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Bei der Frage nach der geringsten möglichen Bandbreite und der
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höchsten Flankensteilheit ergibt sich folgende Rangfolge von gut zu
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schlecht:
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1. Quarzfilter
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2. Keramikfilter
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3. LC-Filter
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4. RC-Filter
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Quarzfilter sind die beste Wahl, wenn man einen sehr schmalen (d.h.
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nur wenige $\unit{\kilo\hertz}$ oder sogar nur einige hundert
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$\unit{\hertz}$ breiten) und steilflankigen Filter benötigt (z.B. als
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ZF-Filter für CW- oder SSB-Signale).
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Keramikfilter funktionieren ähnlich wie Quarzfilter, haben aber etwas
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schlechtere elektrische Eigenschaften als Quarzfilter.
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LC-Filter und RC-Filter sind für Einsatzgebiete wie CW- oder
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SSB-Filter nicht geeignet. Man erreicht mit ihnen weder vergleichbar
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schmale Filterbandbreiten noch eine vergleichbare Flankensteilheit.
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Ein LC-Filter ist steilflankiger als ein RC-Filter, da im RC-Filter
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nur ein frequenzabhängiges Bauteil (der Kondensator) enthalten ist,
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wogegen im LC-Filter beide Bauteile frequenzabhängig sind.
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Wenn eher breite Filter benötigt werden, also z.B. bei einem
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Bandpass, der ein ganzes Amateurfunkband durchlassen soll, sind
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Quarze oder Keramikresonatoren wiederum ungeeignet, weil sich damit
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so breite Filter nicht realisieren lassen. Hierfür kommen LC-Filter
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zum Einsatz. |