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Damit Sprache, Töne oder Daten übertragen werden können, werden sie einer hochfrequenten Trägerwelle aufgeprägt. Dies nennt man *Modulation*. Beim Empfang muss deshalb die passende Modulationsart gewählt werden. Die Tabelle [ref:swl_modulationsarten_uebersicht] zeigt die wichtigsten Modulationsarten beim Amateurfunkempfang. Die Abkürzungen begegnen uns später auch bei den betrieblichen Abkürzungen.
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| l: Anzeige | l: Bedeutung | X: Typische Verwendung |
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| AM | Amplitudenmodulation | Rundfunk, einzelne Amateurfunkanwendungen |
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| LSB | unteres Seitenband von SSB | Sprechfunk auf Kurzwelle meist unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ |
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| USB | oberes Seitenband von SSB | Sprechfunk meist oberhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$, digitale Verfahren |
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| CW | Continuous Wave | Morsetelegrafie |
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| FM | Frequenzmodulation | Sprechfunk vor allem auf VHF und UHF |
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[table:swl_modulationsarten_uebersicht:Wichtige Modulationsarten beim Amateurfunkempfang]
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Bei *SSB* wird nur ein Seitenband übertragen. Deshalb muss beim Empfänger LSB oder USB richtig eingestellt sein. Mit dem falschen Seitenband klingt Sprache verzerrt und ist kaum verständlich. Außerdem muss die Frequenz genauer als bei AM oder FM abgestimmt werden.
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Die Daumenregel im Amateurfunk ist hier: *LSB unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$, USB oberhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$*.
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<tip>
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Wenn eine Stimme ungewöhnlich hoch, tief oder völlig unverständlich klingt, zuerst Frequenz und Seitenband kontrollieren.
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</tip>
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[question:NE209]
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Bei *CW* wird ein unmodulierter Träger ein- und ausgeschaltet. Der Empfänger erzeugt daraus einen hörbaren Ton. Die Tonfolgen bilden Morsezeichen. Die Abkürzung CW begegnet uns später erneut bei den betrieblichen Abkürzungen. |