Merge branch 'main' into feature-zip-link

This commit is contained in:
Matthias Jung
2026-03-24 21:42:43 +01:00
committed by GitHub
233 changed files with 3857 additions and 2326 deletions
+5 -29
View File
@@ -53,7 +53,8 @@
<li>160 m</li>
<li>80 m</li>
<li>15 m</li>
<!--<li>6 m <a href="#fn3"><sup>3</sup></a></li>-->
<!--<li>
<a href="#fn3"><sup>3</sup></a></li>-->
<li>23 cm</li>
<li>$\le$ 13 cm</li>
</ul>
@@ -234,34 +235,9 @@
nach unseren Erfahrungen nach dem alten System auch f&uuml;r Personen machbar, welche in der Schule Mathematik und
Physik nicht gerade als Lieblingsf&auml;cher betrachtet haben.</p>
<h3>Klasse A</h3>
<p>Zun&auml;chst stechen die gegen&uuml;ber Klasse E in fast allen B&auml;ndern nochmals deutlich erh&ouml;hten
Leistungsgrenzen ins Auge; so sind beispielsweise auf den meisten Kurzwellenb&auml;ndern bis zu 750 Watt PEP
zul&auml;ssig. Damit sind auch ungew&ouml;hnlichere Ausbreitungsarten m&ouml;glich: Bei EME
(Erde&ndash;Mond&ndash;Erde) wird unser ca. 400.000 km entfernter Mond als Reflektor f&uuml;r die Radiowellen
benutzt. Troposcatter wiederum ist eine fr&uuml;her gerne vom Milit&auml;r verwendete Verbindungsart f&uuml;r sehr
hohe Leistungen, welche bis ca. 500 km sehr zuverl&auml;ssige Verbindungen auf Frequenzen ab dem UKW-Bereich
erm&ouml;glicht.<br>Viele Funkamateure nutzen diese hohen Leistungsgrenzen jedoch gar nicht aus, sondern erwerben
die Klasse A haupts&auml;chlich dazu, um in den Genuss der zus&auml;tzlichen, besonders attraktiven
Kurzwellenb&auml;nder zu gelangen: Von den Kurzwellenb&auml;ndern 40 m, 30 m, 20 m und 17 m erlaubt fast zu jeder
Tages- und Nachtzeit mindestens eines Weitverkehrs-Funkverbindungen. Ebenso sind je nach Tageszeit und
Sonnenaktivit&auml;t die B&auml;nder 60m und sogar 40m manchmal besser f&uuml;r NVIS-Verbindungen geeignet als 160m
und 80m. Dar&uuml;berhinaus erm&ouml;glichen das Mittelwellenband 630m sowie das Langwellenband 2200m zu quasi jeder
Tageszeit Verbindungen &uuml;ber mehrere hundert Kilometer.<br>Zus&auml;tzliche B&auml;nder wie das 4-Meter-Band
runden die M&ouml;glichkeiten weiter ab.</p>
<p>Vereinfacht dargestellt wird eine deutsche Amateurfunk-Zulassung der Klasse A in vielen L&auml;ndern der Welt
anerkannt &ndash; im Gegensatz zur Klasse E insbesondere auch in den beliebten Urlaubsl&auml;ndern Frankreich,
Italien, Spanien, Bulgarien, Griechenland, T&uuml;rkei, Gro&szlig;britannien und Schweden (ohne Gew&auml;hr). In
vielen L&auml;ndern darfst Du mit der deutschen Klasse A sogar ohne Voranmeldung einfach drauf losfunken; in anderen
L&auml;ndern kannst Du mit Klasse A vor dem Urlaub ein Rufzeichen des jeweiligen Landes beantragen, ohne dass Du
hierf&uuml;r im entsprechenden Land eine Amateurfunk-Pr&uuml;fung ablegen m&uuml;sstest.</p>
<p>Gegen&uuml;ber der Klasse E sind die technischen Fragen nochmals anspruchsvoller. Nach unseren Erfahrungen mit dem
alten Fragenkatalog ist jedoch auch diese Pr&uuml;fung f&uuml;r Personen machbar, welche ein gewisses mathematisches
Grundverst&auml;ndnis und vor allem Freude am Verstehen naturwissenschaftlich-physikalischen Zusammenh&auml;ngen
haben. Studierte Elektrotechniker werden die Pr&uuml;fung mit wenigen Tagen Vorbereitungszeit meistern; Personen mit
weniger technisch-mathematischer Ausbildung m&uuml;ssen sich entsprechend etwas mehr Wissen aneignen. Bitte lass
Dich von der Mathematik nicht abschrecken: Das "Schlimmste", was in den Formeln vorkommt, sind Logarithmen, Wurzeln,
Potenzen und Winkelfunktionen. Sehr viele Funkamateure mit Rufzeichen der Klasse A sind keine Elektrotechniker,
sondern beispielsweise Juristen, Mediziner, Informatiker oder Kaufleute.</p>
<p>Zun&auml;chst stechen die gegen&uuml;ber Klasse E in fast allen B&auml;ndern nochmals deutlich erh&ouml;hten Leistungsgrenzen ins Auge; so sind beispielsweise auf den meisten Kurzwellenb&auml;ndern bis zu 750 Watt PEP zul&auml;ssig. Damit sind auch ungew&ouml;hnlichere Ausbreitungsarten m&ouml;glich: Bei EME (Erde&ndash;Mond&ndash;Erde) wird unser ca. 400.000 km entfernter Mond als Reflektor f&uuml;r die Radiowellen benutzt. Troposcatter wiederum ist eine fr&uuml;her gerne vom Milit&auml;r verwendete Verbindungsart f&uuml;r sehr hohe Leistungen, welche bis ca. 500 km sehr zuverl&auml;ssige Verbindungen auf Frequenzen ab dem UKW-Bereich erm&ouml;glicht.<br>Viele Funkamateure nutzen diese hohen Leistungsgrenzen jedoch gar nicht aus, sondern erwerben die Klasse A haupts&auml;chlich dazu, um in den Genuss der zus&auml;tzlichen, besonders attraktiven Kurzwellenb&auml;nder zu gelangen: Von den Kurzwellenb&auml;ndern 40 m, 30 m, 20 m und 17 m erlaubt fast zu jeder Tages- und Nachtzeit mindestens eines Weitverkehrs-Funkverbindungen. Ebenso sind je nach Tageszeit und Sonnenaktivit&auml;t die B&auml;nder 60m und sogar 40m manchmal besser f&uuml;r NVIS-Verbindungen geeignet als 160m und 80m. Dar&uuml;berhinaus erm&ouml;glichen das Mittelwellenband 630m sowie das Langwellenband 2200m zu quasi jeder Tageszeit Verbindungen &uuml;ber mehrere hundert Kilometer.</p>
<p>Vereinfacht dargestellt wird eine deutsche Amateurfunk-Zulassung der Klasse A in vielen L&auml;ndern der Welt anerkannt &ndash; im Gegensatz zur Klasse E insbesondere auch in den beliebten Urlaubsl&auml;ndern Frankreich, Italien, Spanien, Bulgarien, Griechenland, T&uuml;rkei, Gro&szlig;britannien und Schweden (ohne Gew&auml;hr). In vielen L&auml;ndern darfst Du mit der deutschen Klasse A sogar ohne Voranmeldung einfach drauf losfunken; in anderen L&auml;ndern kannst Du mit Klasse A vor dem Urlaub ein Rufzeichen des jeweiligen Landes beantragen, ohne dass Du hierf&uuml;r im entsprechenden Land eine Amateurfunk-Pr&uuml;fung ablegen m&uuml;sstest.</p>
<p>Gegen&uuml;ber der Klasse E sind die technischen Fragen nochmals anspruchsvoller. Nach unseren Erfahrungen mit dem alten Fragenkatalog ist jedoch auch diese Pr&uuml;fung f&uuml;r Personen machbar, welche ein gewisses mathematisches Grundverst&auml;ndnis und vor allem Freude am Verstehen naturwissenschaftlich-physikalischen Zusammenh&auml;ngen haben. Studierte Elektrotechniker werden die Pr&uuml;fung mit wenigen Tagen Vorbereitungszeit meistern; Personen mit weniger technisch-mathematischer Ausbildung m&uuml;ssen sich entsprechend etwas mehr Wissen aneignen. Bitte lass Dich von der Mathematik nicht abschrecken: Das "Schlimmste", was in den Formeln vorkommt, sind Logarithmen, Wurzeln, Potenzen und Winkelfunktionen. Sehr viele Funkamateure mit Rufzeichen der Klasse A sind keine Elektrotechniker, sondern beispielsweise Juristen, Mediziner, Informatiker oder Kaufleute.</p>
<h2>Und jetzt?</h2>
<p>Welche Klasse ist nun die richtige f&uuml;r Dich? Sprich, wieviel Technik solltest Du lernen? Gl&uuml;cklicherweise
kannst Du hier aufgrund des neuen Aufbaus der Pr&uuml;fungen hier relativ risikoarm gleich von Anfang an mutig sein