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Review der Slides für Klasse N Kapitel 11
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Lars Weiler
2026-07-20 22:16:12 +02:00
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* Eine weitere Art von Wettbewerb ist das Amateur Radio Direction Finding (ARDF). * Eine weitere Art von Wettbewerb ist das Amateur Radio Direction Finding (ARDF).
* Die „Füchse“ sind kleine versteckte Sender, die von den Teilnehmern mittels Peilempfängern gefunden und zu Fuß angelaufen werden müssen. * Die „Füchse“ sind kleine versteckte Sender, die von den Teilnehmern mittels Peilempfängern gefunden und zu Fuß angelaufen werden müssen.
* Die Füchse senden im zeitlichem Wechsel jeweils ein anderes der folgende Rufzeichen in CW-Morsetelegrafie aus: MO, MOE, MOI, MOS, MOH oder MO5. * Die Füchse senden im zeitlichem Wechsel jeweils ein anderes der folgende Rufzeichen in CW-Morsetelegrafie aus: MO, MOE, MOI, MOS, MOH oder MO5.
* Gewonnen hat, wer als Erster alle Füchse gefunden hat und den Zielpunkt erreicht
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#### Rufzeichen der Fuchsjagdsender #### Rufzeichen der Fuchsjagdsender
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<right> <right>
[photo:190:n_ardf_fuchs:ARDF-Fuchs im Wald mit Wimpel und Zeitnehmer] [photo:190:n_ardf_fuchs:ARDF-Fuchs im Wald mit Wimpel und Zeitnehmer]
</right> </right>
<note>
* Keine Morsekenntnisse nötig: Es werden nur lange Töne (M, O) bzw. nur kurze Töne (E, I, S, H, 5) verwendet, langsam genug zum Mitzählen
* Variante *Mobilfuchsjagd*: Füchse werden aus Kraftfahrzeugen heraus gesucht
</note>
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[question:BE313] [question:BE313]
+25 -13
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@@ -1,25 +1,20 @@
### Was ist ein Contest? ### Contest
* Im Amateurfunk finden auch Wettbewerbe statt, die als Contest bezeichnet werden. * Im Amateurfunk finden auch Wettbewerbe statt, die als Contest bezeichnet werden.
* Ziel: möglichst viele Funkverbindungen in einer begrenzten Zeit herstellen
* Conteste dienen dem sportlichen Wettkampf, aber auch dazu, die eigene Amateurfunkstation und Betriebsabwicklung zu verbessern. * Conteste dienen dem sportlichen Wettkampf, aber auch dazu, die eigene Amateurfunkstation und Betriebsabwicklung zu verbessern.
* Regeln legt der Veranstalter in einer *Ausschreibung* fest
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[question:BE301] [question:BE301]
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### Was zeichnet Contestverbindungen aus? ### Erkennungsmerkmale von Conteststationen
* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte.
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[question:BE302]
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### Woran erkennt man Conteststationen?
* Oft erkennt man Conteststationen daran, dass der Namen des Wettbewerbes oder einfach nur "CONTEST" in den CQ-Ruf integriert wird. * Oft erkennt man Conteststationen daran, dass der Namen des Wettbewerbes oder einfach nur "CONTEST" in den CQ-Ruf integriert wird.
* Zum Beispiel: "CQ FD" oder "CQ Ruhrgebietscontest" oder "CQ Contest". * Zum Beispiel: "CQ FD" oder "CQ Ruhrgebietscontest" oder "CQ Contest".
* In Telegrafie dann CQ TEST. * In Telegrafie dann CQ TEST.
* Beispiel: DD4UQ nimmt portabel am Fieldday-Contest in Telegrafie teil $\rightarrow$ "CQ FD DD4UQ/P TEST"
<note> <note>
Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispielsweise zum testen der Antenne Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispielsweise zum testen der Antenne
@@ -29,13 +24,30 @@ Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispiels
[question:BE116] [question:BE116]
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### Besondere Betriebsabwicklung im Contest ### Ausschreibung
* Welche Daten ausgetauscht werden, kann man der Ausschreibung entnehmen. * Legt Zeitraum und zu nutzende Frequenzbereiche fest
* Es gibt Wettbewerbe, bei denen nach jeder Verbindung die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen muss. Diese werden oft als "Sprint Contest" bezeichnet, ein Blick in Ausschreibung ist angeraten. * Legt fest, welche Informationen in jeder Verbindung ausgetauscht werden müssen, z.B. Rufzeichen, Rapport und Maidenhead-Locator
* Legt die Bewertungsregeln fest
* Werden Regeln nicht eingehalten $\rightarrow$ Verbindung wird nicht gewertet oder es kommt zum Punktabzug
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[question:BE303] [question:BE303]
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### Contestverbindungen
* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte.
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[question:BE302]
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### Sprint Contest
* Nach jeder Verbindung muss die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen
* Man sucht sich dann selbst eine neue freie Frequenz, um wieder CQ zu rufen, oder antwortet auf andere Stationen
* Ein Blick in die Ausschreibung ist angeraten
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[question:BE304] [question:BE304]
+41 -27
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@@ -1,16 +1,19 @@
### Dürfen Funkamateure helfen? ### Hilfeleistung durch Funkamateure
* Ja! Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen. * Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen
* Es besteht sogar eine *Pflicht zur Hilfeleistung*: Unterlassene Hilfeleistung ist nach § 323c StGB strafbar
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[question:BF103] ### Verhalten bei einer Notmeldung
--- * Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren
* Hilfreich sind dabei die *5 W-Fragen*:
### Was tun, wenn man eine Notmeldung erhält? * *Wo* ist das Ereignis?
* *Wer* meldet es?
* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren. * *Was* ist geschehen?
* *Wie* viele Betroffene?
* *Warten* auf Rückfragen!
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@@ -18,9 +21,10 @@
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### Was tun, wenn eine Rettungsorganisation sich der Sache annimmt? ### Übernahme durch eine Rettungsorganisation
* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören. * Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören
* Anweisungen der notrufenden Station oder einer Leitstation befolgen
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@@ -28,9 +32,10 @@
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### Was tun, wenn zunächst niemand antwortet? ### Falls zunächst niemand antwortet
* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle. * Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle
* Meldung dabei vollständig und wörtlich weitergeben
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@@ -38,18 +43,24 @@
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### Was tun, wenn man die zuständigen Stellen informiert hat? ### Nach der Meldung an die zuständigen Stellen
* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist. * Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist
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[question:BF107] [question:BF107]
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### Was ist bei internationaler Beteiligung zu beachten? ### Internationale Beteiligung
* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit. * Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit
* Winterzeit: UTC = MEZ $-$ 1 Stunde, also MEZ = UTC + 1 Stunde
* Sommerzeit: UTC = MESZ $-$ 2 Stunden, also MESZ = UTC + 2 Stunden
<note>
Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfallkommunikation bereit
</note>
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@@ -59,16 +70,11 @@
### Notzeichen ### Notzeichen
* Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und Mayday, diese dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden. * Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und MAYDAY
* Im Sprechfunk "Mayday", in der Telegrafie "SOS"
<note> * Dringlichkeits- und Sicherheitszeichen: PAN PAN und SÉCURITÉ
* Es dürfen Notrufe abgesetzt werden. * Diese Zeichen sind dem See- und Flugfunk vorbehalten und dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden
* Aber die Notzeichen SOS und MAYDAY sind dem See- und Flugfunk vorbehalten. * Es dürfen trotzdem Notrufe abgesetzt werden, z.B. mit den Begriffen "Notfall" oder "Emergency"
</note>
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[question:VD105]
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@@ -80,6 +86,14 @@
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[question:VD105]
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[question:BF103]
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### Notfunkfrequenzen ### Notfunkfrequenzen
Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandplänen festgelegt, die für den Notfunkbetrieb frei zu halten sind: Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandplänen festgelegt, die für den Notfunkbetrieb frei zu halten sind:
@@ -93,7 +107,7 @@ Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandpl
<note> <note>
Zusätzlich werden zum Beispiel bei Erdbeben von lokalen Organisationen weitere Frequenzen in den "Amateurfunkmedien" kommuniziert. Zusätzlich werden zum Beispiel bei Erdbeben von lokalen Organisationen weitere Frequenzen in den "Amateurfunkmedien" kommuniziert.
</note> </note>
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[question:BF109] [question:BF109]
+34 -5
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@@ -1,5 +1,7 @@
### Was ist ein Pile-Up? ### Pile-Up
* Ruft eine besondere oder seltene Station, verbreitet sich das oft schnell über das Internet
* Viele Funkamateure versuchen dann gleichzeitig, auf die Rufe dieser Station zu antworten $\rightarrow$ *Pile-Up*
* Der Begriff Pile-Up kommt vom englischen Verb "to pile up", was soviel bedeutet wie "sich aufstapeln". * Der Begriff Pile-Up kommt vom englischen Verb "to pile up", was soviel bedeutet wie "sich aufstapeln".
* Was sich hier aufstapelt, sind die immer mehr werdenden Funkamateure, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Eine Verbindung mit der begehrten Station herzustellen. * Was sich hier aufstapelt, sind die immer mehr werdenden Funkamateure, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Eine Verbindung mit der begehrten Station herzustellen.
@@ -9,11 +11,38 @@ Hinweise über seltene Station werden im Internet über sogenannte *DX-Cluster*
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### Umgang mit dem Pile-Up 1 ### Techniken im Pile-Up
* Manchmal wird der CQ-Ruf auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5". Je mehr Stationen gleichzeitig antworten, umso schwerer werden einzelne Rufzeichen verständlich
* Oder der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht: Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird. ---
### Aufruf nach Ziffern
* Der CQ-Ruf wird auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5"
* Ziffern werden in der Regel der Reihe nach aufgerufen
* Im Schnitt antwortet dann nur noch ein Zehntel der interessierten Funkamateure gleichzeitig
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### Aufruf nach Ländern oder Kontinenten
* Der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
* Es sollen dann nur Stationen aus dem genannten Bereich antworten
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### Listenbetrieb
* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht
* Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird
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### Split-Verkehr
* Es wird auf einer anderen Frequenz geantwortet als gerufen wird
* Mehr dazu im nächsten Abschnitt
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[question:BE305] [question:BE305]
+19 -6
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@@ -1,19 +1,20 @@
### Umgang mit dem Pile-Up 2 ### Split-Verkehr im Detail
* Split-Verkehr ist die am Meisten genutzte Methode um vielen Anrufen eine Verbindung zu ermöglichen. * Split-Verkehr ist die am Meisten genutzte Methode um vielen Anrufen eine Verbindung zu ermöglichen.
* Dabei empfängt die begehrte Station auf einer anderen Frequenz als sie sendet. * Dabei empfängt die begehrte Station auf einer anderen Frequenz als sie sendet.
* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt. Zum Beispiel "5 up" oder "split 14270 to 14280". * Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt.
* Die Angaben erfolgen immer in kHz.
<note> <note>
* Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber nicht im Pile-Up "untergeht". Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber im Pile-Up "untergeht".
* Der Trick beim Split-Verkehr mit dem Frequenzbereich ist, dass niemand weiß, auf welcher Frequenz die begehrte Station gerade hört. Für die CQ-rufende Station entsteht der Vorteil, dass sie eher einzelne Rufzeichen heraushören kann.
</note> </note>
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[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt] * "5 up" bedeutet: Die rufende Station hört $\qty{5}{\kilo\hertz}$ oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz
* Beispiel: Sendet die Station auf $\qty{28410}{\kilo\hertz}$, muss man auf $\qty{28415}{\kilo\hertz}$ antworten
[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt] [picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt]
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[question:BE308] [question:BE308]
@@ -21,6 +22,18 @@
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[question:BE310] [question:BE310]
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* Häufiger wird ein ganzer Frequenzbereich angegeben, z. B. "split up 28420 to 28430" oder kurz "tuning 420 to 430 up"
* Bedeutet: Die Station empfängt auf wechselnden Frequenzen im angegebenen Bereich
* Da niemand weiß, auf welcher Frequenz gerade gehört wird, muss man auf gut Glück eine Frequenz aus dem Bereich wählen und dort antworten
[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt]
<note>
Vorteil für die CQ-rufende Station: Nur ein kleiner Teil der interessierten Funkamateure trifft die richtige Frequenz, wodurch sie einzelne Rufzeichen leichter heraushören kann.
</note>
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[question:BE309] [question:BE309]
+19 -2
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@@ -1,13 +1,30 @@
### Slow-Scan-Television (SSTV) ### Slow-Scan-Television (SSTV)
<left> <left>
* Beim Slow-Scan-Television (SSTV) werden stehende Bilder mit geringer Auflösung übertragen. * Übertragung stehender Bilder mit geringer Auflösung
* Rufzeichen und Rapporte werden bei SSTV einfach als Text in die Bilder reingeschrieben. * Erstmals 1958 von amerikanischen Funkamateuren praktiziert
* Meist Fotos vom eigenen Shack, der Antenne oder der Landschaft
</left> </left>
<right> <right>
[photo:84:n_sstv:Ein per SSTV übertragenes Bild] [photo:84:n_sstv:Ein per SSTV übertragenes Bild]
* Rufzeichen und Rapport werden direkt ins Bild geschrieben
</right> </right>
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## Rapportsystem RSV
* R und S wie bei Telefonie und Telegrafie: Lesbarkeit und Signalstärke
* V für die Video- bzw. Bild-Qualität (1 bis 5)
| l: Wert | X: Bedeutung |
| 1 | Nur Synchronisation zu sehen |
| 2 | Großes Call lesbar |
| 3 | Große Details zu erkennen |
| 4 | Kleine Details zu erkennen |
| 5 | Rauschfreies Bild |
[table:n_sstv_rsv:Rapportsystem RSV]
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[question:BE210] [question:BE210]