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Matthias Jung
2026-03-26 23:07:17 +01:00
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@@ -11,7 +11,7 @@
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## Datenanschluss
* Hinter dem Mikrofonanschluss im Funkgerät können Verstärker- und Filterstufen für Sprachübertragung liegen → ungeeignet für Datenübertragung
* Hinter dem Mikrofonanschluss im Funkgerät können Verstärker- und Filterstufen für Sprachübertragung liegen $\rightarrow$ ungeeignet für Datenübertragung
* Eigener Datenanschluss am Transceiver
* Lässt Signale vom Computer unverfälscht passieren
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@@ -1,5 +1,5 @@
<left>
* Zu starkes Audiosignal am Eingang eines Senders &rarr; Oberschwingungen
* Zu starkes Audiosignal am Eingang eines Senders $\rightarrow$ Oberschwingungen
* Links ist in Gelb das erwünschte Signal
* Rechts davon die unerwünschten Oberschwingungen
</left>
@@ -10,9 +10,9 @@
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* Zu Verzerrungen durch Übersteuerung kann es auch im Sendeverstärker kommen
* Um das zu verhindern, verfügen viele Funkgeräte über eine automatische Pegelregelung (englisch: Automatic Level Control, ALC) &rarr; regelt Verstärkung automatisch runter
* Um das zu verhindern, verfügen viele Funkgeräte über eine automatische Pegelregelung (englisch: Automatic Level Control, ALC) $\rightarrow$ regelt Verstärkung automatisch runter
* Bei digitalen Übertragungsverfahren kann die ALC jedoch Problemen führen
* Das Signal könnte je nach Lautstärke oder Frequenz die ALC zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlich stark auslösen &rarr; Amplitude wird unerwünscht verändert
* Das Signal könnte je nach Lautstärke oder Frequenz die ALC zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlich stark auslösen $\rightarrow$ Amplitude wird unerwünscht verändert
<note>
Das heißt, unser eigentliches Nutzsignal wird zusätzlich amplitudenmoduliert. Dadurch entstehen weitere Frequenzanteile, die als Nebenaussendungen ausgestrahlt werden.
@@ -24,7 +24,7 @@ Das heißt, unser eigentliches Nutzsignal wird zusätzlich amplitudenmoduliert.
* Übertragungsverfahren
* Umsetzung der ALC im Transceiver (Reaktions- und Haltezeit)
* Anzeige der ALC im Transceiver
* &rarr; greift die ALC nicht ein, erzeugt sie keine Probleme
* $\rightarrow$ greift die ALC nicht ein, erzeugt sie keine Probleme
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[question:EJ218]
+1 -1
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@@ -13,7 +13,7 @@
### Auflösung und Spannungsbereich
* Die Anzahl der möglichen Stufen wird durch die Bit-Auflösung bestimmt
* Beispiel: $\qty{4}{\bit}$ &rarr; $\num{16}$ mögliche Stufen
* Beispiel: $\qty{4}{\bit}\rightarrow\num{16}$ mögliche Stufen
* Ein D/A-Umsetzer arbeitet in einem festen Spannungsbereich (z. B. $\qty{0}{\volt}$ bis $\qty{1}{\volt}$)
* Bei einem linear arbeitenden D/A-Umsetzer verteilt sich der Spannungsbereich gleichmäßig auf die Stufen
+1 -1
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@@ -2,7 +2,7 @@
* Erkennt der Empfänger einen Fehler (z. B. mittels Prüfbits), kann er um eine erneute Übertragung bitten
* Bei der Vorwärtsfehlerkorrektur wird zusätzliche Redundanz (z. B. weitere Prüfbits) hinzugefügt
* So wird nicht nur erkannt, dass ein Fehler vorliegt, sondern auch an welcher Stelle &rarr; das fehlerhafte Bit kann berichtigt werden
* So wird nicht nur erkannt, dass ein Fehler vorliegt, sondern auch an welcher Stelle $\rightarrow$ das fehlerhafte Bit kann berichtigt werden
* Im Englischen spricht man von Forward Error Correction (FEC)
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+2 -2
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@@ -1,8 +1,8 @@
## Fourier-Transformation und Signalzerlegung
* Signale können sowohl im Zeit- als auch im Frequenzbereich dargestellt werden
* Im Zeitbereich: X-Achse &rarr; Zeit, Y-Achse &rarr; Spannung oder Leistung
* Im Frequenzbereich: X-Achse &rarr; Frequenz, Y-Achse &rarr; Amplitude oder Leistung
* Im Zeitbereich: X-Achse $\rightarrow$ Zeit, Y-Achse $\rightarrow$ Spannung oder Leistung
* Im Frequenzbereich: X-Achse $\rightarrow$ Frequenz, Y-Achse $\rightarrow$ Amplitude oder Leistung
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+1 -1
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@@ -57,7 +57,7 @@
* Der I/Q-Datenstrom bildet den Frequenzbereich um eine Mittenfrequenz ab
* Beispiel:
* $\qty{435}{\mega\hertz}$-Träger
* Abtastrate von $\num{10}$ Mio. Samples/s &rarr; Bandbreite = $\qty{10}{\mega\hertz}$ ($\pm\qty{5}{\mega\hertz}$ um die Mittenfrequenz)
* Abtastrate von $\num{10}$ Mio. Samples/s $\rightarrow$ Bandbreite = $\qty{10}{\mega\hertz}$ ($\pm\qty{5}{\mega\hertz}$ um die Mittenfrequenz)
* Abgedeckter Bereich: ca. $\qty{430}{\mega\hertz}$ bis $\qty{440}{\mega\hertz}$
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+1 -1
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@@ -31,7 +31,7 @@
Die Darstellung ist für ein 8QAM-Mapping. QPSK im Beispiel entspricht dem äußeren Kreis.
</left>
<right>
* Das Konstellations&shy;dia&shy;gramm stellt die Signalpunkte in einem quadratischen Diagramm dar
* Das Konstellationsdiagramm stellt die Signalpunkte in einem quadratischen Diagramm dar
* Die X-Achse (*I*n-Phase) und die Y-Achse (*Q*uadratur) zeigen die Amplituden der Signalbestandteile
* Für QPSK liegen die vier Signalpunkte an den Enden eines Quadrats
</right>
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@@ -24,7 +24,7 @@
* Vier Dioden in Ring-Anordnung unterdrücken den Träger
* Eine Gegentakt-Schaltung hebt Trägersignale auf
* Es bleiben nur die Seitenbänder übrig
* Bereits als Balancemischer im Kapitel "Mischer&nbsp;II" gezeigt
* Bereits im Kapitel "Mischer II" als Balancemischer gezeigt
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### Balancemodulator im SSB-Modulator
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@@ -9,7 +9,7 @@ Es gibt Länder in denen weiterhin eine Morseprüfung notwendig ist, wenn diese
</note>
--- style="font-size: 0.7em;"
| c:&nbsp; | l:&nbsp; | c:&nbsp; | l:&nbsp; | c:&nbsp; | l:&nbsp; |
| c: | l: | c: | l: | c: | l: |
| A | [morse:a] | K | [morse:k] | U | [morse:u] |
| B | [morse:b] | L | [morse:l] | V | [morse:v] |
| C | [morse:c] | M | [morse:m] | W | [morse:w] |
@@ -23,7 +23,7 @@ Es gibt Länder in denen weiterhin eine Morseprüfung notwendig ist, wenn diese
[table:n_morsetelegrafie_morsecode_buchstaben:Morsecode (Buchstaben)]
--- style="font-size: 0.7em;"
| c:&nbsp; | l:&nbsp; | c:&nbsp; | l:&nbsp; | c:&nbsp; | l:&nbsp; |
| c: | l: | c: | l: | c: | l: |
| 0 | [morse:0] | 5 | [morse:5] | / | [morse:/] |
| 1 | [morse:1] | 6 | [morse:6] | . | [morse:.] |
| 2 | [morse:2] | 7 | [morse:7] | , | [morse:,] |
@@ -31,11 +31,12 @@ Es gibt Länder in denen weiterhin eine Morseprüfung notwendig ist, wenn diese
| 4 | [morse:4] | 9 | [morse:9] | = | [morse:=] |
[table:n_morsetelegrafie_morsecode_ziffern_satzzeichen:Morsecode (Ziffern und Satzzeichen)]
| l:&nbsp; | l:&nbsp; |
| Unterbrechung (BK) | [morse:(BK)] |
| Ende des Durchgangs (AR) | [morse:(AR)] |
| Ende der Sendung (SK) | [morse:(SK)] |
| Korrektur | [morse:(CORRECTION)] |
%TODO: Update to correct notation when morse generator can handle "double-characters"
| l: | l: |
| Unterbrechung (BK) | [morse:BK] |
| Ende des Durchgangs (AR) | [morse:AR] |
| Ende der Sendung (SK) | [morse:SK] |
| Korrektur | [morse:HH] |
[table:n_morsetelegrafie_morsecode_spezial:Morsecode (besondere Zeichen, Auswahl)]
---
+1 -1
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@@ -11,7 +11,7 @@ Hinweise über seltene Station werden im Internet über sogenannte *DX-Cluster*
### Umgang mit dem Pile-Up 1
* Manchmal wird der CQ-Ruf auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number*&nbsp;5".
* Manchmal wird der CQ-Ruf auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5".
* Oder der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht: Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird.
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@@ -1,6 +1,6 @@
* Digitales Modulationsverfahren zur Datenübertragung
* Veränderung der Phase eines Trägersignals zur Repräsentation von Bitwerten
* Weniger anfällig für Amplitudenrauschen &rarr; ermöglicht höhere Datenraten
* Weniger anfällig für Amplitudenrauschen $\rightarrow$ ermöglicht höhere Datenraten
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## Prinzip der Phasenumtastung
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@@ -3,7 +3,7 @@
</left>
<right>
* Möglichst effiziente Nutzung des Frequenzspektrums.
* &rarr; Kompression der Nutzdaten, die sogenannte Quellencodierung.
* $\rightarrow$ Kompression der Nutzdaten, die sogenannte Quellencodierung.
* Entfernung von Redundanzen (z. B. Wiederholungen) oder Irrelevanzen (weniger wichtige Informationsteile) aus dem Datenstrom.
</right>
<note>
+1 -1
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@@ -16,7 +16,7 @@
* Direkt am Senderausgang
* Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
* Bei SSB &rarr; mit Modulation
* Bei SSB $\rightarrow$ mit Modulation
* Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
* Messung der maximalen *Hüllkurvenleistung* (PEP)
* Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
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@@ -46,7 +46,7 @@
## Ursachenforschung
* Prüfen auf Behebung mit eigenen Mitteln
* Falls Ursache nicht ermittelt oder Störung nicht beseitigt werden kann &rarr; Nachbarn auf *Funkstörungsannahme der BNetzA* (24/7&nbsp;&phone;&nbsp;0228&nbsp;14&nbsp;15&nbsp;16) hinweisen
* Falls Ursache nicht ermittelt oder Störung nicht beseitigt werden kann $\rightarrow$ Nachbarn auf *Funkstörungsannahme der BNetzA* (24/7 Tel. 0228 14 15 16) hinweisen
<note>
* Bei eigener Suche als DARC-Mitglied Hilfe beim Referat für elektromagnetische Verträglichkeit anfragen
@@ -1,5 +1,5 @@
* Amateurfunkverordnung (AFuV): *Unerwünschte Aussendungen* auf das geringstmögliche Maß beschränken
* Es gibt weitere gesetzliche Regelungen für konkrete Grenzwerte &rarr; Klasse A
* Es gibt weitere gesetzliche Regelungen für konkrete Grenzwerte $\rightarrow$ Klasse A
<note>
* Keine Störungen in anderen Funkbändern erzeugen