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Ein Schaltnetzteil (engl. switched-mode power supply) wandelt eine Wechselspannung in eine stabilisierte Gleichspannung um. Dazu richtet es zunächst die Eingangsspannung gleich, schaltet sie anschließend sehr schnell ein und aus, transformiert sie so effizient auf die gewünschte Spannung und glättet sie abschließend. Wie das im Detail funktioniert werden wir uns in der Klasse A genauer anschauen.
[photo:308:e_Ferritkerntrafo im Schaltnetzteils:Innenansicht eines Schaltnetzteils für $\qty{13,8}{\volt}$ und $\qty{35}{\ampere}$ mit einem kleinen Ferritkernübertrager zwischen den beiden Kühlkörpern, Gewicht $\qty{2}{\kilo\gram}$]Das Schaltnetzteil besitzt mehrere positive Eigenschaften gegenüber einem linear geregelten Netzteil:
- Hoher Wirkungsgrad auch bei kleinen Nennspannungen und wechselnden Lasten
- Geringes Gewicht und Volumen, da durch die hohe Frequenz kleinere Transformatoren und sekundäre Siebkondensatoren verwendet werden
- Gute Regelbarkeit
- Geringeres Gewicht, kleinere Kühlkörper und dadurch weniger Platzbedarf im Vergleich zu einem linear geregelten Netzteil (siehe Abschnitt: Spannungsstabilisierung)
[question:ED302]
Aber durch die hohen Frequenzen ergeben sich auch negative Eigenschaften:
- Hochfrequente Störungen, durch den Schaltbetrieb mit hohen Frequenzen sind Maßnahmen zur Verbesserung der EMV notwendig
- Komplexe Schaltung, mehr Bauelemente notwendig, höhere Ausfallwahrscheinlichkeit
[question:ED303]