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2026-01-31 18:48:16 +01:00

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Im Freiraum (Vakuum) und auch näherungsweise in der Luft lassen sich Wellenlänge (\lambda) und Frequenz (f), wie wir gelernt haben, mittels der Vakuumlichtgeschwindigkeit (c) ineinander umrechnen:

\lambda = \dfrac{c}{f}

Bei Leitungen, einschließlich Antennendrähten, auf denen sich Wellen ausbilden, kann man nicht die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ansetzen, sondern benötigt einen Korrekturfaktor, den sogenannten Verkürzungsfaktor k_\mathrm{v}, der oft in der Größenordnung von 95%, also 0,95 liegt. Dieser gibt an, wieviel langsamer die Ausbreitung entlang einer bestimmten Leitung im Vergleich zum Freiraum stattfindet, und wird mit der Vakuumlichtgeschwindigkeit multipliziert:

\lambda_\mathrm{Leitung} = k_\mathrm{v} \cdot \dfrac{c}{f}

Der Verkürzungsfaktor ist also das Verhältnis der Ausbreitungsgeschwindigkeit entlang einer Leitung zur Ausbreitungsgeschwindigkeit im Vakuum.

[question:EG201]


Der Korrekturfaktor hängt unter anderem vom Drahtdurchmesser, der Drahtisolierung (Dielektrikum) und Umgebungseinflüssen ab.

Wie wir später sehen werden spielt für den Verkürzungsfaktor eines *Koaxialkabels* nur das verwendete Dielektrikum eine Rolle und die sonstige Geometrie des Kabels (z. B. Durchmesser) kann vernachlässigt werden.

Da der Korrekturfaktor oftmals ca. 0,95 (also 95%) beträgt, sind Antennen oft um etwa 5% zu kürzen, damit sie resonant werden.

[question:EG202]