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Matthias Jung
2026-01-31 18:48:33 +01:00
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## Der Prozess des Samplings
* Analoge Signale werden in diskrete Samples umgewandelt
* Sampling: Abtastung eines kontinuierlichen Signals in festgelegten Zeitabständen
* Vergleichbar mit einer Kamera, die in regelmäßigen Intervallen Bilder aufnimmt
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### Sampling – Das Kamerabeispiel
* Eine Kamera nimmt z. B. 24 Bilder pro Sekunde auf
* Zwischen den Bildern können schnelle Bewegungen auftreten, die nicht erfasst werden
* Wie bei der Kamera kann ein plötzliches Ereignis (z. B. eine Fliege) zwischen zwei Aufnahmen verloren gehen
* Dadurch entsteht ein Verlust an zeitlicher Information
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### Informationsverlust und Rekonstruktionsgrenze
* Zwischen den Samples können schnelle Signaländerungen unentdeckt bleiben
* Für eine fehlerfreie Rekonstruktion muss vor und nach jedem Signalwechsel ein Sample vorliegen
* Ist dies nicht der Fall, gehen Details verloren – Aliasing tritt auf
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## Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem
* Für ein Signal mit maximaler Frequenz $f_{max}$ muss die Abtastrate $\gt 2 \cdot f_{max}$ betragen
* Nur so können alle Signalwechsel korrekt erfasst und rekonstruiert werden
* Wird diese Grenze unterschritten, entstehen Alias-Effekte
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[question:AF617]
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### Praktisches Beispiel: CD-Player
* CD-Player arbeiten typischerweise mit 44,1 ksps (44.100 Samples pro Sekunde)
* Daraus folgt: Frequenzen bis ca. 22 kHz können korrekt abgebildet werden
* Dies entspricht dem HiFi-Frequenzbereich guter Stereoanlagen
* Merke: Die Abtastfrequenz sollte stets knapp über dem Doppelten der maximal zu verarbeitenden Frequenz liegen
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[question:AF616]
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[question:AF618]
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[question:AF619]