslösecharakteristik dem vorgesehenen Ersatz entsprechen. Eine Sicherung mit höherem Wert kann Leitungen und Bauteile überhitzen lassen.
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[question:NK305]
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<attention>
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Eine Sicherung niemals überbrücken. Vor einem Wechsel das Gerät ausschalten und vollständig von der Stromversorgung trennen. Löst die neue Sicherung erneut aus, muss die Ursache gesucht werden.
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</attention>
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Akkus dürfen nur mit einem geeigneten Ladegerät geladen werden. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus werden nicht weiter benutzt. Kabel werden so verlegt, dass niemand darüber stolpert und keine Steckverbindung mechanisch belastet wird.
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Bei Gewitter wird eine Außenantenne nicht benutzt. Antennenleitungen werden nur dann getrennt, wenn dies gefahrlos und rechtzeitig vor dem Gewitter möglich ist.
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Eine einfache Empfangsstation besteht aus drei Teilen:
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* einem Empfänger oder einem Transceiver, der nur zum Empfang benutzt wird
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* einer passenden Antenne
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* einer Verbindung zwischen Antenne und Gerät
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Für erste Versuche genügt oft schon ein vorhandener Weltempfänger, ein kleiner SDR-USB-Stick oder ein Handfunkgerät. Wichtig ist, dass das Gerät die gewünschten Amateurfunkbänder und die dort benutzten Modulationsarten empfangen kann.
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[photo:346:swl_sdr:Empfang von Satellitenfunk mit einem SDR-Stick und einem Computer]
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Ein moderner SDR stellt einen größeren Frequenzbereich gleichzeitig als Spektrum und Wasserfall dar (vgl. [ref:swl_sdr]). Dadurch lassen sich aktive Stationen leichter finden. Ein klassischer Empfänger wird dagegen schrittweise über das Band abgestimmt. Beide Wege trainieren das genaue Hinhören.
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Der Empfänger wählt aus allen an der Antenne anliegenden Signalen einen kleinen Frequenzbereich aus und macht die darin enthaltene Information hör- oder sichtbar. Ein *Transceiver* vereint Empfänger und Sender in einem Gerät. Das Wort setzt sich aus *Transmitter* und *Receiver* zusammen.
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<tip>
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Auch wenn man kein Funkamateur ist, darf man ein Amateurfunkgerät kaufen. Nur das Senden ist ohne Zulassung nicht erlaubt. Wer keine Zulassung zum Amateurfunkdienst besitzt, darf mit einem Transceiver also Amateurfunkaussendungen empfangen, aber nicht senden. Die PTT-Taste bleibt unbenutzt.
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Vor dem Kauf sollte geklärt werden, welche Bänder gehört werden sollen. Ein Kurzwellenempfänger und ein VHF/UHF-Handfunkgerät erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Auch hier können erfahrene Funkamateure im Ortsverband bei der Auswahl helfen.
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[Jetzt Mitglied im DARC werden!](https://50ohm.de/mw)
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</tip>
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Für die SWL-Tätigkeit sind vor allem folgende Eigenschaften wichtig:
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* Empfang der gewünschten Frequenzbereiche
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* Unterstützung von AM, SSB, CW und gegebenenfalls FM
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* fein einstellbare Frequenz und passende Filterbandbreiten
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* Anschluss für eine externe Antenne
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* gut ablesbare Signalstärkeanzeige
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Ein Empfänger muss nicht teuer sein. Wichtiger ist, das vorhandene Gerät sicher bedienen zu können. Dazu gehören die Wahl von Frequenz und Modulationsart, die Einstellung der Verstärkung sowie der sinnvolle Einsatz von Filtern. Zu breite Filter lassen benachbarte Stationen durch, zu schmale Filter können Sprache oder digitale Signale unverständlich machen.
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Die Antenne hat großen Einfluss auf das Ergebnis. Für Kurzwelle können bereits einige Meter Draht gute Signale liefern. Auf VHF und UHF sind abgestimmte Vertikal- oder Richtantennen üblich. Eine Außenantenne empfängt meist besser als eine Zimmerantenne, muss aber sicher montiert und gegen Witterungseinflüsse geschützt werden.
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<attention>
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Auch wenn nur empfangen wird, gelten bei Außenantennen die Regeln für Blitzschutz, Abstände zu Energieleitungen, standsichere Montage und das Baurecht.
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</attention>
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Für die ersten Hörversuche werden das passende Band und die richtige Modulationsart gewählt und die Lautstärke angenehm eingestellt. Danach wird langsam über das Band gedreht oder man schaut im Wasserfall auf die Signale. Papier und Stift sollten von Anfang an bereitliegen.
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Amateurfunkbänder werden meist nach einer ungefähren Wellenlänge bezeichnet. Das $\qty{80}{\meter}$-Band liegt beispielsweise im Bereich um $\qty{3,6}{\mega\hertz}$. Für den Empfang muss die Zuordnung zwischen Frequenzbereich und Bandname bekannt sein (vgl. Tabelle [ref:swl_frequenzbereiche_baender]).
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| l: Frequenzbereich | l: Bandbezeichnung |
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| $\qtyrange{1,810}{2,000}{\mega\hertz}$ | $\qty{160}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{3,5}{3,8}{\mega\hertz}$ | $\qty{80}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{7,0}{7,2}{\mega\hertz}$ | $\qty{40}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{14}{14,35}{\mega\hertz}$ | $\qty{20}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{21}{21,45}{\mega\hertz}$ | $\qty{15}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{28}{29,7}{\mega\hertz}$ | $\qty{10}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{144}{146}{\mega\hertz}$ | $\qty{2}{\meter}$ |
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| $\qtyrange{430}{440}{\mega\hertz}$ | $\qty{70}{\centi\meter}$ |
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[table:swl_frequenzbereiche_baender:Wichtige deutsche Amateurfunkbänder]
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</margin>
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[question:SWL004]
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[question:SWL005]
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[question:SWL006]
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[question:SWL007]
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[question:SWL008]
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[question:SWL009]
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[question:SWL010]
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[question:SWL011]
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<tip>
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Je höher die Frequenz, desto kürzer die Wellenlänge. Diese Beziehung hilft, grobe Zuordnungsfehler zu erkennen.
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Anstatt alle Fragen auswendig zu lernen, kann man das auch mit den folgenden Faustformeln berechnen:
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$ f~[\text{in~} \unit{\mega\hertz}] = \frac{300}{\lambda~[\text{in~} \unit{\meter}]} $
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und
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$ \lambda~[\text{in~} \unit{\meter}] = \frac{300}{f~[\text{in~} \unit{\mega\hertz}]}. $
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</tip>
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Bandgrenzen können vom Land und den jeweiligen Nutzungsbestimmungen abhängen. Ein aktueller Bandplan ist daher beim praktischen Hören eine hilfreiche Orientierung.
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Die *Ionosphäre* liegt im oberen Bereich der Erdatmosphäre. Sonnenstrahlung erzeugt dort elektrisch geladene Teilchen. Kurzwellen können an diesen Bereichen gebrochen und zur Erde zurückgelenkt werden. Dadurch sind Empfangswege über Hunderte oder Tausende Kilometer möglich (vgl. Abbildung [ref:swl_ionosphaere_ausbreitung]).
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[picture:741:swl_ionosphaere_ausbreitung:Brechung von Kurzwellen an der Ionosphäre sowie Tote Zone]
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[picture:729:swl_sonnenzyklus:Die Anzahl der Sonnenflecken, die über den elfjährigen Sonnenzyklus schwankt]
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[question:NH101]
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Die Ausbreitung ändert sich mit Tageszeit, Jahreszeit, Frequenz und Sonnenaktivität. Ein wesentlicher langfristiger Einfluss ist der ungefähr elfjährige Sonnenzyklus (vgl. [ref:swl_sonnenzyklus]). In Phasen hoher Sonnenaktivität gibt es mehr Sonnenflecken und dadurch werden höhere Kurzwellenfrequenzen häufiger über große Entfernungen nutzbar.
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[question:NH201]
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Niedrige Kurzwellenbänder sind oft am Abend und in der Nacht besonders interessant. Höhere Kurzwellenbänder öffnen eher am Tag. Das sind Faustregeln, keine Garantie: Gerade die Veränderungen machen das Beobachten spannend.
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Zwischen der Reichweite der Bodenwelle und dem ersten Auftreffen der Raumwelle kann eine *tote Zone* liegen (vgl. [ref:swl_ionosphaere_ausbreitung]). Dann hört man unter Umständen nur eine Station eines QSO, obwohl beide einander gut empfangen.
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@@ -0,0 +1,26 @@
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Der vordere Teil eines Rufzeichens enthält einen *Landeskenner*. Er hilft dem SWL, die gehörte Station geografisch einzuordnen. Die Zuordnung wird international durch die ITU geregelt.
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Für die DE-Prüfung sind insbesondere diese europäischen Landeskenner wichtig:
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| l: Landeskenner | l: Land | l: Merkhilfe |
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| EA | Spanien | EspaniA |
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| F | Frankreich | Anfangsbuchstabe |
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| LX | Luxemburg | LuXemburg |
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| OE | Österreich | OEsterreich |
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| OK | Tschechien | |
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| ON | Belgien | |
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| PA | Niederlande | Franz. PAys-Bas |
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| SP | Polen | Schönes Polen |
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[table:swl_landeskenner_europa:Prüfungsrelevante europäische Landeskenner]
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</margin>
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[question:BD303]
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[question:BD305]
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[question:BD311]
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Eine vollständige Landeskennerliste muss nicht auswendig gelernt werden. Beim praktischen Hören lohnt es sich, neue Präfixe nachzuschlagen und zusammen mit dem Land im Logbuch zu notieren. So wächst das Wissen mit jeder gehörten Station.
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<attention>
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Spricht eine Station ein Rufzeichen mit vorangestelltem fremdem Landeskenner und Schrägstrich, kann sie sich vorübergehend in einem anderen Land befinden. Entscheidend ist immer das vollständig gehörte Rufzeichen.
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</attention>
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@@ -0,0 +1,22 @@
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Das *SWL-Logbuch* [index:Logbuch] ist das Gedächtnis der Empfangsstation. Es kann auf Papier, in einer Tabellenkalkulation oder mit einer speziellen Logbuchsoftware geführt werden.
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Mindestens folgende Angaben sind sinnvoll:
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* Datum und Uhrzeit in UTC
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* Rufzeichen der gehörten Station
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* Rufzeichen der Gegenstation
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* Frequenz oder Band
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* Übertragungsverfahren
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* Empfangsrapport
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Zusätzlich können Empfänger, Antenne, eigener Standort, Störungen und besondere Ausbreitungsbedingungen notiert werden.
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<attention>
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Für einen SWL-Bericht genügt nicht nur das Rufzeichen einer Station. Auch die Gegenstation muss eindeutig gehört und eingetragen werden, damit der Empfänger der QSL-Karte den Bericht in seinem Logbuch prüfen kann.
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</attention>
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Alle Zeiten werden in *UTC* geführt. In Deutschland gilt im Winter UTC = MEZ minus 1 Stunde, im Sommer UTC = MESZ minus 2 Stunden.
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<tip>
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Notiere die Daten während des QSOs. Nachträgliches Ergänzen aus dem Gedächtnis führt leicht zu falschen Rufzeichen oder Uhrzeiten.
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</tip>
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@@ -0,0 +1,25 @@
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Damit Sprache, Töne oder Daten übertragen werden können, werden sie einer hochfrequenten Trägerwelle aufgeprägt. Dies nennt man *Modulation*. Beim Empfang muss deshalb die passende Modulationsart gewählt werden. Die Tabelle [ref:swl_modulationsarten_uebersicht] zeigt die wichtigsten Modulationsarten beim Amateurfunkempfang. Die Abkürzungen begegnen uns später auch bei den betrieblichen Abkürzungen.
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| l: Anzeige | l: Bedeutung | X: Typische Verwendung |
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| AM | Amplitudenmodulation | Rundfunk, einzelne Amateurfunkanwendungen |
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| LSB | unteres Seitenband von SSB | Sprechfunk auf Kurzwelle meist unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ |
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| USB | oberes Seitenband von SSB | Sprechfunk meist oberhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$, digitale Verfahren |
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| CW | Continuous Wave | Morsetelegrafie |
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| FM | Frequenzmodulation | Sprechfunk vor allem auf VHF und UHF |
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[table:swl_modulationsarten_uebersicht:Wichtige Modulationsarten beim Amateurfunkempfang]
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Bei *SSB* wird nur ein Seitenband übertragen. Deshalb muss beim Empfänger LSB oder USB richtig eingestellt sein. Mit dem falschen Seitenband klingt Sprache verzerrt und ist kaum verständlich. Außerdem muss die Frequenz genauer als bei AM oder FM abgestimmt werden.
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Die Daumenregel im Amateurfunk ist hier: *LSB unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$, USB oberhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$*.
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<tip>
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Wenn eine Stimme ungewöhnlich hoch, tief oder völlig unverständlich klingt, zuerst Frequenz und Seitenband kontrollieren.
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</tip>
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[question:NE209]
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Bei *CW* wird ein unmodulierter Träger ein- und ausgeschaltet. Der Empfänger erzeugt daraus einen hörbaren Ton. Die Tonfolgen bilden Morsezeichen. Die Abkürzung CW begegnet uns später erneut bei den betrieblichen Abkürzungen.
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@@ -0,0 +1,28 @@
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Q-Gruppen bestehen aus drei Buchstaben und beginnen mit *Q*. Sie wurden für die schnelle Telegrafie entwickelt, werden aber im Amateurfunk auch im Sprechfunk benutzt. Mit Fragezeichen sind viele Gruppen eine Frage, ohne Fragezeichen eine Aussage oder Aufforderung.
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| l: Gruppe | X: Bedeutung |
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| QRM | Ich werde durch andere Stationen gestört |
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| QRN | Ich werde durch atmosphärische Störungen beeinträchtigt |
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| QRO? | Soll ich die Sendeleistung erhöhen? |
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| QRT | Stellen Sie die Übermittlung ein |
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| QRV | Ich bin bereit |
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| QRX? | Wann werden Sie mich wieder rufen? |
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| QRZ? | Von wem werde ich gerufen? |
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| QSB? | Schwankt die Stärke meiner Zeichen? |
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| QSL? | Können Sie mir Empfangsbestätigung geben? |
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| QSO? | Können Sie mit einer bestimmten Station verkehren? |
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| QTH | Mein Standort ist ... |
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[table:swl_q_gruppen_uebersicht:Wichtige Q-Gruppen für die DE-Prüfung]
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</margin>
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[question:BB201]
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[question:BB202]
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[question:BB203]
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[question:BB204]
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Für SWLs ist *QSL* besonders wichtig: Daraus leitet sich die Bezeichnung QSL-Karte ab. *QRM*, *QRN* und *QSB* beschreiben unterschiedliche Ursachen eines schwierigen Empfangs.
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<tip>
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Merkhilfe: QRM ist eine *m*enschengemachte Störung, QRN eine *n*atürliche Störung und QSB geht mit der *S*ignalstärke *b*ergauf und *b*ergab.
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</tip>
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@@ -0,0 +1,38 @@
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Mit einer *SWL-QSL-Karte* bittet ein Hörer eine gehörte Amateurfunkstation um Bestätigung seines Empfangsberichts. Die Abbildungen [ref:swl_qsl_beispiel1] und [ref:swl_qsl_beispiel2] zeigen Beispiele für die Gestaltung solcher Karten. Die Angaben müssen mit dem Logbuch der angeschriebenen Station übereinstimmen.
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Eine SWL-QSL-Karte enthält mindestens:
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* das Rufzeichen der gehörten und angeschriebenen Station (TO RADIO)
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* das Rufzeichen ihrer Gegenstation, häufig als *QSO with* oder *Working* (WKG) bezeichnet
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* Datum und Uhrzeit in UTC
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* Frequenz oder Band
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* Übertragungsverfahren
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* den Empfangsrapport
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* die eigene SWL-Nummer oder das DE-Kennzeichen
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[question:BG105]
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[photo:347:swl_qsl_beispiel1:Beispiel für die Vorderseite einer SWL-QSL-Karte]
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[photo:348:swl_qsl_beispiel2:Beispiel für die Datenseite einer SWL-QSL-Karte]
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</margin>
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Die Uhrzeit muss korrekt in UTC umgerechnet werden. Nochmal zur Erinnerung: In Deutschland gilt im Winter UTC = MEZ minus 1 Stunde, im Sommer UTC = MESZ minus 2 Stunden.
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[question:BG106]
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[question:BG107]
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[question:BG108]
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Für den direkten Postversand können Anschriften in internationalen Rufzeichenlisten, sogenannten Callbooks, oder im Internet gesucht werden.
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[question:BG110]
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DARC-Mitglieder können QSL-Karten über die QSL-Vermittlung verschicken und empfangen. Ausgehende Karten werden im Ortsverband vorsortiert abgegeben. Eingehende Bestätigungen kommen auf demselben Weg zurück. Das kann bei Auslandskarten mehrere Monate dauern.
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Nach DARC- und IARU-Empfehlung hat eine QSL-Karte ungefähr das Format $\qty{9}{\centi\meter}$ mal $\qty{14}{\centi\meter}$ und besteht aus stabilem Karton. Eine übersichtliche, gut lesbare Datenseite ist wichtiger als eine aufwendige Gestaltung.
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<tip>
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Alle Informationen zu der QSL-Vermittlung sind auf der [Website des DARC](https://50ohm.de/qsl) zu finden. Dort gibt es auch Hinweise zur Gestaltung der eigenen QSL-Karte.
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[Jetzt Mitglied im DARC werden!](https://50ohm.de/mw)
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</tip>
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@@ -0,0 +1,14 @@
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Schon am Anfang des SWL-Kurses haben wir den Begriff QSO kennengelernt. Ein QSO ist ein Funkgespräch zwischen zwei Stationen.
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In der Praxis wird ein QSO in der Regel mit einem kurzen Anruf begonnen, auf den die andere Station antwortet. Danach werden Informationen ausgetauscht, beispielsweise über die verwendete Antenne, die Sendeleistung oder den Standort. Am Ende des QSO wird sich in der Regel verabschiedet. Die nebenstehende Abbildung zeigt ein Beispiel für ein QSO zwischen den Stationen DL1FLO und DL9MJ. Die Station DL1FLO ruft mit einem allgemeinen CQ-Ruf, auf den die Station DL9MJ antwortet. Danach tauschen die beiden Stationen Informationen über die Signalstärke aus und verabschieden sich am Ende des QSO.
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<qso>
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CQ CQ hier ist DL1FLO mit einem allgemeinen Anruf, hier ist DL1FLO und geht auf Empfang.
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> DL1FLO hier ist DL9MJ
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DL9MJ von DL1FLO du bist 5 und 9, QSL?
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> DL1FLO, DL9MJ, QSL du bist bei mir 5 und 7, 5 und 7 QSL?
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QSL Vielen Dank für das QSO, 73 bis zum nächsten Mal
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> DL1FLO, DL9MJ 73
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</qso>
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Für einen vollständigen SWL-Bericht müssen beide beteiligten Amateurfunkrufzeichen richtig aufgenommen werden: das Rufzeichen der angeschriebenen Station und das Rufzeichen ihrer Gegenstation. Wie genau eine SWL-QSL-Karte ausgefüllt wird, schauen wir uns später an.
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Der Amateurfunkdienst wird in Deutschland vor allem durch das *Amateurfunkgesetz* (AFuG) und die *Amateurfunkverordnung* (AFuV) geregelt. Aufgaben und Befugnisse aus diesen Regelwerken nimmt die Bundesnetzagentur wahr.
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[question:VC101]
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[question:VC104]
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Das Amateurfunkgesetz unterscheidet zwischen dem Funkamateur und der Amateurfunkstelle. Funkamateur im Sinne des Gesetzes ist, wer ein Amateurfunkzeugnis oder eine anerkannte harmonisierte Prüfungsbescheinigung besitzt. Ein SWL ohne Amateurfunkzeugnis ist deshalb Höramateur, aber noch kein Funkamateur im gesetzlichen Sinn.
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[question:VC105]
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Amateurfunkverkehr darf grundsätzlich nur zwischen Amateurfunkstellen abgewickelt werden. Ein SWL nimmt am Empfang teil, sendet aber keine Nachrichten in diesen Funkverkehr hinein.
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[question:VC111]
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Der Empfang von Amateurfunkaussendungen ist ohne Zulassung möglich. Für das Senden auf Amateurfunkfrequenzen sind dagegen Amateurfunkzeugnis, Zulassung und Rufzeichenzuteilung erforderlich.
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<attention>
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Die DE-Prüfung ist eine vereinsinterne Prüfung des DARC. Sie ersetzt weder die staatliche Amateurfunkprüfung noch die Zulassung zum Amateurfunkdienst.
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</attention>
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Weitere Gesetze gelten unabhängig vom Amateurfunkrecht. Für SWLs ist besonders das Abhörverbot mit der Geheimhaltungspflicht für Betreiber von Funkanlagen wichtig.
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Eine *Relaisfunkstelle* empfängt ein Signal auf ihrer Eingabefrequenz und sendet es auf einer anderen Ausgabefrequenz wieder aus. Dadurch können Mobil- und Portabelstationen ein größeres Gebiet erreichen.
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Als SWL hört man normalerweise die Ausgabefrequenz des Relais. Dort sind alle Stationen der Funkrunde zu hören, sofern sie das Relais erreichen. Die angezeigte Signalstärke beschreibt aber hauptsächlich das Signal des Relais am eigenen Standort und nicht die Feldstärke der gerade sprechenden Gegenstation.
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Deshalb wird bei einer Verbindung über eine Relaisfunkstelle üblicherweise nur die Lesbarkeit *R* beurteilt.
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[question:BE408]
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Relais senden häufig in FM auf dem $\qty{2}{\meter}$- oder $\qty{70}{\centi\meter}$-Band. Zwischen den Durchgängen bleiben kurze Pausen, damit andere Stationen sich melden können. Kennungen oder automatische Ansagen helfen bei der Identifikation.
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<tip>
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Eine nahe Relaisfunkstelle eignet sich gut für erste Hörübungen: Die Signale sind meist stark, Rufzeichen werden regelmäßig wiederholt und die Gesprächsstruktur ist gut zu verfolgen.
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</tip>
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Mit einem *Rapport* beschreibt die empfangende Station die Qualität eines Signals. Im Amateurfunk ist dafür das RST-System üblich:
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<margin>
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| X: Buchstabe | X: Bedeutung | X: Werte |
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| R | Lesbarkeit (Readability) | 1 bis 5 |
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| S | Signalstärke (Signal Strength) | 1 bis 9 |
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| T | Tonqualität (Tone) | 1 bis 9, nur bei Telegrafie (Morsen) |
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[table:swl_rst_bestandteile:Bestandteile des RST-Rapports]
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</margin>
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[question:BE201]
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[question:BE202]
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[question:BE203]
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Die Lesbarkeit wird subjektiv beurteilt. *R5* bedeutet einwandfrei lesbar, *R1* nicht lesbar. Die Signalstärke wird am S-Meter des Empfängers abgelesen.
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[photo:123:swl_rst_s_meter:S-Meter eines Transceivers]
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</margin>
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[question:NF103]
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Bei SSB-Telefonie wird kein T-Wert angegeben. Ein einwandfrei lesbares Signal mit *S7* erhält daher den Rapport *57*. Ein Signal mit *S9* und weiteren $\qty{20}{\decibel}$ wird als *59 plus 20 dB* angegeben.
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[question:BE204]
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[question:BE205]
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[question:BE206]
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[question:BE207]
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[question:BE208]
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Für einen SWL-Bericht wird der Rapport aus der Sicht der eigenen Empfangsstation eingetragen. Er beschreibt, wie die angeschriebene Station am eigenen Empfänger angekommen ist.
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Ein Amateurfunkrufzeichen [index:Rufzeichen] identifiziert eine Amateurfunkstelle eindeutig. Es besteht aus Präfix, Ziffer und Suffix. Beim Rufzeichen *DL1FLO* ist *DL* das Präfix, *1* die Ziffer und *FLO* das Suffix.
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Das Präfix lässt häufig das Land erkennen. In Deutschland legt der [Rufzeichenplan](https://50ohm.de/rzp) der Bundesnetzagentur fest, wie Rufzeichen gebildet und welchen Verwendungszwecken sie zugeteilt werden.
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[question:VD201]
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Neben personengebundenen Rufzeichen gibt es unter anderem Rufzeichen für Klubstationen sowie für fernbediente und automatisch arbeitende Amateurfunkstellen.
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[question:VD202]
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Einige deutsche Rufzeichenbereiche lassen sich direkt zuordnen, z. B.:
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* *DL0* mit zwei- oder dreistelligem Suffix: Klubstation
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* *DL1* bis *DL9* mit zwei- oder dreistelligem Suffix: personengebundenes Rufzeichen der Klasse A
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* *DO1* bis *DO9* und *DA6* mit zwei- oder dreistelligem Suffix: personengebundenes Rufzeichen der Klasse E
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* *DN9* mit zwei- oder dreistelligem Suffix: personengebundenes Rufzeichen der Klasse N
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Hier solltest du den oben verlinkten Rufzeichenplan der Bundesnetzagentur zu Rate ziehen, um die Bedeutung der einzelnen deutschen Präfixe zu erkennen.
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[question:BD103]
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[question:BD104]
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[question:BD106]
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[question:BD105]
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<indepth>
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Auch das Prefix DE ist Deutschland zugeteilt und könnte auch von der Behörde für Amateurfunkrufzeichen verwendet werden. Bei der Auswahl der amateurfunkinternen Landeskenner nach dem zweiten Weltkrieg hatte man vonseiten der damals zuständigen Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes *DE* von vornherein außer Acht gelassen wegen der Verwechslungsgefahr mit der Abkürzung *de* (= von) im CW-Verkehr. Zudem stand *DE* schon seit 1925 als Abkürzung für *Deutsche Empfangsstation* fest.
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Ein DE-Kennzeichen sieht also ähnlich aus, ist aber kein Amateurfunkrufzeichen der Bundesnetzagentur. Es kennzeichnet eine deutsche Empfangsstation und berechtigt nicht zum Senden.
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</indepth>
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Im nächsten Abschnitt schauen wir uns die internationalen Rufzeichen genauer an.
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Oberhalb von $\qty{30}{\mega\hertz}$ breiten sich Funkwellen normalerweise eher geradlinig aus. Große Reichweiten sind trotzdem möglich, wenn besondere Bedingungen auftreten.
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Bei *Sporadic-E* entstehen vorübergehend kleine, stark ionisierte Bereiche in der sogenannten E-Region der Ionosphäre. An ihnen werden Funkwellen gebrochen wie in Abbildung [ref:swl_sporadic_e_ausbreitung] gezeigt. Auf dem $\qty{2}{\meter}$-Band können dadurch plötzlich Stationen aus etwa $\qtyrange{1000}{2000}{\kilo\meter}$ Entfernung hörbar werden.
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[picture:733:swl_sporadic_e_ausbreitung:Brechung von Funkwellen an einem stark ionisierten Bereich der E-Region]
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</margin>
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[question:NH306]
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Sporadic-E tritt besonders in den Sommermonaten auf, kann aber nicht zuverlässig für einen bestimmten Ort und Zeitpunkt vorhergesagt werden. Öffnungen beginnen manchmal sehr plötzlich und enden ebenso schnell.
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Empfänger und Antenne werden meist mit einem Koaxialkabel verbunden. Es besitzt einen Innenleiter und einen abschirmenden Außenleiter. Passende *HF-Steckverbinder* führen beide Leiter weiter und sorgen für eine zuverlässige Verbindung.
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Für die DE-Prüfung müssen vier Systeme an ihrer Form erkannt werden (vgl. [ref:swl_steckverbinder_uebersicht]).
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| X: System | X: Erkennungsmerkmal und Einsatz |
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| PL | großes Schraubgewinde; häufig auf Kurzwelle und am $\qty{2}{\meter}$-Band |
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| N | wetterfeste Schraubverbindung; gut für hohe Frequenzen geeignet |
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| BNC | Bajonettverschluss; wird durch eine kurze Drehung verriegelt |
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| SMA | sehr kleine Schraubverbindung; häufig an Handfunk- und SDR-Geräten |
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[table:swl_steckverbinder_uebersicht:Gebräuchliche HF-Steckverbinder]
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[photo:69:swl_steckverbinder_pl:PL-Stecker]
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[photo:73:swl_steckverbinder_n:N-Stecker]
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[photo:71:swl_steckverbinder_bnc:BNC-Stecker]
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[photo:74:swl_steckverbinder_sma:SMA-Stecker]
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</margin>
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[question:NG202]
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[question:NG203]
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[question:NG204]
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[question:NG205]
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<attention>
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Steckverbinder nie verkanten oder mit Gewalt anziehen. SMA-Stecker sind klein und mechanisch empfindlich. Vor dem Verbinden müssen Stecker und Buchse zum gleichen System passen.
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</attention>
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Für reine Empfangsanlagen ist die zulässige Sendeleistung eines Steckverbinders nicht entscheidend. Gute Abschirmung, geringe Verluste und ein zum Frequenzbereich passender Anschluss bleiben dennoch wichtig.
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Willkommen in der faszinierenden Welt des Amateurfunks! Für den Einstieg braucht es weder einen Sender noch eine große Station. Schon mit einem geeigneten Empfänger (z.B. ein SDR-Stick in [ref:swl_sdr_stick]) und einer einfachen Antenne lässt sich der Amateurfunkverkehr aus der näheren Umgebung und aus weit entfernten Ländern beobachten.
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<margin>
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[photo:345:swl_sdr_stick:Ein SDR-Stick ist ein kostengünstiger Einstieg in den Amateurfunkempfang.]
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[photo:344:swl_whip_antenne:Eine einfache aktive Mini-Whip-Antenne ist für den Einstieg in den Amateurfunkempfang ausreichend.]
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</margin>
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Ein Kurzwellenhörer wird international als *SWL* bezeichnet. Die Abkürzung steht für *Short Wave Listener*. SWLs lernen die Technik des Funkempfangs kennen, verfolgen den Betrieb auf den Amateurfunkbändern und dokumentieren gehörte Funkverbindungen. Mit sorgfältigen Empfangsberichten und QSL-Karten können sie aktiv an der internationalen Gemeinschaft der Funkamateure teilnehmen, ohne selbst zu senden.
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Dieser Kurs vermittelt die technischen, betrieblichen und rechtlichen Grundlagen für die DE-Prüfung des DARC. Er soll aber mehr sein als eine Sammlung von Prüfungsantworten: Praktische Hinweise helfen beim Aufbau einer eigenen Empfangsstation, beim Führen eines Logbuchs und beim Ausfüllen einer SWL-QSL-Karte.
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Viele Inhalte überschneiden sich bewusst mit dem [Amateurfunkkurs der Klasse N](/N_course_index.html). Wer später selbst senden möchte, hat mit der SWL-Tätigkeit bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt und kennt dann Rufzeichen, Betriebsabläufe, Abkürzungen und die Bedienung eines Empfängers.
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Wir danken allen Mitwirkenden am Fragenkatalog, an den SWL-Unterlagen und an der Ausbildungsplattform *50ohm.de*. Ohne die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer und die Unterstützung der gesamten DARC-Community wäre dieses Angebot nicht möglich.
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vy 73 (Viele Grüße) und 55 (Viel Erfolg) wünschen
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Matthias Jung (DL9MJ) und Florian Schmid (DL1FLO)
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Ein *Short Wave Listener* [index:Kurzwellenhörer] hört Funkübertragungen und versucht, die empfangenen Stationen sicher zu identifizieren. Trotz der deutschen Bezeichnung *Kurzwellenhörer* beschränkt sich das Hobby nicht auf Kurzwelle: Interessante Signale gibt es ebenso auf dem $\qty{2}{\meter}$- und dem $\qty{70}{\centi\meter}$-Band, über Relaisfunkstellen, Baken oder Amateurfunksatelliten.
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Der Empfang von Amateurfunkaussendungen ist ohne Zulassung zum Amateurfunkdienst möglich. Eine Amateurfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur wird erst benötigt, wenn man selbst als Funkamateur senden möchte.
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[question:VD102]
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Die SWL-Tätigkeit ist trotzdem mehr als passives Zuhören. Beim Hören werden beide Rufzeichen einer Funkverbindung, Datum, Uhrzeit, Band, Übertragungsverfahren und Empfangsrapport notiert. Aus diesen Angaben entsteht ein Hörbericht. Stimmt er mit dem Logbuch der gehörten Station überein, kann diese ihn durch eine sogenannte QSL-Karte bestätigen.
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Eine Funkverbindung nennt man in der Amateurfunkwelt übrigens *QSO*. Eine Empfangsbestätigung wird als *QSL* bezeichnet. Deshalb auch der Name der QSL-Karte.
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<tip>
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Ein Ortsverband ist ein guter Startpunkt: Dort gibt es Hilfe bei der Empfängerauswahl, beim Antennenbau, bei der DE-Prüfung und bei der QSL-Vermittlung.
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[Jetzt Mitglied im DARC werden!](https://50ohm.de/mw)
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</tip>
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Als DARC-Mitglied kann man zunächst eine SWL-Nummer verwenden. Sie setzt sich aus dem Landeskenner DL, dem DOK des DARC-Ortsverbandes und der siebenstelligen Mitgliedsnummer zusammen, zum Beispiel *DL-B17/1234567*. Nach bestandener DE-Prüfung kann ein persönliches DE-Kennzeichen beantragt werden, z. B. *DE1EKA* oder *DE1JMU* .
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<attention>
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Ein DE-Kennzeichen ist ein Hörerkennzeichen für DARC- und VFDB-Mitglieder. Es ist keine Sendegenehmigung und darf nicht als Amateurfunkrufzeichen zum Senden verwendet werden.
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</attention>
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@@ -0,0 +1,117 @@
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{
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||||
"title": "SWL-Kurs",
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||||
"abstract": "Der Einstieg in den Amateurfunk als Kurzwellenhörer: Empfangstechnik, Funkbetrieb, QSL-Karten und Vorbereitung auf die DARC DE-Prüfung.",
|
||||
"chapters": [
|
||||
{
|
||||
"title": "Einstieg in den Amateurfunkempfang",
|
||||
"abstract": "Wir lernen das Hobby der Kurzwellenhörer kennen, grenzen Hören und Senden voneinander ab und stellen eine erste Empfangsstation zusammen.",
|
||||
"ident": "swl_einstieg",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Vorwort", "ident": "swl_vorwort", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Was ist ein SWL?", "ident": "swl_was_ist_swl", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Die erste Empfangsstation", "ident": "swl_erste_empfangsstation", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Empfänger im Detail: Modulationsarten und Steckverbinder",
|
||||
"abstract": "Wir bedienen einen Empfänger, wählen das passende Übertragungsverfahren und erkennen die gebräuchlichen HF-Steckverbinder.",
|
||||
"ident": "swl_empfangstechnik",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Modulationsarten", "ident": "swl_modulationsarten", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Display und Bedienung", "ident": "swl_bedienung", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "HF-Steckverbinder", "ident": "swl_steckverbinder", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Wellenausbreitung",
|
||||
"abstract": "Die Ionosphäre ermöglicht weltweiten Kurzwellenempfang; besondere Bedingungen erschließen auch auf höheren Frequenzen große Entfernungen.",
|
||||
"ident": "swl_wellenausbreitung",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Ionosphäre und Kurzwelle", "ident": "swl_ionosphaere", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Sporadic-E", "ident": "swl_sporadic_e", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Sicherheit",
|
||||
"abstract": "Auch eine reine Empfangsstation braucht eine sichere Stromversorgung und eine fachgerecht errichtete Antennenanlage.",
|
||||
"ident": "swl_sicherheit",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Elektrische Sicherheit", "ident": "swl_elektrische_sicherheit", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Antennensicherheit und Haftung", "ident": "swl_antennensicherheit", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Rufzeichen, Länder und Bänder",
|
||||
"abstract": "Wir lesen Amateurfunkrufzeichen, ordnen wichtige Landeskenner zu und verbinden Frequenzbereiche mit den gebräuchlichen Bandbezeichnungen.",
|
||||
"ident": "swl_rufzeichen_baender",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Amateurfunkrufzeichen", "ident": "swl_rufzeichen", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Internationale Landeskenner", "ident": "swl_landeskenner", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Amateurfunkbänder", "ident": "swl_frequenzbereiche", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Sprache auf den Bändern",
|
||||
"abstract": "Buchstabieralphabet, Betriebsabkürzungen und Q-Gruppen helfen dabei, auch schwache oder fremdsprachige Funkverbindungen sicher zu verstehen.",
|
||||
"ident": "swl_sprache",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Internationales Buchstabieralphabet", "ident": "swl_buchstabieralphabet", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Betriebliche Abkürzungen", "ident": "swl_abkuerzungen", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Q-Gruppen", "ident": "swl_q_gruppen", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Das QSO", "ident": "swl_qso", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Praktischer Empfangsbetrieb",
|
||||
"abstract": "Wir beurteilen Signale, verfolgen besondere Betriebssituationen und dokumentieren gehörte Funkverbindungen im Logbuch und auf SWL-QSL-Karten.",
|
||||
"ident": "swl_praxis",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Der RST-Rapport", "ident": "swl_rst", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "CQ, DX, Contest und Split", "ident": "swl_betriebsbeobachtung", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Relaisfunkstellen", "ident": "swl_relais", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Das SWL-Logbuch", "ident": "swl_logbuch", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "SWL-QSL-Karten", "ident": "swl_qsl", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Rechtliche Aspekte",
|
||||
"abstract": "Hören ist grundsätzlich frei, doch das Abhörverbot und die Geheimhaltungspflicht setzen klare Grenzen. Wir unterscheiden außerdem Höramateur, Funkamateur und Amateurfunkstelle.",
|
||||
"ident": "swl_recht",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Rechtsgrundlagen des Amateurfunks", "ident": "swl_rechtsgrundlagen", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Abhörverbot und Geheimhaltung", "ident": "swl_abhoerverbot", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "DE-Prüfung und DE-Kennzeichen",
|
||||
"abstract": "Wir betrachten Ablauf und Inhalt der DE-Prüfung, das System der DE-Kennzeichen und den Weg vom Antrag bis zur Urkunde.",
|
||||
"ident": "swl_de_kennzeichen_kapitel",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Die DE-Prüfung", "ident": "swl_de_pruefung", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Das DE-Kennzeichen", "ident": "swl_de_kennzeichen", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Beantragung und QSL-Vermittlung", "ident": "swl_antrag", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"title": "Diplome und nächste Ziele",
|
||||
"abstract": "Bestätigte Hörberichte eröffnen den Weg zum DLD-SWL, zum Deutschen Empfangsmeister und vielleicht später zum eigenen Amateurfunkzeugnis.",
|
||||
"ident": "swl_diplome",
|
||||
"video_url": null,
|
||||
"sections": [
|
||||
{"title": "Deutschland-Diplom-SWL", "ident": "swl_dld", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Deutscher Empfangsmeister", "ident": "swl_dem", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null},
|
||||
{"title": "Kursabschluss", "ident": "swl_abschluss", "status": "alpha", "class": "SWL", "video_url": null}
|
||||
]
|
||||
}
|
||||
],
|
||||
"edition": "SWL"
|
||||
}
|
||||