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Bei einer Spule in Reihenschaltung addieren sich die Induktivitäten.

L_\text{G} = L_1 + L_2 + L_3 + \dots [photo:291:a_Spule mit Anzapfungen:Spule mit 14 Anzapfungen in einem selbstgebauten Antennenanpassgerät] Die Teilabschnitte zwischen den Anzapfungen können wie einzelne Spulen gesehen werden, deren Induktivität, durch Umschaltung der Anzapfungen, in Schritten erhöht werden kann. Die Reihenschaltung aller Teilabschnitte ergibt dann die Induktivität der Gesamtspule. Mit der Gesamtinduktivität L_\text{G}, und den Einzelinduktivitäten L_1, L_2, L_3, \dots

Veranschaulicht werden kann es dadurch, dass man sich einfach mehrere gleichartige Spulten hintereinander vorstellt. Dabei addieren sich die Windungen der Spule. Elektrisch wirkt die Kombination von zwei gleichen Spulen wie eine entsprechend längere Spule.

In der Berechnung ist auf die Angabe der Zehnerpotenzen (z.B. \qty{1}{\milli\henry} = \qty{1e-3}{\henry}, oder \qty{1}{\micro\henry} = \qty{1e-6}{\henry}) zu achten.

[question:AD102]

Beispielrechnung: Wenn man die Gesamtinduktivität einer Spule L_1 = \qty{0,033}{\milli\henry} und einer Spule L_2 = \qty{150}{\micro\henry} berechnen möchte, so ergibt sich: L_{ges} = L_1 + L_2 = \qty{0,033}{\milli\henry} + \qty{150}{\micro\henry} = \qty{33e-6}{\henry} + \qty{150e-6}{\henry} = \qty{183e-6}{\henry} = \qty{183}{\micro\henry}

[photo:287:a_Spulenvariometer:Spulenvariometer von $\qty{6}{\micro\henry}$ bis $\qty{35}{\micro\henry}$] Ein Spulenvariometer besteht aus einer großen und einer kleinen Spule, die in Reihe geschalten sind. Die kleinere Spule ist innerhalb der großen Spule drehbar montiert. Durch beide Spulen fließt der gleiche Strom und es entstehen zwei Magnetfelder, die miteinander gekoppelt sind. In einer Position der drehbaren Spule sind die Magnetfelder gleichgerichtet und verstärken sich. Somit ergibt sich die größte Induktivität. Wird die innere Spule nun um 180 Grad gedreht, dann wirken die Magnetfelder gegeneinander und schwächen sich. Die Induktivität beträgt nun $\qty{6}{\micro\henry}$. Gegenüber Spulen mit Anzapfungen kann die Induktivität kontinuierlich verändert werden, allerdings ist der Aufbau mechanisch komplizierter. Gegenüber Rollspulen gibt es weniger Kontaktprobleme.. % Die Reihenschaltung von Spulen bewirkt imer eine Verlängerung der Drahtwicklung % und somit eine Erhöhung der Induktivität. Die Gesamtinduktivität ist dann immer % größer als die größte Einzelinduktivität % TODO Bild zur Erklärung

% "Zusatzinfo" Praktische Anwendung: % Herstellung einer Induktivität, die nicht in der Normreihe liegt

% Bei der Berechnung ist auf die Vorsilben (Zehnerpotenzen) zu achten. % Beispielrechnung: