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Je nachdem wie stark eine Modulation einem AM-Träger aufgeprägt wird, wird dessen maximale Amplitude entsprechend stärker oder schwächer beeinflusst. Ohne Modulation wird lediglich das HF-Signal des Trägers mit konstanter Amplitude übertragen. Mit beginnender Modulation wird der HF-Träger immer stärker positiv und negativ beeinflusst. Das Verhältnis zwischen aufmodulierter NF (NF-Hüllkurve) und dem HF-Träger bestimmt hierbei den Modulationsgrad.
Der maximal mögliche Modulationsgrad (m=1 oder \qty{100}{\percent}) ist dann erreicht, wenn der HF-Träger zwischen seinem maximal möglichen Wert und null (vollständig unterdrückt) durch die aufmodulierte NF unverzerrt (linear) ausgesteuert wird. Sobald der Modulationsgrad größer als m=1 oder \qty{100}{\percent} wird, entstehen Verzerrungen, welche durch zeitweise vollständige Unterdrückung der Trägeramplitude entstehen können.
Um Verzerrungen und somit Seitenband-Splatter bei AM-Modulation zu vermeiden, darf der Modulationsgrad des AM-Signals maximal \qty{100}{\percent} betragen.
Der Modulationsgrad berechnet sich nach folgender Formel (zu finden in der Formelsammlung):
m = \frac{\hat{U}_{mod}}{\hat{U}_{T}}
%TODO: Bild einfügen zu Modulationsgrad und Messung der entsprechenden Berechnungsgrößen
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