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[photo:217:e_aurora:Aurora am Notfunk Ausbildungswochenende im Mai 2024]
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Wenn geladene Teilchen aus dem Sonnenwind in das Erdmagnetfeld einkoppeln, werden sie zu den Polen hin abgeleitet. Dort treffen sie auf die zunehmend dichtere Atmosphäre und ionisieren dort vor allem den Sauerstoff und Stickstoff der Hochatmosphäre bis herunter in eine Höhe von etwa $\qty{90}{\kilo\meter}$, also den Bereich der E-Region. Die so angeregten Atome und Moleküle erzeugen dann zum einen die Lichterscheinungen der Polarlichter, zum anderen brechen sie Funkwellen. Das wird vorwiegend im VHF Bereich ($\num{6}$ und $\qty{2}{\meter}$-Band) für DX-Verbindungen genutzt.
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Wenn geladene Teilchen aus dem Sonnenwind in das Erdmagnetfeld einkoppeln, werden sie zu den Polen hin abgeleitet. Dort treffen sie auf die zunehmend dichtere Atmosphäre und ionisieren dort vor allem den Sauerstoff und Stickstoff der Hochatmosphäre bis herunter in eine Höhe von etwa $\qty{90}{\kilo\meter}$, also den Bereich der E-Region. Die so angeregten Atome und Moleküle erzeugen dann zum einen die Lichterscheinungen der Polarlichter, zum anderen brechen sie Funkwellen. Das wird vorwiegend im VHF Bereich ($\qty{6}{\meter}$ und $\qty{2}{\meter}$-Band) für DX-Verbindungen genutzt.
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Die brechenden Gebiete sind sehr dynamisch, der Signalweg der Funkwellen ändert sich daher ständig und massiv. Dies sorgt für rapide Signalschwankungen (Fading) und zudem eine frequenzmäßige Verbreiterung des Signals, den sogenannten Doppler-Spread. Deswegen sind Telefonie-Verbindungen schwierig, weil die Sprache dadurch schwer verständlich wird. Telegrafiesignale (CW) eignen sich besser, aber auch sie haben einen sehr rauen Ton, weswegen man im RST Signalrapport das "T" für die Beurteilung der Tonqualität ganz weglässt und stattdessen den Buchstaben "A" für "Aurora" gibt.
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Der Begriff *Scatter* wird zusammenfassend für verschiedene besondere Formen der Reflexion und Streuung eines Funksignals benutzt, durch die größere Entfernungen überbrückt werden können.
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Bei *Regenscatter* (*Rainscatter*) werden Wellen an Regentropfen gestreut (wer nachlesen möchte: physikalisch ist das eine Rayleigh-Streuung). Weil hier die Tropfengröße zur Wellenlänge passen muss, erzielt man damit im $\num{6}$ und $\qty{3}{\centi\meter}$-Band (bei $\num{5,7}$ und $\qty{10}{\giga\hertz}$) die besten Ergebnisse. Gestreut wird dabei in alle Richtungen, d.h. man richtet die Antenne üblichweise auf die Regenwolke aus und nicht auf den Standort der Gegenstation. CW und SSB Signale haben dabei häufig einen rauen Ton, ähnlich der Ausbreitung über Aurora.
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Bei *Regenscatter* (*Rainscatter*) werden Wellen an Regentropfen gestreut (wer nachlesen möchte: physikalisch ist das eine Rayleigh-Streuung). Weil hier die Tropfengröße zur Wellenlänge passen muss, erzielt man damit im $\qty{6}{\centi\meter}$ und $\qty{3}{\centi\meter}$-Band (bei $\qty{5,7}{\giga\hertz}$ und $\qty{10}{\giga\hertz}$) die besten Ergebnisse. Gestreut wird dabei in alle Richtungen, d.h. man richtet die Antenne üblichweise auf die Regenwolke aus und nicht auf den Standort der Gegenstation. CW und SSB Signale haben dabei häufig einen rauen Ton, ähnlich der Ausbreitung über Aurora.
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[question:AH311]
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### Nachts
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* $\num{80}$ und $\qty{160}{\meter}$-Bänder sind tagsüber aufgrund der D-Schicht kaum nutzbar, aber nachts zuverlässig
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* $\qty{80}{\meter}$ und $\qty{160}{\meter}$-Bänder sind tagsüber aufgrund der D-Schicht kaum nutzbar, aber nachts zuverlässig
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* $\qty{40}{\meter}$-Band ermöglicht nachts größere Reichweiten, da die Ausbreitung über die F2-Schicht erfolgt
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* F1-Schicht: Führt aufgrund geringerer Höhe zu kürzeren Sprungdistanzen und ist meist unerwünscht
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@@ -6,7 +6,7 @@
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* Englisch *Rainscatter*
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* Streuung an Regentropfen in alle Richtungen (Rayleigh-Streuung)
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* Tropfengröße muss zur Wellenlänge passen: $\num{6}$ und $\qty{3}{\centi\meter}$-Band
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* Tropfengröße muss zur Wellenlänge passen: $\qty{6}{\centi\meter}$ und $\qty{3}{\centi\meter}$-Band
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* Antenne wird auf Regenwolke gehalten
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* Rauer Ton in SSB- und CW-Signalen (ähnlich Aurora)
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Reference in New Issue
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