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2026-08-19 12:36:00 +02:00

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Amateurfunkbänder werden meist nach einer ungefähren Wellenlänge bezeichnet. Das $\qty{80}{\meter}$-Band liegt beispielsweise im Bereich um \qty{3,6}{\mega\hertz}. Für den Empfang muss die Zuordnung zwischen Frequenzbereich und Bandname bekannt sein (vgl. Tabelle [ref:swl_frequenzbereiche_baender]).

| l: Frequenzbereich | l: Bandbezeichnung | | $\qtyrange{1,810}{2,000}{\mega\hertz}$ | $\qty{160}{\meter}$ | | $\qtyrange{3,5}{3,8}{\mega\hertz}$ | $\qty{80}{\meter}$ | | $\qtyrange{7,0}{7,2}{\mega\hertz}$ | $\qty{40}{\meter}$ | | $\qtyrange{14}{14,35}{\mega\hertz}$ | $\qty{20}{\meter}$ | | $\qtyrange{21}{21,45}{\mega\hertz}$ | $\qty{15}{\meter}$ | | $\qtyrange{28}{29,7}{\mega\hertz}$ | $\qty{10}{\meter}$ | | $\qtyrange{144}{146}{\mega\hertz}$ | $\qty{2}{\meter}$ | | $\qtyrange{430}{440}{\mega\hertz}$ | $\qty{70}{\centi\meter}$ | [table:swl_frequenzbereiche_baender:Wichtige deutsche Amateurfunkbänder]

[question:SWL004] [question:SWL005] [question:SWL006] [question:SWL007] [question:SWL008] [question:SWL009] [question:SWL010] [question:SWL011]

Je höher die Frequenz, desto kürzer die Wellenlänge. Diese Beziehung hilft, grobe Zuordnungsfehler zu erkennen.

Anstatt alle Fragen auswendig zu lernen, kann man das auch mit den folgenden Faustformeln berechnen:

f~[\text{in~} \unit{\mega\hertz}] = \frac{300}{\lambda~[\text{in~} \unit{\meter}]}

und

\lambda~[\text{in~} \unit{\meter}] = \frac{300}{f~[\text{in~} \unit{\mega\hertz}]}.

Bandgrenzen können vom Land und den jeweiligen Nutzungsbestimmungen abhängen. Ein aktueller Bandplan ist daher beim praktischen Hören eine hilfreiche Orientierung.