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Anwendung

* Eine Diode lässt den Stromfluss nur in eine Richtung durch * In die andere Richtung wirkt sie wie ein hoher Widerstand * Dioden werden u.a. zur Gleichrichtung von Wechselspannung eingesetzt [picture:689:e_led:Diverse LED in verschiedenen Bauformen und Farben] * Eine spezielle Bauform haben wir schon als LED kennengelernt

[question:EC501]

[question:EC502]

Schwellenspannung

* Damit eine Diode in Durchlassrichtung leitet, muss eine bestimmte Spannung – die Schwellenspannung oder Durchlassspannung – überschritten werden * Je nach Basis des chemischen Elements ist die Schwellenspannung unterschiedlich hoch * Germanium: 0,2 V-0,4 V * Silizium: 0,6 V-0,8 V * LED (Rot): 1,6 V-2,2 V * LED (Gelb, Grün): 1,9 V-2,5 V * LED (Blau, Weiß): 2,7 V-3,5 V

[question:EC503]

Schottky-Diode

  • Erlaubt eine hohe Schaltfrequenz
  • Nur eine sehr niedrige Schwellenspannung von 0,4 V bis unter 0,1 V ist nötig

[question:EC504]

Kennlinien


[question:EC506]

[question:EC507]

[question:EC508]

[question:EC505]

Leitende Diode

* Eine Diode leitet immer dann, wenn die Spannung an der Anode um die Schwellenspannung positiver ist als an der Kathode * Gilt auch für negative Spannungen * In der Prüfung kommen nur Siliziumdioden mit 0,7 V Schwellenspannung vor [picture:113:e_leitende_siliziumdiode:Spannungen an einer leitenden Siliziumdiode]

[question:EC513]

[question:EC510]

[question:EC509]

[question:EC511]

[question:EC512]

LED Anwendung

* Eine LED dient als Leuchtanzeige [picture:324:e_led_schaltung:LED mit Vorwiderstand]

[question:EC514]

Vorwiderstand

* Da die LED selbst kaum einen Widerstand hat, würde sie bei einem direkten Anschluss an eine Spannungsquelle wie ein Kurzschluss wirken * Mit einem Vorwiderstand wird der Durchlassstrom begrenzt [picture:324:e_led_schaltung:LED mit Vorwiderstand]
  • Berechnung: R = \dfrac{U_q - U_{LED}}{I_D}
  • U_q: Spannungsquelle
  • U_{LED}: Schwellenspannung LED
  • I_D: Durchlassstrom

[question:EC515]

[question:EC516]

Z-Diode

* Normalerweise liegt die maximale Sperrspannung einer Diode bei ca. 1000 V * Bei Z-Dioden erfolgt ein Spannungsdurchbruch je nach Bauart zwischen 3 V und 100 V * Dienen zur Spannungsstabilisierung [picture:560:_e_z_diode:Schaltzeichen Z-Diode] * Früher nach Clarence Melvin Zener benannt * Heute sind andere Effekte ausschlaggebend, aber Z-Diode blieb als Name

Polung

* Z-Dioden werden mit Vorwiderstand in Sperrrichtung betrieben [picture:549:e_z_diode_polung:Z-Diode korrekt in Sperrichtung eingesetzt]

[question:EC517]

[question:EC518]

[question:EC519]

[question:EC520]

Vorwiderstand

[picture:753:e_z_diode_spannungsstabilisierung:Z-Diode zur Spannungsstabilisierung] * $U_Z$ ist die Spannung, auf die die Z-Diode stabiliert * $U_V = U_1 - U_Z = 13,8\,V - 5\,V = 8,8\,V$ * $R_V = \frac{U_V}{I} = \frac{8,8\,V}{30\,mA} \approx 293\,\Omega$ --- [question:EC521] --- [question:EC522] * Ströme am Vorwiderstand addieren sich * Kirchhoff'sche Regeln war noch nicht Thema