feature: swl slides chapter 2

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Matthias Jung
2026-08-23 23:55:13 +02:00
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## Display und Bedienung
[photo:95:swl_bedienung_display:Display mit Frequenzanzeige, Modulationsart, Spektrum und Wasserfalldiagramm]
<note>
Die Teilnehmenden zunächst selbst benennen lassen, was sie auf dem Display erkennen. Sichtbar sind unter anderem USB, die Frequenz, das S-Meter, das Spektrum und darunter der Wasserfall.
</note>
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### Wichtige Anzeigen
* eingestellte Frequenz
* gewählte Modulationsart, beispielsweise USB
* S-Meter für die Signalstärke
* Amplitudenspektrum
* Wasserfalldiagramm
<note>
Die genaue Bedeutung des S-Meters folgt später zusammen mit dem RST-Rapport.
</note>
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### Spektrum und Wasserfall
<left>
#### Amplitudenspektrum
* waagerecht: Frequenzbereich
* senkrecht: Signalstärke
* hohe Spitzen weisen auf starke Signale hin
</left>
<right>
#### Wasserfalldiagramm
* ergänzt den zeitlichen Verlauf
* neue Signale erscheinen oben
* ältere Signale wandern nach unten
</right>
<note>
Der Wasserfall macht auch kurze Signale oder gerade beendete Aussendungen sichtbar.
</note>
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[question:NF105]
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### Abstimmen und filtern
* Mit dem *VFO* wird die Empfangsfrequenz eingestellt
* Bei SSB wird fein abgestimmt, bis die Sprache natürlich klingt
* Filter begrenzen den empfangenen Frequenzbereich
* Die HF-Verstärkung beeinflusst die Empfindlichkeit
* Die Lautstärke verändert nur das Audiosignal
<fragment>
Beim Lernen immer nur eine Einstellung ändern und ihre Wirkung beobachten.
</fragment>
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## Modulationsarten
* Sprache, Töne oder Daten werden einer hochfrequenten Trägerwelle aufgeprägt
* Dieser Vorgang heißt *Modulation*
* Beim Empfang muss die passende Modulationsart gewählt werden
<note>
Die zwei grundlegenden Eigenschaften einer Schwingung wiederholen: Amplitude und Frequenz. Je nach Modulationsart wird eine dieser Eigenschaften verändert oder der Träger ein- und ausgeschaltet.
</note>
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### Anzeigen am Empfänger
| l: Anzeige | l: Bedeutung | X: Typische Verwendung |
| AM | Amplitudenmodulation | Rundfunk und einzelne Amateurfunkanwendungen |
| LSB | unteres Seitenband von SSB | Sprechfunk auf Kurzwelle meist unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ |
| USB | oberes Seitenband von SSB | Sprechfunk meist oberhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ und digitale Verfahren |
| CW | Continuous Wave | Morsetelegrafie |
| FM | Frequenzmodulation | Sprechfunk vor allem auf VHF und UHF |
<note>
Diese Kürzel werden später auch als betriebliche Abkürzungen behandelt.
</note>
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### Beispiel: Einseitenbandmodulation – SSB
* Bei SSB wird nur ein Seitenband übertragen
* Der Empfänger muss auf *LSB* oder *USB* eingestellt werden
* Ein falsches Seitenband lässt Sprache verzerrt und unverständlich klingen
* Die Frequenz muss genauer als bei AM oder FM abgestimmt werden
<fragment>
Daumenregel: LSB unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$, USB oberhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$.
</fragment>
<note>
Digitale Übertragungsverfahren werden in der Regel auch unterhalb von $\qty{10}{\mega\hertz}$ in USB empfangen. Klingt Sprache ungewöhnlich hoch oder tief, zuerst Seitenband und Frequenz kontrollieren.
</note>
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[question:NE209]
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### Beispiel: Morsetelegrafie – CW
* *CW* steht für *Continuous Wave*
* Ein unmodulierter Träger wird ein- und ausgeschaltet
* Der Empfänger macht daraus einen hörbaren Ton
* Die Folge kurzer und langer Töne bildet Morsezeichen
<note>
Die Bedeutung von CW als betriebliche Abkürzung wird später noch einmal aufgegriffen.
</note>
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## HF-Steckverbinder
* Empfänger und Antenne werden meist mit einem Koaxialkabel verbunden
* Der Innenleiter führt das Signal
* Der Außenleiter schirmt die Verbindung ab
* Der Steckverbinder führt beide Leiter zuverlässig weiter
<note>
Für die DE-Prüfung müssen die vier Systeme PL, N, BNC und SMA an ihrer Form erkannt werden.
</note>
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### PL und N
<left>
#### PL
[photo:69:swl_steckverbinder_pl:PL-Stecker]
* großes Schraubgewinde
* häufig auf Kurzwelle und am $\qty{2}{\meter}$-Band
</left>
<right>
#### N
[photo:73:swl_steckverbinder_n:N-Einbaubuchse und N-Stecker]
* wetterfeste Schraubverbindung
* gut für hohe Frequenzen geeignet
</right>
<note>
PL und N nicht miteinander verwechseln. Ein PL-Stecker kann eine N-Buchse mechanisch beschädigen.
</note>
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[question:NG202]
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[question:NG204]
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### BNC und SMA
<left>
#### BNC
[photo:71:swl_steckverbinder_bnc:BNC-Winkeladapter mit Stecker und Kupplung]
* Bajonettverschluss
* kurze Drehung zum Verriegeln
</left>
<right>
#### SMA
[photo:74:swl_steckverbinder_sma:SMA-Stecker, stark vergrößert]
* sehr kleine Schraubverbindung
* häufig an Handfunk- und SDR-Geräten
</right>
<note>
Beim SMA-Foto ausdrücklich auf die starke Vergrößerung hinweisen.
</note>
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[question:NG203]
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[question:NG205]
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### Sicher verbinden
* Stecker und Buchse müssen zum gleichen System gehören
* Steckverbinder nicht verkanten oder mit Gewalt anziehen
* SMA-Steckverbinder sind besonders klein und empfindlich
* Gute Abschirmung und geringe Verluste bleiben auch beim Empfang wichtig
<note>
Die zulässige Sendeleistung eines Steckverbinders ist für eine reine Empfangsstation nicht entscheidend. Frequenzbereich, mechanische Passung und Qualität der Verbindung bleiben wichtig.
</note>