Merge branch 'main' into content-fixes
This commit is contained in:
@@ -14,4 +14,20 @@ Dabei solltest du dir folgende Dinge merken:
|
||||
[question:AH305]
|
||||
[question:AH306]
|
||||
[question:AH307]
|
||||
[question:AH308]
|
||||
[question:AH308]
|
||||
|
||||
<webonly>
|
||||
<margin>
|
||||
Das Ende eines CW-Aurora-QSOs zwischen GM4YXI und OK/DF7TR/P kann hier angehört werden:
|
||||
|
||||
[include:applet_aurora]
|
||||
|
||||
Ein SSB-Aurora-QSO gibt es auch auf [Youtube](https://50ohm.de/assb) zum Anhören.
|
||||
</margin>
|
||||
</webonly>
|
||||
|
||||
<latexonly>
|
||||
<indepth>
|
||||
Ein Beispiel eines Aurora-CW-QSOs zwischen OH2MA und OH2LAK auf $\qty{50}{\mega\hertz}$ gibt es auf [Youtube](https://50ohm.de/acw). Hier kann man den sehr rauen und verauschten Ton der Morsezeichen hören. Ein SSB QSO gibt es auch auf [Youtube](https://50ohm.de/assb) zum Anhören.
|
||||
</indepth>
|
||||
</latexonly>
|
||||
@@ -10,11 +10,15 @@ Bei Frequenzmodulation befindet sich die Information des modulierenden Signals n
|
||||
Der Hub eines FM-Signals bestimmt um welchen Betrag sich die Frequenz des Oszillators im Sender, je nach Amplitude des modulierenden Signals, ändert. Eine größere Auslenkung der Frequenz entspricht hierbei, nach Demodulation im FM-Empfänger, wieder einer größeren Amplitude des demodulierten Signals. Daher hat ein größerer Hub eines frequenzmodulierten Senders direkten Einfluss auf die Lautstärke des demodulierten Signals in einem FM-Empfänger.
|
||||
[question:AE305]
|
||||
|
||||
<<<<<<< content-fixes
|
||||
Die belegte Bandbreite einer FM-Aussendung wird durch den Hub und die maximale Modulationsfrequenz bestimmt. In erster Näherung kann für kleinen Hub und niedrige Modulationsfrequenz die Carson-Formel angewendet werden. Sie gibt an in welcher Bandbreite sich $\qty{90}{\percent}$ der Sendeleistung befinden.
|
||||
=======
|
||||
Die belegte Bandbreite einer FM-Aussendung wird durch den Hub und die maximale Modulationsfrequenz bestimmt. In erster Näherung kann für kleinen Hub und niedrige Modulationsfrequenz die Carson-Formel angewendet werden. Sie gibt an in welcher Bandberite sich $\qty{99}{\percent}$ der Sendeleistung befinden.
|
||||
>>>>>>> main
|
||||
|
||||
**Carson-Formel**
|
||||
|
||||
$B\approx2*\left(\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}} \right)$
|
||||
$B\approx2 \cdot \left(\Delta f_{\textrm{T}} + f_{\textrm{mod max}} \right)$
|
||||
|
||||
Die belegte Bandbreite berechnet sich hierbei nach der vorgenannten Formel. Hieraus ist ersichtlich, dass eine höhere Modulationsfrequenz oder ein größerer Hub (z.B. hervorgerufen durch eine höhere Ansteuerung des FM-Modulators), zu einer größeren Bandbreite des Signals führen. Es können hierdurch Nachbarkanalstörungen hervorgerufen werden, da die Bandbreite des Signals in beiden Fällen zunimmt.
|
||||
[question:AE306]
|
||||
|
||||
@@ -12,7 +12,7 @@ $$\qty{1}{\hertz} = \frac{1}{\unit{\second}}$$
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
Im Funk benutzen wir auch elektrische Schwingungen, allerdings mit sehr viel höheren Frequenzen als das Stromnetz, z. B. $\qty{144000000}{\hertz}$. Bei so vielen Ziffern wird es schnell unübersichtlich. Daher verwenden wir den Ausdruck Megahertz ($\unit{\mega\hertz}$) für eine Million Hertz und sagen "144 Megahertz". Wir haben das *Einheitenvorzeichen* "$\unit{\mega}$" verwendet und es vor die eigentliche Einheit "$\unit{\hertz}$" gesetzt. Damit drücken wir aus, dass der angegebene Wert mit einer Million multipliziert wird. Weitere Beispiele für Frequenzen mit Einheitenvorzeichen sind in der Tabelle [ref:n_frequenz_einheitenvorzeichen] zusammengestellt.
|
||||
Im Funk benutzen wir auch elektrische Schwingungen, allerdings mit sehr viel höheren Frequenzen als das Stromnetz, z. B. $\qty{144000000}{\hertz}$. Bei so vielen Ziffern wird es schnell unübersichtlich. Daher verwenden wir den Ausdruck Megahertz ($\unit{\mega\hertz}$) für eine Million Hertz und sagen "144 Megahertz". Wir haben das *Einheitenvorzeichen* "$\unit{\mega\,}$" verwendet und es vor die eigentliche Einheit "$\unit{\hertz}$" gesetzt. Damit drücken wir aus, dass der angegebene Wert mit einer Million multipliziert wird. Weitere Beispiele für Frequenzen mit Einheitenvorzeichen sind in der Tabelle [ref:n_frequenz_einheitenvorzeichen] zusammengestellt.
|
||||
|
||||
<webmargin>
|
||||
| X: Bezeichnung | r: Abkürzung | r: Wert |
|
||||
|
||||
@@ -1,5 +1,9 @@
|
||||
In der Klasse E haben wir bereits *Fading* (*QSB*) kennen gelernt. Das wird hier nochmal in der Klasse A etwas vertieft. Wenn ein Funksignal auf mehr als einem Weg vom Sender zum Empfänger gelangt, dann spricht man von *Mehrwegeausbreitung*. Eine wichtige Ursache ist die Reflexion des Signals an Flächen (z.B. Gebäude, Topografie, Flugzeuge) [ref:a_mehrwegeausbreitung_reflexion]. Auf Kurzwelle kommt hinzu, dass das Signal in der Ionosphäre häufig an mehreren Stellen gebrochen wird [ref:a_mehrwegeausbreitung_ionosphäre]. Fast jede Funkverbindung ist von Mehrwegeausbreitung betroffen.
|
||||
|
||||
<margin>
|
||||
[picture:1064:a_mehrwegeausbreitung_reflexion:Mehrwegeausbreitung durch Reflexion. Durch die Phasenverschiebung bei der Reflexion kann es zu Verstärkung oder Abschwächung des empfangenen Signals kommen]
|
||||
</margin>
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
Der Empfänger erhält also gleichzeitig *mehrere* Signale, die aufgrund unterschiedlicher Wegstrecken mit abweichenden Laufzeiten und damit verschiedenen Phasen eintreffen. Diese Signale werden im Empfänger addiert und nennt sich in der Fachsprache *Interferenz*. Abhängig vom Phasenunterschied kann das resultierende Summensignal entweder verstärkt oder abgeschwächt werden – im Extremfall sogar bis zur vollständigen Auslöschung.
|
||||
|
||||
@@ -8,9 +8,15 @@ Auf der Kurzwelle kann der Bereich in der Ionosphäre, der die Raumwelle zur Erd
|
||||
|
||||
[question:AH223]
|
||||
|
||||
<margin>
|
||||
% Photo by DC2CB:
|
||||
[photo:331:a_regenscatter:$\qty{10}{\giga\hertz}$ Regenscatter (DL4M Juni 2025)]
|
||||
</margin>
|
||||
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
%TODO: Bild besorgen, bzw. Anekdote von COVID Lockdown
|
||||
%TODO: bzw. Anekdote von COVID Lockdown
|
||||
|
||||
Schließlich kann man sich auf VHF, UHF und SHF noch von ganz anderer Seite Hilfe holen, um über den Horizont hinaus zu senden, nämlich per *Aircraft-Scatter*: Hier dienen Flugzeuge als kurzzeitige Reflektoren, wenn sie sich auf oder in der Nähe der Verbindungslinie zwischen Sender und Empfänger befinden. Durch die schnelle Bewegung des Flugzeugs sind solche Verbindungsmöglichkeiten recht kurz, so dass eine schnelle QSO-Abwicklung gefragt ist.
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -1,3 +1,7 @@
|
||||
<margin>
|
||||
[picture:733:a_sporadic_e:Refraktion bei Sporadic-E]
|
||||
</margin>
|
||||
|
||||
In den Klassen N und E haben wir ja bereits gelernt, dass Funkverbindungen über Sporadic E (Besonders stark ionisierten Bereichen der E-Region) vor allem vom oberen Kurzwellenbereich bis zum $\qty{2}{\meter}$-Band durchgeführt werden.
|
||||
|
||||
[question:AH301]
|
||||
|
||||
@@ -2,9 +2,11 @@ In den Klassen N und E haben wir bereits die *Toten Zone* kennengelernt. Schauen
|
||||
|
||||
- Je höher die Frequenz, desto größer ist der Radius der toten Zone: Abbildung [ref:a_tote_zone_1]
|
||||
- Je flacher die Abstrahlung, desto größer ist der Radius der toten Zone: Abbildung [ref:a_tote_zone_2]
|
||||
|
||||
<margin>
|
||||
[picture:995:a_tote_zone_1:Simulation der Ausdehnung der Toten Zone bei einem Abstrahlwinkel von $\qty{45}{\degree}$ in Abhängigkeit der Frequenz, im Januar 2025]
|
||||
</margin>
|
||||
|
||||
<margin>
|
||||
[picture:994:a_tote_zone_2:Simulation der Ausdehnung der Toten Zone in Abhängigkeit vom Abstrahlwinkel im $\qty{40}{\meter}$-Band, im Januar 2025]
|
||||
</margin>
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user