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Matthias Jung
2026-03-22 14:36:39 +01:00
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@@ -12,7 +12,7 @@
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<canvas id="Spectrum" style="max-height:200px;"></canvas>
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Stärkste Amplitude bei der Frequenz $f$ = <div id="mainfrequency" style="display:inline-block;">0</div> Hz<br>
Stärkste Amplitude bei der Frequenz $f$ = <div id="mainfrequency" style="display:inline-block;">0</div> $\unit{\hertz}$<br>
<script type="text/javascript">
+3 -3
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@@ -15,9 +15,9 @@ Dieser unerwartete Effekt entsteht dadurch, dass sich durch die Änderung der Am
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<webindepth>
*Warum entstehen bei AM zusätzliche Frequenzen neben dem Träger?* Das lässt sich erklären, wenn man versteht, was in einem Amplitudenspektrum oder Wasserfalldiagramm genau dargestellt wird: Es zeigt für jede Frequenz an, wie groß die Amplitude ist. Genauer müssen wir sagen: Es zeigt für alle möglichen Sinusschwingungen mit verschiedenen Frequenzen an, wie stark deren Amplitude ist. Wenn also die Anzeige z. B. bei 144,3 MHz ausschlägt, dann wird eine reine Sinusschwingung mit einer Frequenz von 144,3 MHz gemessen. Schlägt die Anzeige aber beispielsweise gleichzeitig bei 144,300 Hz und bei 144,301 MHz aus, dann wurden zwei Sinusschwingungen gemessen.
*Warum entstehen bei AM zusätzliche Frequenzen neben dem Träger?* Das lässt sich erklären, wenn man versteht, was in einem Amplitudenspektrum oder Wasserfalldiagramm genau dargestellt wird: Es zeigt für jede Frequenz an, wie groß die Amplitude ist. Genauer müssen wir sagen: Es zeigt für alle möglichen Sinusschwingungen mit verschiedenen Frequenzen an, wie stark deren Amplitude ist. Wenn also die Anzeige z. B. bei $\qty{144,3}{\mega\hertz}$ ausschlägt, dann wird eine reine Sinusschwingung mit einer Frequenz von $\qty{144,3}{\mega\hertz}$ gemessen. Schlägt die Anzeige aber beispielsweise gleichzeitig bei $\qty{144,300}{\mega\hertz}$ und bei $\qty{144,301}{\mega\hertz}$ aus, dann wurden zwei Sinusschwingungen gemessen.
Betrachten wir mit diesem Wissen noch einmal die AM-Sendung im Wasserfalldiagramm. Wir können jetzt erkennen, dass viele verschiedene Frequenzen zwischen 144,250 und 144,350 MHz mit unterschiedlicher Amplitude auftreten. Es sind also viele verschiedene Sinusschwingungen gleichzeitig messbar.
Betrachten wir mit diesem Wissen noch einmal die AM-Sendung im Wasserfalldiagramm. Wir können jetzt erkennen, dass viele verschiedene Frequenzen zwischen $\qty{144,250}{\mega\hertz}$ und $\qty{144,350}{\mega\hertz}$ mit unterschiedlicher Amplitude auftreten. Es sind also viele verschiedene Sinusschwingungen gleichzeitig messbar.
[picture:738:n_seitenband_frequenzen_einzeln:Mehrere Sinusschwingungen unterschiedlicher Frequenz]
@@ -31,4 +31,4 @@ Es sind einfach zwei verschiedene Sichtweisen. Man kann es entweder als verformt
[question:NE202]
[question:NE206]
Übrigens ist die von AM belegte Bandbreite doppelt so hoch wie die höchste Frequenz des Modulationssignals. Bei unserem Beispiel aus dem vorherigen Abschnitt war die höchste Frequenz 2700 Hz. Entsprechend würde dieses Signal als AM-Sendung eine Bandbreite von 5400 Hz belegen.
Übrigens ist die von AM belegte Bandbreite doppelt so hoch wie die höchste Frequenz des Modulationssignals. Bei unserem Beispiel aus dem vorherigen Abschnitt war die höchste Frequenz $\qty{2700}{\hertz}$. Entsprechend würde dieses Signal als AM-Sendung eine Bandbreite von $\qty{5400}{\hertz}$ belegen.
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@@ -1,6 +1,6 @@
Je nachdem wie stark eine Modulation einem AM-Träger aufgeprägt wird, wird dessen maximale Amplitude entsprechend stärker oder schwächer beeinflusst. Ohne Modulation wird lediglich das HF-Signal des Trägers mit konstanter Amplitude übertragen. Mit beginnender Modulation wird der HF-Träger immer stärker positiv und negativ beeinflusst. Das Verhältnis zwischen aufmodulierter NF (NF-Hüllkurve) und dem HF-Träger bestimmt hierbei den *Modulationsgrad*.
Der maximal mögliche Modulationsgrad (m=1 oder 100%) ist dann erreicht, wenn der HF-Träger zwischen seinem maximal möglichen Wert und null (vollständig unterdrückt) durch die aufmodulierte NF unverzerrt (linear) ausgesteuert wird. Sobald der Modulationsgrad größer als m=1 oder 100% wird, entstehen Verzerrungen, welche durch zeitweise vollständige Unterdrückung der Trägeramplitude entstehen können.
Um Verzerrungen und somit Seitenband-Splatter bei AM-Modulation zu vermeiden, darf der Modulationsgrad des AM-Signals maximal 100% betragen.
Der maximal mögliche Modulationsgrad ($m=1$ oder $\qty{100}{\percent}$) ist dann erreicht, wenn der HF-Träger zwischen seinem maximal möglichen Wert und null (vollständig unterdrückt) durch die aufmodulierte NF unverzerrt (linear) ausgesteuert wird. Sobald der Modulationsgrad größer als $m=1$ oder $\qty{100}{\percent}$ wird, entstehen Verzerrungen, welche durch zeitweise vollständige Unterdrückung der Trägeramplitude entstehen können.
Um Verzerrungen und somit Seitenband-Splatter bei AM-Modulation zu vermeiden, darf der Modulationsgrad des AM-Signals maximal $\qty{100}{\percent}$ betragen.
Der Modulationsgrad berechnet sich nach folgender Formel (zu finden in der Formelsammlung):
+13 -13
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@@ -2,23 +2,23 @@ Wie wir gelernt haben, hängt die belegte Sendebandbreite von der Modulationsart
<webmargin>
| l: Frequenzbereiche | l: Status | X: zus. Nutzungsbedingungen|
| 135,7 - 137,8 kHz| S | 1 2 10 |
| 472 - 479 kHz| S | 1 |
| 3500 - 3800 kHz | P | 3 |
| 10100 - 10150 kHz | S | 1 10 12 |
| 28 - 29,7 MHz | P | 4 13 |
| 144 - 146 MHz | P | 6 13 |
| 430 - 440 MHz | P | 7 13 |
| $\qtyrange{135,7}{137,8}{\kilo\hertz}$| S | 1 2 10 |
| $\qtyrange{472}{479}{\kilo\hertz}$| S | 1 |
| $\qtyrange{3500}{3800}{\kilo\hertz}$ | P | 3 |
| $\qtyrange{10100}{10150}{\kilo\hertz}$ | S | 1 10 12 |
| $\qtyrange{28}{29,7}{\mega\hertz}$ | P | 4 13 |
| $\qtyrange{144}{146}{\mega\hertz}$ | P | 6 13 |
| $\qtyrange{430}{440}{\mega\hertz}$ | P | 7 13 |
[table:n_tab_afuv:Auszug AfuV Anlage 1]
</webmargin>
<webmargin>
Die Zahlen bei den zusätzlichen Nutzungsbedingungen in der oben genannten Tabelle bedeuten (die nicht wiedergegebenen Zahlen sind für die Bandbreite unerheblich):
* *1* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: 800 Hz.
* *3* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: 2,7 kHz.
* *4* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung unterhalb 29 MHz: 7 kHz, oberhalb 29 MHz: 40 kHz.
* *6* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: 40 kHz.
* *7* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: 2 MHz; bei amplitudenmodulierten Fernsehaussendungen: 7 MHz.
* *1* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: $\qty{800}{\hertz}$.
* *3* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$.
* *4* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung unterhalb $\qty{29}{\mega\hertz}$: $\qty{7}{\kilo\hertz}$, oberhalb $\qty{29}{\mega\hertz}$: $\qty{40}{\kilo\hertz}$.
* *6* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: $\qty{40}{\kilo\hertz}$.
* *7* Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung: $\qty{2}{\mega\hertz}$; bei amplitudenmodulierten Fernsehaussendungen: $\qty{7}{\mega\hertz}$.
</webmargin>
Die folgenden Fragen lassen sich alle mit Hilfe der Fußnoten in der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung lösen, die - wie schon erwähnt - während der Prüfung als Hilfsmittel zur Verfügung steht. Wir empfehlen, sich vor der Prüfung mit der Anlage vertraut zu machen!
@@ -31,7 +31,7 @@ Die folgenden Fragen lassen sich alle mit Hilfe der Fußnoten in der Anlage 1 de
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Besonders aufpassen muss man bei Sendungen in der Nähe der Grenzen der Amateurfunkbänder. Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein FM-Signal belegt eine Bandbreite von 15 kHz, und wir stellen den Sender auf die untere Bandgrenze des 70cm-Bandes ein, also auf 430 MHz. Das Sendesignal befindet sich um die Trägerfrequenz herum, also jeweils 7,5 kHz unterhalb und oberhalb. Es würde sich also von 429,9925 bis 430,0075 MHz erstrecken. Da das Signal somit zur Hälfte außerhalb des Bandes wäre, dürfen wir nicht auf PTT drücken! Wir müssen also bei FM, aber auch bei AM, immer mindestens einen Abstand von der halben belegten Bandbreite zur Bandgrenze hin einhalten.
Besonders aufpassen muss man bei Sendungen in der Nähe der Grenzen der Amateurfunkbänder. Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein FM-Signal belegt eine Bandbreite von $\qty{15}{\kilo\hertz}$, und wir stellen den Sender auf die untere Bandgrenze des $\qty{70}{\centi\meter}$-Bandes ein, also auf $\qty{430}{\mega\hertz}$. Das Sendesignal befindet sich um die Trägerfrequenz herum, also jeweils $\qty{7,5}{\kilo\hertz}$ unterhalb und oberhalb. Es würde sich also von $\qty{429,9925}{\mega\hertz}$ bis $\qty{430,0075}{\mega\hertz}$ erstrecken. Da das Signal somit zur Hälfte außerhalb des Bandes wäre, dürfen wir nicht auf PTT drücken! Wir müssen also bei FM, aber auch bei AM, immer mindestens einen Abstand von der halben belegten Bandbreite zur Bandgrenze hin einhalten.
<indepth>
[picture:908:n_bandbreite_falsch:Falsch -- Senden außerhalb der Bandgrenzen]
+2 -2
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@@ -1,7 +1,7 @@
Die Bandbreite eines Signals oder einer Aussendung wird in Hertz (Hz) bemessen. Hierbei misst man die Bandbreite eines Signals durch Messung der Differenz zwischen maximaler und minimaler Sendefrequenz der Aussendung.
Die Bandbreite eines Signals oder einer Aussendung wird in Hertz ($\unit{\hertz}$) bemessen. Hierbei misst man die Bandbreite eines Signals durch Messung der Differenz zwischen maximaler und minimaler Sendefrequenz der Aussendung.
<indepth>
Die Bandbreite gibt also an, wieviel Spektrum das Signal beansprucht. Üblicherweise messen wir die Bandbreite eines Signals zwischen den Frequenzpunkten, bei denen die spektrale Leistung auf 1/2 (entsprechend -3 dB) des Spitzenwerts abgefallen ist.
Die Bandbreite gibt also an, wieviel Spektrum das Signal beansprucht. Üblicherweise messen wir die Bandbreite eines Signals zwischen den Frequenzpunkten, bei denen die spektrale Leistung auf $\frac{1}{2}$ (entsprechend $\qty{-3}{\dB}$) des Spitzenwerts abgefallen ist.
[picture:1044:e_bandbreite:Definition der Bandbreite]
</indepth>
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@@ -1,4 +1,4 @@
Für die Beurteilung der gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Bandbreite einer Aussendung wird gemäß der Amateurfunkverordnung die mittlere Sendeleistung im ausgesendeten Bandbereich betrachtet. Hierbei müssen sich 99% der Sendeleistung innerhalb der Grenzen der geforderten Bandbreite befinden. Somit darf maximal 0,5% der Sendeleistung auf angrenzende Bandbereiche unter- und oberhalb des Sendesignals entfallen. Dies ist insbesondere für FM-Aussendungen wichtig.
Für die Beurteilung der gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Bandbreite einer Aussendung wird gemäß der Amateurfunkverordnung die mittlere Sendeleistung im ausgesendeten Bandbereich betrachtet. Hierbei müssen sich $\qty{99}{\percent}$ der Sendeleistung innerhalb der Grenzen der geforderten Bandbreite befinden. Somit darf maximal $\qty{0,5}{\percent}$ der Sendeleistung auf angrenzende Bandbereiche unter- und oberhalb des Sendesignals entfallen. Dies ist insbesondere für FM-Aussendungen wichtig.
%TODO: Einfügen Grafik/Skizze hinsichtlich Bandbreite und Leistungsverteilung.
+4 -4
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@@ -19,15 +19,15 @@ Je lauter in das Mikrofon gesprochen wird, umso größer also die Amplitude des
Der Maximalwert der Änderung der Trägerfrequenz wird als *Frequenzhub* oder kurz *Hub* bezeichnet. Bei manchen Funkgeräten kann er eingestellt werden, bei anderen allerdings nicht. Oftmals kann auch zwischen zwei festen Werten umgeschaltet werden: "Normales" FM und Schmalband-FM (englisch Narrow-FM, kurz NFM), das nur etwa die halbe Bandbreite belegt.
<indepth>
Der *Frequenzhub* wird genauso wie die Bandbreite in Hz angegeben, darf aber mit dieser nicht verwechselt werden. Der Frequenzhub bezeichnet die maximale Änderung der Trägerfrequenz. Die Bandbreite ist näherungsweise doppelt so groß wie die Summe aus Hub und der Bandbreite des NF-Signals. Beispiel: Ein NF-Signal mit einer Bandbreite von 3 kHz wird mit einem Hub von 3 kHz moduliert. Dies ergibt eine Bandbreite von:
$2 \cdot (3 \ \text{kHz} + 3 \ \text{kHz}) = 12 \ \text{kHz}$
Der *Frequenzhub* wird genauso wie die Bandbreite in Hz angegeben, darf aber mit dieser nicht verwechselt werden. Der Frequenzhub bezeichnet die maximale Änderung der Trägerfrequenz. Die Bandbreite ist näherungsweise doppelt so groß wie die Summe aus Hub und der Bandbreite des NF-Signals. Beispiel: Ein NF-Signal mit einer Bandbreite von $\qty{3}{\kilo\hertz}$ wird mit einem Hub von $\qty{3}{\kilo\hertz}$ moduliert. Dies ergibt eine Bandbreite von:
$2 \cdot (\qty{3}{\kilo\hertz} + \qty{3}{\kilo\hertz}) = \qty{12}{\kilo\hertz}12
</indepth>
In diesem Zusammenhang sollte auch der IARU-Bandplan berücksichtigt werden, da er Hinweise auf die jeweils maximal empfohlene Bandbreite einer Aussendung in unterschiedlichen Frequenzbereichen gibt. Beispielsweise sollen im Bereich für FM-Telefonie im 2 m-Band maximal 12 kHz Bandbreite belegt werden. Dies entspricht NFM. Die folgende Frage kann gut mit diesem Wissen und dem IARU-Bandplan gelöst werden, der bei der Prüfung als Hilfsmittel vorliegt.
In diesem Zusammenhang sollte auch der IARU-Bandplan berücksichtigt werden, da er Hinweise auf die jeweils maximal empfohlene Bandbreite einer Aussendung in unterschiedlichen Frequenzbereichen gibt. Beispielsweise sollen im Bereich für FM-Telefonie im $\qty{2}{\meter}$-Band maximal $\qty{12}{\kilo\hertz}$ Bandbreite belegt werden. Dies entspricht NFM. Die folgende Frage kann gut mit diesem Wissen und dem IARU-Bandplan gelöst werden, der bei der Prüfung als Hilfsmittel vorliegt.
[question:BC216]
Wenn sich der Hub nicht oder nicht ausreichend klein einstellen lässt, kann dies in der Praxis dazu führen, dass eine Aussendung mehr Bandbreite belegt, als für den Frequenzbereich vorgesehen ist. Gerade viele ältere Handfunkgeräte und Mobil-Transceiver verfügen aber über einen fest eingestellten Hub, der dazu führt, dass bis zu 25 kHz Bandbreite belegt wird.
Wenn sich der Hub nicht oder nicht ausreichend klein einstellen lässt, kann dies in der Praxis dazu führen, dass eine Aussendung mehr Bandbreite belegt, als für den Frequenzbereich vorgesehen ist. Gerade viele ältere Handfunkgeräte und Mobil-Transceiver verfügen aber über einen fest eingestellten Hub, der dazu führt, dass bis zu $\qty{25}{\kilo\hertz}$ Bandbreite belegt wird.
In solchen Situationen kann man sich dadurch helfen, leiser in das Mikrofon zu sprechen. Dadurch wird die Amplitude des Modulationssignals und somit auch die Änderung der Trägerfrequenz nicht so groß und in Folge belegt die Aussendung weniger Bandbreite.
+1 -1
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@@ -17,7 +17,7 @@ Abbildung [ref:e_frequenzmodulation_frequenzhub] zeigt beispielhaft ein NF-Sinus
</margin>
<indepth>
Die belegte Bandbreite einer FM-Aussendung wird durch den Hub und die maximale Modulationsfrequenz bestimmt. In erster Näherung kann für kleinen Hub und niedrige Modulationsfrequenz die *Carson-Formel* angewendet werden. Sie gibt an in welcher Bandberite sich 90% der Sendeleistung befinden.
Die belegte Bandbreite einer FM-Aussendung wird durch den Hub und die maximale Modulationsfrequenz bestimmt. In erster Näherung kann für kleinen Hub und niedrige Modulationsfrequenz die *Carson-Formel* angewendet werden. Sie gibt an in welcher Bandberite sich $\qty{90}{\percent}$ der Sendeleistung befinden.
$B\approx2 \cdot \left(\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}} \right)$
+1 -1
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@@ -10,7 +10,7 @@ Bei Frequenzmodulation befindet sich die Information des modulierenden Signals n
Der Hub eines FM-Signals bestimmt um welchen Betrag sich die Frequenz des Oszillators im Sender, je nach Amplitude des modulierenden Signals, ändert. Eine größere Auslenkung der Frequenz entspricht hierbei, nach Demodulation im FM-Empfänger, wieder einer größeren Amplitude des demodulierten Signals. Daher hat ein größerer Hub eines frequenzmodulierten Senders direkten Einfluss auf die Lautstärke des demodulierten Signals in einem FM-Empfänger.
[question:AE305]
Die belegte Bandbreite einer FM-Aussendung wird durch den Hub und die maximale Modulationsfrequenz bestimmt. In erster Näherung kann für kleinen Hub und niedrige Modulationsfrequenz die Carson-Formel angewendet werden. Sie gibt an in welcher Bandberite sich 90% der Sendeleistung befinden.
Die belegte Bandbreite einer FM-Aussendung wird durch den Hub und die maximale Modulationsfrequenz bestimmt. In erster Näherung kann für kleinen Hub und niedrige Modulationsfrequenz die Carson-Formel angewendet werden. Sie gibt an in welcher Bandberite sich $\qty{90}{\percent}$ der Sendeleistung befinden.
**Carson-Formel**
+1 -1
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@@ -8,7 +8,7 @@ Die Feuerstelle wird dann mit einer Decke abgedeckt, und der Rauch sammelt sich
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Im Funk wird etwas Ähnliches gemacht. Statt Rauchzeichen gibt es Morsezeichen. In einem Funkgerät wird von einem Oszillator eine elektrische Schwingung erzeugt, z. B. mit 144,1 MHz. Mit einer Taste wie in Abbildung [ref:n_cwtast] kann man dann dafür sorgen, dass diese elektrische Schwingung immer wieder kurzzeitig an den Antennenanschluss des Funkgerätes geleitet und von der Antenne als Funkwelle abgestrahlt wird. Man spricht davon, Morsezeichen zu *geben*. Beim Empfänger wird diese Funkwelle hörbar gemacht: Es ertönt ein Ton in dem Rhythmus, in dem die Taste gedrückt wird. Dieses Übertragungsverfahren wird auch als Continuous Wave (CW) bezeichnet.
Im Funk wird etwas Ähnliches gemacht. Statt Rauchzeichen gibt es Morsezeichen. In einem Funkgerät wird von einem Oszillator eine elektrische Schwingung erzeugt, z. B. mit $\qty{144,1}{\mega\hertz}$. Mit einer Taste wie in Abbildung [ref:n_cwtast] kann man dann dafür sorgen, dass diese elektrische Schwingung immer wieder kurzzeitig an den Antennenanschluss des Funkgerätes geleitet und von der Antenne als Funkwelle abgestrahlt wird. Man spricht davon, Morsezeichen zu *geben*. Beim Empfänger wird diese Funkwelle hörbar gemacht: Es ertönt ein Ton in dem Rhythmus, in dem die Taste gedrückt wird. Dieses Übertragungsverfahren wird auch als Continuous Wave (CW) bezeichnet.
<margin>
[photo:109:n_cwtast:Morsetasten]
+2 -2
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@@ -6,7 +6,7 @@ Sprechen wir in ein Mikrofon, dann wandelt es das Sprachsignal um. Aus den tiefe
[picture:742:n_sprachspektrum:Menschliche Sprache im Amplitudenspektrum, links die tiefen und rechts die hohen Töne]
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In Abbildung [ref:n_sprachspektrum] sehen wir ein typisches Sprachsignal als Amplitudenspektrum. Der Frequenzbereich von 0 bis 20 kHz wird gezeigt. Die Kurve stellt die Amplitude für die jeweilige Frequenz dar. Es lässt sich gut erkennen, dass Sprache nicht beliebig hohe Frequenzen enthält. Für Funkübertragungen wird sogar oft ein noch weiter eingeschränkter Frequenzbereich genutzt.
In Abbildung [ref:n_sprachspektrum] sehen wir ein typisches Sprachsignal als Amplitudenspektrum. Der Frequenzbereich von $\qtyrange{0}{20}{\kilo\hertz}$ wird gezeigt. Die Kurve stellt die Amplitude für die jeweilige Frequenz dar. Es lässt sich gut erkennen, dass Sprache nicht beliebig hohe Frequenzen enthält. Für Funkübertragungen wird sogar oft ein noch weiter eingeschränkter Frequenzbereich genutzt.
[include:spektrum_sprachsignale]
@@ -19,6 +19,6 @@ In Abbildung [ref:n_sprachspektrum] sehen wir ein typisches Sprachsignal als Amp
In Abbildung [ref:n_sprachspektrum_symbolisch] sehen wir die symbolische Darstellung eines Sprachspektrums. Auf der X-Achse von links nach rechts werden unterschiedliche Frequenzen dargestellt. Tiefe Töne mit kleineren Frequenzen finden sich weiter links als hohe Töne mit höheren Frequenzen, die weiter rechts zu finden sind. Auf der Y-Achse von unten nach oben ist die Lautsärke der jeweiligen Frequenz dargestellt, fachsprachlich nennen wir dies die Amplitude. Je weiter oben, umso lauter ist der Ton.
In der Abbildung [ref:n_sprachspektrum_beispiel] findet sich ein konkretes Beispiel. Es ist ein genutzter Frequenzbereich von 300 bis 2700 Hz abzulesen. Die "Breite" des Signals wird übrigens als Bandbreite bezeichnet und in Hertz (Hz) angegeben. Die Bandbreite beträgt in diesem Falle 2700 Hz - 300 Hz = 2400 Hz.
In der Abbildung [ref:n_sprachspektrum_beispiel] findet sich ein konkretes Beispiel. Es ist ein genutzter Frequenzbereich von $\qtyrange{300}{2700}{\hertz}$ abzulesen. Die "Breite" des Signals wird übrigens als Bandbreite bezeichnet und in Hertz ($\unit{\hertz}$) angegeben. Die Bandbreite beträgt in diesem Falle $\qty{2700}{\hertz}$ - $\qty{300}{\hertz}$ = $\qty{2400}{\hertz}$.
Dieses beispielhafte Sprachsignal werden wir verwenden, um Träger zu modulieren. Ein Signal, mit dem ein Träger moduliert wird, wird als *Modulationssignal* bezeichnet.
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@@ -20,7 +20,7 @@ Je nachdem welches Seitenband ausgesendet wird, bezeichnet man das Übertragungs
[picture:743:n_seitenband_3:Seitenbänder bei AM, LSB und USB im Vergleich]
</webmargin>
Bei SSB kommt es in Sprechpausen quasi zu keiner Aussendung mehr, da der Träger ja unterdrückt wird. Die bei SSB belegte Bandbreite entspricht der Bandbreite des aufmodulierten Signals. Bei den Beispielen für SSB in [ref:n_seitenband_3] also 2700 Hz und somit etwas weniger als die Hälfte der Bandbreite von AM.
Bei SSB kommt es in Sprechpausen quasi zu keiner Aussendung mehr, da der Träger ja unterdrückt wird. Die bei SSB belegte Bandbreite entspricht der Bandbreite des aufmodulierten Signals. Bei den Beispielen für SSB in [ref:n_seitenband_3] also $\qty{2700}{\hertz}$ und somit etwas weniger als die Hälfte der Bandbreite von AM.
[question:NE203]
+4 -4
View File
@@ -14,7 +14,7 @@ Die folgenden Fragen können nach diesem Schema gelöst werden.
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AM-Signale übertragen beide Seitenbänder und den Träger und haben daher eine Bandbreite von etwas mehr als dem Doppelten des modulierenden NF-Signals (vgl. Abbildung [ref:e_ssb_einzelsignal]). Die Bandbreite eines SSB-Signals entspricht in etwa der Bandbreite des modulierenden NF-Signals (nach Filterung und Begrenzung der Bandbreite des NF-Signals). Bei SSB werden auch Signalanteile unterhalb von 300 Hz und der Träger (0 Hz) nicht übertragen und unterdrückt. Daher hat SSB etwas weniger als die halbe Bandbreite von AM.
AM-Signale übertragen beide Seitenbänder und den Träger und haben daher eine Bandbreite von etwas mehr als dem Doppelten des modulierenden NF-Signals (vgl. Abbildung [ref:e_ssb_einzelsignal]). Die Bandbreite eines SSB-Signals entspricht in etwa der Bandbreite des modulierenden NF-Signals (nach Filterung und Begrenzung der Bandbreite des NF-Signals). Bei SSB werden auch Signalanteile unterhalb von $\qty{300}{\hertz}$ und der Träger ($\qty{0}{\hertz}$) nicht übertragen und unterdrückt. Daher hat SSB etwas weniger als die halbe Bandbreite von AM.
<margin>
[picture:743:e_ssb_einzelsignal:Seitenbänder bei AM und SSB]
@@ -28,17 +28,17 @@ AM-Signale übertragen beide Seitenbänder und den Träger und haben daher eine
Wie wir bereits in der Klasse N beim Thema Morsetelegrafie mit *Continuous Wave* (CW) gelernt haben, wird dabei ein konstanter Hochfrequenzträger in einem bestimmten Rhythmus ein- und ausgeschaltet. CW-Signale benötigen im Vergleich zu sprachmodulierten Signalen wie AM und SSB die geringste Bandbreite. Dies liegt daran, dass bei CW lediglich eine einzige Frequenz getastet wird und nicht, wie bei Sprachsignalen, mehrere Frequenzanteile eines NF-Signals gleichzeitig übertragen werden müssen.
<indepth>
Die Bandbreite von CW-Signalen ist von der Zeichengeschwindigkeit (Geschwindigkeit der Tastung) abhängig und beträgt bei durchschnittlichen Gebegeschwindigkeiten von 20 Wörtern pro Minute (100 Zeichen pro Minute) ca. 300 Hz.
Die Bandbreite von CW-Signalen ist von der Zeichengeschwindigkeit (Geschwindigkeit der Tastung) abhängig und beträgt bei durchschnittlichen Gebegeschwindigkeiten von 20 Wörtern pro Minute (100 Zeichen pro Minute) ca. $\qty{300}{\hertz}$.
</indepth>
[question:EE207]
Um Störungen benachbarter Stationen im Frequenzband zu vermeiden, sollte die belegte Bandbreite eines SSB-Signals auf maximal etwa $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$ kHz begrenzt werden. Diese Bandbreite ist für eine gute Sprachverständlichkeit vollkommen ausreichend. Aus diesem Grund wird das NF-Signal des Mikrofons im Sender bandbegrenzt: Frequenzanteile unterhalb von etwa $\qty{300}{\hertz}$ sowie oberhalb von etwa $\qty{3}{\kilo\hertz}$ werden unterdrückt, da sie nur wenig zur Sprachverständlichkeit beitragen.
Um Störungen benachbarter Stationen im Frequenzband zu vermeiden, sollte die belegte Bandbreite eines SSB-Signals auf maximal etwa $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$ begrenzt werden. Diese Bandbreite ist für eine gute Sprachverständlichkeit vollkommen ausreichend. Aus diesem Grund wird das NF-Signal des Mikrofons im Sender bandbegrenzt: Frequenzanteile unterhalb von etwa $\qty{300}{\hertz}$ sowie oberhalb von etwa $\qty{3}{\kilo\hertz}$ werden unterdrückt, da sie nur wenig zur Sprachverständlichkeit beitragen.
[question:EJ211]
[question:EJ210]
In der Praxis besitzen SSB-Filter zur Erzeugung eines SSB-Signals häufig eine Bandbreite von nur etwa 2,4 kHz. Auch diese geringere Bandbreite reicht in vielen Fällen für eine gute Sprachverständlichkeit aus und ermöglicht zugleich eine noch effizientere Nutzung des verfügbaren Frequenzspektrums.
In der Praxis besitzen SSB-Filter zur Erzeugung eines SSB-Signals häufig eine Bandbreite von nur etwa $\qty{2,4}{\kilo\hertz}$. Auch diese geringere Bandbreite reicht in vielen Fällen für eine gute Sprachverständlichkeit aus und ermöglicht zugleich eine noch effizientere Nutzung des verfügbaren Frequenzspektrums.
[question:EF310]
+3 -3
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@@ -1,14 +1,14 @@
Zur Reduzierung der maximalen Bandbreite eines ausgestrahlten SSB-Signals und effizienten Nutzung des vorhandenen Frequenzspektrums, sollte die maximale NF-Modulationsbandbreite eines SSB-Signals nicht mehr als 2,7 kHz betragen. Dies ermöglicht einen minimalen Abstand zwischen SSB-Signalen von 3 kHz, für störungsfreien Betrieb.
Zur Reduzierung der maximalen Bandbreite eines ausgestrahlten SSB-Signals und effizienten Nutzung des vorhandenen Frequenzspektrums, sollte die maximale NF-Modulationsbandbreite eines SSB-Signals nicht mehr als $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$ betragen. Dies ermöglicht einen minimalen Abstand zwischen SSB-Signalen von $\qty{3}{\kilo\hertz}$, für störungsfreien Betrieb.
[question:AE209]
[question:AE208]
Wird ein SSB-Signal im Modulator des Senders übersteuert, so entstehen hierbei Verzerrungen, die zu Nebenaussendungen führen. Diese Nebenaussendungen werden umgangssprachlich auch als "Splatter" bezeichnet und können benachbarte Aussendungen stören, da die Bandbreite des Sendesignals in diesem Fall die geforderten 2,7 kHz überschreitet.
Wird ein SSB-Signal im Modulator des Senders übersteuert, so entstehen hierbei Verzerrungen, die zu Nebenaussendungen führen. Diese Nebenaussendungen werden umgangssprachlich auch als "Splatter" bezeichnet und können benachbarte Aussendungen stören, da die Bandbreite des Sendesignals in diesem Fall die geforderten $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$ überschreitet.
[question:AE205]
Die Sprache jedes Menschen hat ein individuelles Frequenzspektrum. Für die bestmögliche Verständlichkeit bei SSB-Aussendungen sollten Sprachfrequenzen im höheren Bereich angehoben werden und in tieferen Frequenzbereichen abgeschwächt werden. Hierfür dient ein Equalizer im Mikrofonverstärker des Senders, der eine individuelle Einstellung des Frequenzgangs des Modulationssignals ermöglicht. Hierdurch wird der Frequenzgang des Mikrofons optimal auf den jeweiligen Operator angepasst.
[question:AE213]
Um die Hüllkurvenform eines SSB-Senders bzgl. Qualität und Linearität beurteilen zu können kann ein Zweiton-Signal zur Modulation des SSB-Senders verwendet werden. Hierbei wird der SSB-Sender mit einem NF-Signal moduliert, das aus zwei überlagerten NF-Frequenzen besteht. Diese NF-Frequenzen dürfen in keinem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen. Durch die Überlagerung entstehen in der ausgesendeten HF Maxima und Minima (Nulldurchgänge) des HF-Signals. Zur Modulation können z.B. ein 700 Hz und ein 1200 Hz Ton verwendet werden. Hieraus ergibt sich bei Messung des HF-Signals mittels eines Oszilloskops (an einem Lastwiderstand) eine Schwebung der HF von 500 Hz, die im Idealfall sinusförmig sein sollte. Das Zweiton-Signal ermöglicht auch die Messung der Hüllkurenleistung (PEP) eines SSB-Senders mittels Darstellung der Kurvenform auf dem Oszilloskop.
Um die Hüllkurvenform eines SSB-Senders bzgl. Qualität und Linearität beurteilen zu können kann ein Zweiton-Signal zur Modulation des SSB-Senders verwendet werden. Hierbei wird der SSB-Sender mit einem NF-Signal moduliert, das aus zwei überlagerten NF-Frequenzen besteht. Diese NF-Frequenzen dürfen in keinem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen. Durch die Überlagerung entstehen in der ausgesendeten HF Maxima und Minima (Nulldurchgänge) des HF-Signals. Zur Modulation können z.B. ein $\qty{700}{\hertz}$ und ein $\qty{1200}{\hertz}$ Ton verwendet werden. Hieraus ergibt sich bei Messung des HF-Signals mittels eines Oszilloskops (an einem Lastwiderstand) eine Schwebung der HF von $\qty{500}{\hertz}$, die im Idealfall sinusförmig sein sollte. Das Zweiton-Signal ermöglicht auch die Messung der Hüllkurenleistung (PEP) eines SSB-Senders mittels Darstellung der Kurvenform auf dem Oszilloskop.
[question:AE207]
+2 -2
View File
@@ -16,10 +16,10 @@ Mit dem Wissen, dass es sich bei SSB, FM und AM um Modulationsarten handelt, kan
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Bei SSB ist zu beachten, das richtige Seitenband (LSB oder USB) auszuwählen. Im Amateurfunk wird mit wenigen Ausnahmen unterhalb von 10 MHz das untere Seitenband und ab 10 MHz das obere Seitenband benutzt. Dies ist auch so im IARU-Bandplan empfohlen.
Bei SSB ist zu beachten, das richtige Seitenband (LSB oder USB) auszuwählen. Im Amateurfunk wird mit wenigen Ausnahmen unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ das untere Seitenband und ab $\qty{10}{\mega\hertz}$ das obere Seitenband benutzt. Dies ist auch so im IARU-Bandplan empfohlen.
<attention>
Bei digitalen Übertragungsverfahren wird auch unterhalb von 10 MHz immer das obere Seitenband verwendet!
Bei digitalen Übertragungsverfahren wird auch unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ immer das obere Seitenband verwendet!
</attention>
%[class:N]
+1 -1
View File
@@ -21,7 +21,7 @@ Es ist etwas paradox, dass bei Amplitudenmodulation trotzdem die Frequenz verän
[picture:476:n_seitenband:Symbolische Darstellung eines amplitudenmodulierten Signals mit Träger und Seitenbändern]
</right>
<note>
* Beispiel: Bei einer höchsten Frequenz von 2.700 Hz hat die AM-Aussendung eine Bandbreite von 5.400 Hz.
* Beispiel: Bei einer höchsten Frequenz von 2700 Hz hat die AM-Aussendung eine Bandbreite von 5400 Hz.
</note>
---
+7 -7
View File
@@ -11,14 +11,14 @@
### Modulationsgrad
<left>
[picture:24:a_amplitudenmodulation_modulationsgrad1:Amplitudensignal bei einem Modulationsgrad von 100%]
[picture:24:a_amplitudenmodulation_modulationsgrad1:Amplitudensignal bei einem Modulationsgrad von $\qty{100}{\percent}$]
<fragment>
$m = \frac{\hat{U}_{mod}}{\hat{U}_{T}}$
</fragment>
</left>
<right>
* Verhältnis zwischen aufmodulierter NF-Hüllkurve und dem HF-Träger
* Maximal möglich ist m=1 oder 100%
* Maximal möglich ist $m=1$ oder $\qty{100}{\percent}$
* Signal steuert zwischen Träger und maximal möglichem Wert aus
</right>
@@ -30,22 +30,22 @@ $m = \frac{\hat{U}_{mod}}{\hat{U}_{T}}$
#### Lösungsweg
Abzulesen aus der Grafik:
* gegeben: $\hat{U}_{mod} = 1div = 3V$
* gegeben: ${\hat{U}_{T}} = 2div = 6V$
* gegeben: $\hat{U}_{mod} = \qty{1}{\oszidiv} = \qty{3}{\volt}$
* gegeben: ${\hat{U}_{T}} = \qty{2}{\oszidiv} = \qty{6}{\volt}$
* gesucht: $m$
<fragment>
$m = \frac{\hat{U}_{mod}}{\hat{U}_{T}} = \frac{3V}{6V} = 0,5 = 50\%$
$m = \frac{\hat{U}_{mod}}{\hat{U}_{T}} = \frac{\qty{3}{\volt}}{\qty{6}{\volt}} = 0,5 = \qty{50}{\percent}$
</fragment>
---
### Übermodulation
<left>
[picture:28:a_amplitudenmodulation_modulationsgrad2:Amplitudensignal bei einem Modulationsgrad von mehr als 100%]
[picture:28:a_amplitudenmodulation_modulationsgrad2:Amplitudensignal bei einem Modulationsgrad von mehr als $\qty{100}{\percent}$]
</left>
<right>
* Bei m > 1
* Bei $m > 1$
* Bewirkt zeitweise oder vollständige Unterdrückung des Trägersignals
* Führt zu Verzerrungen und Seitenband-Splatter
</right>
+3 -3
View File
@@ -2,9 +2,9 @@
<left>
* Für die verschiedenen Amateurfunkbänder sind jeweils maximal zulässige Bandbreiten festgelegt
* Besonders aufpassen muss man bei Sendungen in der Nähe der Grenzen der Amateurfunkbänder
* Nehmen wir an, ein FM-Signal ist 15 kHz breit und wir senden auf auf 430 MHz
* Das Sendesignal befindet sich jeweils 7,5 kHz unterhalb und oberhalb
* Es würde sich also von 429,9925 bis 430,0075 MHz erstrecken
* Nehmen wir an, ein FM-Signal ist $\qty{15}{\kilo\hertz}$ breit und wir senden auf auf $\qty{430}{\mega\hertz}$
* Das Sendesignal befindet sich jeweils $\qty{7,5}{\kilo\hertz}$ unterhalb und oberhalb
* Es würde sich also von $\qty{429,9925}{\mega\hertz}$ bis $\qty{430,0075}{\mega\hertz}$ erstrecken
</left>
<right>
[picture:908:n_bandbreite:Falsch -- Senden außerhalb der Bandgrenzen]
+1 -1
View File
@@ -1,5 +1,5 @@
* Bandbreite eines Signals beschreibt die Differenz zwischen maximaler und minimaler Sendefrequenz einer Aussendung
* Die Bandbreite wird in Hertz (Hz) gemessen
* Die Bandbreite wird in Hertz ($\unit{\hertz}$) gemessen
---
[question:EA105]
+2 -2
View File
@@ -3,8 +3,8 @@
</left>
<right>
* Bandbreite laut AfuV: Mittlere Sendeleistung im ausgesendeten Bandbereich
* 99% der Sendeleistung müssen sich innerhalb der geforderten Bandbreite befinden
* Maximal 0,5% dürfen unter- und oberhalb auf angrenzende Bereiche entfallen
* $\qty{99}{\percent}$ der Sendeleistung müssen sich innerhalb der geforderten Bandbreite befinden
* Maximal $\qty{0,5}{\percent}$ dürfen unter- und oberhalb auf angrenzende Bereiche entfallen
</right>
<note>
Besonders für FM-Aussendungen wichtig (Hub!).<br/>
+2 -2
View File
@@ -18,7 +18,7 @@
* Je lauter in das Mikrofon gesprochen wird, umso größer die Änderung der Trägerfrequenz
* Dadurch steigt auch die belegte Bandbreite der Aussendung
* Maximalwert der Änderung der Trägerfrequenz wird als *Frequenzhub* oder kurz *Hub* bezeichnet
* In der Praxis kommt Schmalband-FM (englisch Narrow- FM, kurz NFM) mit 12 kHz Bandbreite zum Einsatz
* In der Praxis kommt Schmalband-FM (englisch Narrow- FM, kurz NFM) mit $\qty{12}{\kilo\hertz}$ Bandbreite zum Einsatz
<note>
Lauter in das Mirkofon sprechen &rarr; Amplitude des Modulationssignals wird größer
@@ -34,7 +34,7 @@ Bandplan beachten, wo maximal 12 kHz Bandbreite belegt werden darf.
[question:NE306]
<note>
Bei älteren Funkgeräten ist evtl. der Hub fest auf 25 kHz eingestellt.
Bei älteren Funkgeräten ist evtl. der Hub fest auf $\qty{25}{\kilo\hertz}$ eingestellt.
</note>
---
+12 -12
View File
@@ -62,45 +62,45 @@ Etwa 99% der Sendeleistung befinden sich in der Bandbreite
[question:AE309]
---
#### Lösungsweg
* gegeben: $f_{\textrm{mod max}} = 2kHz$
* gegeben: $\Delta f_{\textrm{T}} = 1,8kHz$
* gegeben: $f_{\textrm{mod max}} = \qty{2}{\kilo\hertz}$
* gegeben: $\Delta f_{\textrm{T}} = \qty{1,8}{\kilo\hertz}$
* gesucht: $B$
<fragment>
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ &= 2 \cdot (1,8kHz + 2kHz) = 7,6kHz \end{split}$
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ &= 2 \cdot (\qty{1,8}{\kilo\hertz} + \qty{2}{\kilo\hertz}) = \qty{7,6}{\kilo\hertz} \end{split}$
</fragment>
---
[question:AE308]
---
#### Lösungsweg
* gegeben: $f_{\textrm{mod max}} = 2,7kHz$
* gegeben: $\Delta f_{\textrm{T}} = 2,5kHz$
* gegeben: $f_{\textrm{mod max}} = \qty{2,7}{\kilo\hertz}$
* gegeben: $\Delta f_{\textrm{T}} = \qty{2,5}{\kilo\hertz}$
* gesucht: $B$
<fragment>
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ &= 2 \cdot (2,5kHz + 2,7kHz) = 10,4kHz \end{split}$
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ &= 2 \cdot (\qty{2,5}{\kilo\hertz} + \qty{2,7}{\kilo\hertz}) = \qty{10,4}{\kilo\hertz} \end{split}$
</fragment>
---
[question:AE311]
---
#### Lösungsweg
* gegeben: $B = 10kHz$
* gegeben: $\Delta f_{\textrm{T}} = 2,5kHz$
* gegeben: $B = \qty{10}{\kilo\hertz}$
* gegeben: $\Delta f_{\textrm{T}} = \qty{2,5}{\kilo\hertz}$
* gesucht: $f_{\textrm{mod max}}$
<fragment>
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ \Rightarrow f_{mod max} &= \frac{B}{2} - \Delta f_T\\ &= \frac{10kHz}{2} - 2,5kHz = 2,5kHz \end{split}$
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ \Rightarrow f_{\textrm{mod max}} &= \frac{B}{2} - \Delta f_T\\ &= \frac{\qty{10}{\kilo\hertz}}{2} - \qty{2,5}{\kilo\hertz} = \qty{2,5}{\kilo\hertz} \end{split}$
</fragment>
---
[question:AE312]
---
#### Lösungsweg
* gegeben: $B = 10kHz$
* gegeben: $f_{\textrm{mod max}} = 2,7kHz$
* gegeben: $B = \qty{10}{\kilo\hertz}$
* gegeben: $f_{\textrm{mod max}} = \qty{2,7}{\kilo\hertz}$
* gesucht: $\Delta f_{\textrm{T}}$
<fragment>
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ \Rightarrow \Delta f_T &= \frac{B}{2} - f_{mod max}\\ &= \frac{10kHz}{2} - 2,7kHz = 2,3kHz \end{split}$
$\begin{split} B &\approx 2 \cdot (\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}})\\ \Rightarrow \Delta f_T &= \frac{B}{2} - f_{\textrm{mod max}}\\ &= \frac{\qty{10}{\kilo\hertz}}{2} - \qty{2,7}{\kilo\hertz} = \qty{2,3}{\kilo\hertz} \end{split}$
</fragment>
---
[question:AE310]
+2 -2
View File
@@ -8,7 +8,7 @@
<fragment>
<right>
* Die „Breite“ des Signals wird übrigens als *Bandbreite* bezeichnet und in Hertz (Hz) angegeben.
* Angenommen es soll Sprache im Frequenzbereich von 300 bis 2700 Hz übertragen werden.
* Die Bandbreite beträgt in diesem Falle 2700 Hz – 300 Hz = 2400 Hz
* Angenommen es soll Sprache im Frequenzbereich von $\qtyrange{300}{2700}{\hertz}$ übertragen werden.
* Die Bandbreite beträgt in diesem Falle $\qty{2700}{\hertz}$ – $\qty{300}{\hertz}$ = $\qty{2400}{\hertz}$
</right>
</fragment>
+15 -15
View File
@@ -1,7 +1,7 @@
## Bandbreite
<left>
* Im Gegensatz zu AM wird weniger als die halbe Bandbreite verwendet
* Maximal 2,7 kHz
* Maximal $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$
* Entspricht dem NF-Signal
</left>
<right>
@@ -40,11 +40,11 @@
---
<left>
Beispiel LSB:
* Mikrofon: 300 Hz - 3 kHz
* LSB-Oszillator: 9001,5 kHz
* DSB-Signal:<br/> a) 8998,5 - 9001,2<br/> b) 9001,8 - 9004,5
* Filter: 9000 kHz ± 1,5 kHz
* SSB-Signal:<br/> 8998,5 - 9001,2 kHz
* Mikrofon: $\qty{300}{\hertz}$ - $\qty{3}{\kilo\hertz}$
* LSB-Oszillator: $\qty{9001,5}{\kilo\hertz}$
* DSB-Signal:<br/> a) $\qtyrange{8998,5}{9001,2}{\kilo\hertz}$<br/> b) $\qtyrange{9001,8}{9004,5}{\kilo\hertz}$
* Filter: $\qty{9000}{\kilo\hertz}\pm\qty{1,5}{\kilo\hertz}$
* SSB-Signal:<br/> $\qtyrange{8998,5}{9001,2}{\kilo\hertz}$
</left>
<right>
[picture:831:e_ssb_modulation_lsb:Frequenzen mit der Filtermethode bei LSB]
@@ -58,11 +58,11 @@ Beispiel LSB:
---
<left>
Beispiel USB:
* Mikrofon: 300 Hz - 3 kHz
* USB-Oszillator: 8998,5 kHz
* DSB-Signal:<br/> a) 8995,5 - 8998,2 kHz<br/> b) 8998,8 - 9001,5 kHz
* Filter: 9000 kHz ± 1,5 kHz
* SSB-Signal:<br/> 8998,8 - 9001,5 kHz
* Mikrofon: $\qty{300}{\hertz}$ - $\qty{3}{\kilo\hertz}$
* USB-Oszillator: $\qty{8998,5}{\kilo\hertz}$
* DSB-Signal:<br/> a) $\qtyrange{8995,5}{8998,2}{\kilo\hertz}$<br/> b) $\qtyrange{8998,8}{9001,5}{\kilo\hertz}$
* Filter: $\qty{9000}{\kilo\hertz}\pm\qty{1,5}{\kilo\hertz}$
* SSB-Signal:<br/> $\qtyrange{8998,8}{9001,5}{\kilo\hertz}$
</left>
<right>
[picture:832:e_ssb_modulation_usb:Frequenzen mit der Filtermethode bei USB]
@@ -82,9 +82,9 @@ Beispiel USB:
### NF-Signal
<left>
* Für Sprache reicht zwischen 300 und 3000 Hz
* Entspricht 2,7 kHz
* Es werden auch kleinere Filter, z.B. 2,4 kHz verwendet
* Für Sprache reicht zwischen $\qty{300}{\hertz}$ und $\qty{3000}{\hertz}$
* Entspricht $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$
* Es werden auch kleinere Filter, z.B. $\qty{2,4}{\kilo\hertz}$ verwendet
* An vielen TRX lassen sich die Filter einstellen
</left>
<right>
@@ -96,7 +96,7 @@ Beispiel USB:
---
[question:EJ211]
<note>
* Wenn die unteren 300 Hz der NF abgezogen werden, sind es wieder 2,7 kHz
* Wenn die unteren $\qty{300}{\hertz}$ der NF abgezogen werden, sind es wieder $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$
</note>
---
[question:EF310]
+5 -5
View File
@@ -1,8 +1,8 @@
### Bandbreite
* Frequenzspektrum optimal ausnutzen
* Minimaler Abstand zwischen SSB-Signalen sollte 3 kHz betragen
* Modulationsbandbreite darf dann maximal 2,7 kHz sein
* Minimaler Abstand zwischen SSB-Signalen sollte $\qty{3}{\kilo\hertz}$ betragen
* Modulationsbandbreite darf dann maximal $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$ sein
---
[question:AE209]
@@ -22,7 +22,7 @@
### Equalizer
* Sprache ist individuell
* Ziel: Bessere Ausnutzung des 2,7 kHz Spektrums
* Ziel: Bessere Ausnutzung des $\qty{2,7}{\kilo\hertz}$ Spektrums
* Anhebung im höheren Frequenzbereich
* Absenkung im tieferen Frequenzbereich
* Oftmals Equalizer im Mikrofonverstärker
@@ -35,8 +35,8 @@
* Zur Beurteilung der Qualität und Linearität eines SSB-Senders
* NF-Signal aus zwei Sinus-Frequenzen
* Dürfen in keinem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen
* Meistens 700 Hz und 1200 Hz
* Ergibt eine sogenannte "HF-Schwebung" bei 500 Hz
* Meistens $\qty{700}{\hertz}$ und $\qty{1200}{\hertz}$
* Ergibt eine sogenannte "HF-Schwebung" bei $\qty{500}{\hertz}$
* Messung der Hüllkurvenleistung (PEP) möglich
<note>
+2 -2
View File
@@ -9,11 +9,11 @@
---
* Bei SSB ist zu beachten, das richtige Seitenband (LSB oder USB) auszuwählen
* Im Amateurfunk wird mit wenigen Ausnahmen unterhalb von 10 MHz das untere Seitenband und ab 10 MHz das obere Seitenband benutzt
* Im Amateurfunk wird mit wenigen Ausnahmen unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ das untere Seitenband und ab $\qty{10}{\mega\hertz}$ das obere Seitenband benutzt
<note>
* Empfehlung im IARU-Bandplan.
* Eine Ausnahme sind digitale Übertragungsverfahren, wo auch unterhalb von 10MHz USB verwendet wird.
* Eine Ausnahme sind digitale Übertragungsverfahren, wo auch unterhalb von 10 MHz USB verwendet wird.
* Klasse N kann aufgrund der erlaubten Bänder immer USB verwenden.
* Zusätzliches Wissen: Seefunk verwendet immer USB.
</note>