Files
50ohm-contents-dl/contents/sections/analog_vs_digital.md
T

1.5 KiB

Bei der Informationsübertragung unterscheidet man grundsätzlich zwischen analogen und digitalen Verfahren. Digital bedeutet, dass etwas in Stufen erfolgt, also nur bestimmte Werte annehmen kann und keine Werte dazwischen kennt (Abbildung [ref:n_digital_einleitung_digitales_signal]). Analog hingegen steht dafür, dass etwas kontinuierlich ist, also auch beliebige Zwischenwerte annehmen kann [ref:n_digital_einleitung_analoges_signal]).

[picture:411:n_digital_einleitung_digitales_signal:Digitales Signal (abgestuft)] [picture:408:n_digital_einleitung_analoges_signal:Analoges Signal (kontinuierlich)]

Im Funk kann eine digitale Übertragung z. B. dadurch erreicht werden, dass die Amplitude des gesendeten Trägers nur auf bestimmte Stufen gesetzt wird, beispielsweise \qty{25}{\percent}, \qty{50}{\percent}, \qty{75}{\percent}, \qty{100}{\percent} der Maximalstärke, aber nicht dazwischen. Viele im Alltag übliche Übertragungsverfahren arbeiten mittlerweile digital, beispielsweise WLAN, LTE oder DVB.

% %Der Vorteil digitaler Verfahren liegt darin, dass kleine Fehler bei der Übertragung auf der Empfängerseite ausgeglichen werden können. Wird beispielsweise durch eine Störung eine Amplitude nicht als \qty{25}{\percent} der Maximalstärke gemessen, sondern als \qty{29}{\percent}, dann kann man annehmen, dass die Amplitude eigentlich \qty{25}{\percent} gewesen sein sollte und den Wert berichtigen. %