feature: ionosphäre
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Die *Ionosphäre* liegt im oberen Bereich der Erdatmosphäre. Sonnenstrahlung erzeugt dort elektrisch geladene Teilchen. Kurzwellen können an diesen Bereichen gebrochen und zur Erde zurückgelenkt werden. Dadurch sind Empfangswege über Hunderte oder Tausende Kilometer möglich (vgl. Abbildung [ref:swl_ionosphaere_ausbreitung]).
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[picture:741:swl_ionosphaere_ausbreitung:Brechung von Kurzwellen an der Ionosphäre sowie Tote Zone]
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[picture:729:swl_sonnenzyklus:Die Anzahl der Sonnenflecken, die über den elfjährigen Sonnenzyklus schwankt]
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[question:NH101]
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Die Ausbreitung ändert sich mit Tageszeit, Jahreszeit, Frequenz und Sonnenaktivität. Ein wesentlicher langfristiger Einfluss ist der ungefähr elfjährige Sonnenzyklus (vgl. [ref:swl_sonnenzyklus]). In Phasen hoher Sonnenaktivität gibt es mehr Sonnenflecken und dadurch werden höhere Kurzwellenfrequenzen häufiger über große Entfernungen nutzbar.
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[question:NH201]
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Niedrige Kurzwellenbänder sind oft am Abend und in der Nacht besonders interessant. Höhere Kurzwellenbänder öffnen eher am Tag. Das sind Faustregeln, keine Garantie: Gerade die Veränderungen machen das Beobachten spannend.
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Zwischen der Reichweite der Bodenwelle und dem ersten Auftreffen der Raumwelle kann eine *tote Zone* liegen (vgl. [ref:swl_ionosphaere_ausbreitung]). Dann hört man unter Umständen nur eine Station eines QSO, obwohl beide einander gut empfangen.
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@@ -4,7 +4,9 @@ Der Empfang von Amateurfunkaussendungen ist ohne Zulassung zum Amateurfunkdienst
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[question:VD102]
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Die SWL-Tätigkeit ist trotzdem mehr als passives Zuhören. Beim Hören werden beide Rufzeichen einer Funkverbindung, Datum, Uhrzeit, Band, Übertragungsverfahren und Empfangsrapport notiert. Aus diesen Angaben entsteht ein Hörbericht. Stimmt er mit dem Logbuch der gehörten Station überein, kann diese ihn durch eine QSL-Karte bestätigen.
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Die SWL-Tätigkeit ist trotzdem mehr als passives Zuhören. Beim Hören werden beide Rufzeichen einer Funkverbindung, Datum, Uhrzeit, Band, Übertragungsverfahren und Empfangsrapport notiert. Aus diesen Angaben entsteht ein Hörbericht. Stimmt er mit dem Logbuch der gehörten Station überein, kann diese ihn durch eine sogenannte QSL-Karte bestätigen.
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Eine Funkverbindung nennt man in der Amateurfunkwelt übrigens *QSO*. Eine Empfangsbestätigung wird als *QSL* bezeichnet. Deshalb auch der Name der QSL-Karte.
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Ein Ortsverband ist ein guter Startpunkt: Dort gibt es Hilfe bei der Empfängerauswahl, beim Antennenbau, bei der DE-Prüfung und bei der QSL-Vermittlung.
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