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2026-08-18 18:04:05 +02:00

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Die DE-Prüfung dokumentiert Grundkenntnisse und praktisches Können eines Höramateurs. Ihr Schwierigkeitsgrad liegt unterhalb der staatlichen Amateurfunkprüfung der Klasse N. Sie berechtigt zusammen mit den weiteren Voraussetzungen zur Beantragung eines DE-Kennzeichens und damit zum internationalen QSL-Austausch über den DARC.

Die 70 möglichen Fragen stammen aus drei Bereichen:

  1. Technische Kenntnisse, etwa Empfänger, Modulationsarten, Steckverbinder, Wellenausbreitung und Sicherungen
  2. Betriebliche Kenntnisse, etwa Buchstabieralphabet, Abkürzungen, Q-Gruppen, Rufzeichen, Landeskenner und RST
  3. Kenntnisse von Vorschriften, etwa Amateurfunkrecht, Frequenzbereiche, Abhörverbot und Haftung

Die Prüfung wird schriftlich mit einem bereitgestellten Fragebogen durchgeführt. Jede richtige Antwort zählt einen Punkt. Insgesamt können 17 Punkte erreicht werden; mit mindestens 9 Punkten ist die Prüfung bestanden.

Die Probeprüfungen auf 50ohm.de helfen beim Üben. Maßgeblich für die tatsächliche Prüfung sind immer die aktuellen Unterlagen und Regeln des DARC. Welche [hier](https://50ohm.de/swl/) zu finden sind.

Die Prüfung kann nach den aktuellen DARC-Regularien durch den Ortsverbandsvorsitzenden, Distriktsvorsizenden, das DL-AJW-Referat oder von DL-AJW benannte Personen abgenommen werden. Bei besonderen Einschränkungen können begründete Ausnahmen ermöglicht werden.

Die DE-Prüfung ist keine Sendegenehmigung. Wer selbst Amateurfunkbetrieb durchführen möchte, benötigt eine erfolgreiche staatliche Amateurfunkprüfung und eine Zulassung der Bundesnetzagentur.