@@ -6,10 +6,10 @@ Für die Anpassung einer solchen endgespeisten Antenne gibt es verschiedene Mög
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* Transformator zur Impedanzanpassung
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* Zeppelinantenne
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Eine Möglichkeit der Anpassung ist der bereits besprochene Fuchskreis (vgl. Abbildung [ref:a_fuchskreis]). Dabei handelt es sich um einen Parallelschwingkreis, der auf die Betriebsfrequenz abgestimmt wird. Er transformiert die niedrige Impedanz der Speiseleitung auf die hohe Speiseimpedanz der endgespeisten Halbwellantenne und gleicht zugleich vorhandene Blindanteile aus.
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Eine Möglichkeit der Anpassung ist der bereits besprochene Fuchskreis (vgl. Abbildung [ref:a_fuchskreis]). Dabei handelt es sich um einen Parallelschwingkreis, der auf die Betriebsfrequenz abgestimmt wird. Er transformiert die niedrige Impedanz der Speiseleitung auf die hohe Speiseimpedanz der endgespeisten Halbwellenantenne und gleicht zugleich vorhandene Blindanteile aus.
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[picture:310:a_fuchskreis:Fuchskreis zur Anpassung einer endgespeisten Halbwellantenne]
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[picture:310:a_fuchskreis:Fuchskreis zur Anpassung einer endgespeisten Halbwellenantenne]
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[question:AG419]
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@@ -19,7 +19,7 @@ Eine Möglichkeit der Anpassung ist der bereits besprochene Fuchskreis (vgl. Abb
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Eine andere Möglichkeit ist ein Transformator (vgl. Abbildung [ref:a_unun_1_49]) mit einem Übersetzungsverhältnis von $ü = 1:7$. Da sowohl Spannung als auch Strom um den Faktor $\num{7}$ multipliziert bzw. dividiert werden, ergibt sich für den Widerstand eine Transformation von $1:7^2 = 1:49$ entsprechend $(1 \cdot \qty{50}{\ohm}) : (49 \cdot \qty{50}{\ohm}) = \qty{50}{\ohm} : \qty{2450}{\ohm}$.
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[photo:332:a_unun_1_49:1 zu 49 Un-Un zur Anpassung einer endgespeisten Halbwellantenne]
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[photo:332:a_unun_1_49:1 zu 49 Un-Un zur Anpassung einer endgespeisten Halbwellenantenne]
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[picture:315:a_endspeisung_1:Endgespeister Halbwellendipol mit Pigtail]
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[picture:260:a_endspeisung_2:Endgespeister Halbwellendipol mit Koaxialkabel als Gegengewicht]
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@@ -1,12 +1,13 @@
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In der Klasse E haben wir bereits *Fading* (*QSB*) kennen gelernt. Das wird hier nochmal in der Klasse A etwas vertieft. Wenn ein Funksignal auf mehr als einem Weg vom Sender zum Empfänger gelangt, dann spricht man von *Mehrwegeausbreitung*. Eine wichtige Ursache ist die Reflexion des Signals an Flächen (z.B. Gebäude, Topografie, Flugzeuge) [ref:a_mehrwegeausbreitung_reflexion]. Auf Kurzwelle kommt hinzu, dass das Signal in der Ionosphäre häufig an mehreren Stellen gebrochen wird [ref:a_mehrwegeausbreitung_ionosphäre]. Fast jede Funkverbindung ist von Mehrwegeausbreitung betroffen.
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In der Klasse E haben wir bereits *Fading* (*QSB*) kennen gelernt. Das wird hier in der Klasse A etwas vertieft. Wenn ein Funksignal auf mehr als einem Weg vom Sender zum Empfänger gelangt, dann spricht man von *Mehrwegeausbreitung*. Eine wichtige Ursache ist die Reflexion des Signals an Flächen (z.B. Gebäuden, Flugzeugen, Topografie) [ref:a_mehrwegeausbreitung_reflexion]. Auf Kurzwelle kommt hinzu, dass das Signal in der Ionosphäre häufig an mehreren Stellen gebrochen wird. Fast jede Funkverbindung ist deswegen von Mehrwegeausbreitung betroffen.
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%TODO: Hier war eine tote Referenz auf "a_mehrwegeausbreitung_ionosphäre". Klären woher die kam und ggf. mit Bild wieder einfügen.
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[picture:1064:a_mehrwegeausbreitung_reflexion:Mehrwegeausbreitung durch Reflexion. Durch die Phasenverschiebung bei der Reflexion kann es zu Verstärkung oder Abschwächung des empfangenen Signals kommen]
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[picture:1064:a_mehrwegeausbreitung_reflexion:Mehrwegeausbreitung durch Reflexion. Durch die Phasenverschiebung bei der Reflexion, in Kombination mit unterschiedlichen Weglängen, kann es bei der Überlagerung der Signale am Empfänger zu Verstärkung oder Abschwächung des empfangenen Signals kommen.]
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Der Empfänger erhält also gleichzeitig *mehrere* Signale, die aufgrund unterschiedlicher Wegstrecken mit abweichenden Laufzeiten und damit verschiedenen Phasen eintreffen. Diese Signale werden im Empfänger addiert und nennt sich in der Fachsprache *Interferenz*. Abhängig vom Phasenunterschied kann das resultierende Summensignal entweder verstärkt oder abgeschwächt werden – im Extremfall sogar bis zur vollständigen Auslöschung.
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Der Empfänger erhält also gleichzeitig *mehrere* Signale, die aufgrund unterschiedlicher Wegstrecken mit abweichenden Laufzeiten und damit verschiedenen Phasen eintreffen. Diese Signale werden im Empfänger addiert. Das nennt sich in der Fachsprache *Interferenz*. Abhängig vom Phasenunterschied kann das resultierende Summensignal entweder verstärkt oder abgeschwächt werden – im Extremfall sogar bis zur vollständigen Auslöschung.
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Interferenz (von lateinisch inter = „zwischen“ und ferire, über altfranzösisch s’entreferir = „sich gegenseitig schlagen“) bezeichnet allgemein die Veränderung der Amplitude, die bei der Überlagerung von zwei oder mehr Wellen, d. h. addition, entsteht.
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@@ -18,5 +19,5 @@ Interferenz (von lateinisch inter = „zwischen“ und ferire, über altfranzös
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[include:applet_interferenz]
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Wenn sich eines der beteiligten Medien bewegt (z.B. Funkbetrieb aus einem fahrenden Auto, ein Flugzeug als Reflektor für Funksignale oder grundsätzlich die brechenden Bereiche in der Ionosphäre, vor allem während der Dämmerung), dann verändert sich damit auch fortlaufend das Summensignal im Empfänger. Dies führt zu ständig zu QSB sowie je nach Modulationsart zu mehr oder weniger starken Verzerrungen und damit schlechterer Verständlichkeit.
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Wenn sich eines der beteiligten Medien bewegt (z.B. beim Funkbetrieb aus einem fahrenden Auto, ein Flugzeug als Reflektor für Funksignale oder grundsätzlich die brechenden Bereiche in der Ionosphäre, vor allem während der Dämmerung), dann verändert sich damit auch fortlaufend das Summensignal im Empfänger. Dies führt zu andauerndem QSB sowie je nach Modulationsart zu mehr oder weniger starken Verzerrungen und damit schlechterer Verständlichkeit.
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@@ -131,7 +131,7 @@ Der Balancemodulator bildet die erste Stufe eines SSB-Modulators und erzeugt ein
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Eine gute Implementierung für ein Funkgerät, das sowohl USB als auch LSB erzeugen soll, besteht darin, das Bandpassfilter fest auf einen bestimmten Frequenzbereich auszulegen. Ob das obere oder das untere Seitenband ausgefiltert wird, wird nicht durch eine Änderung des Filters bestimmt, sondern durch die Frequenz des Oszillators im Balancemodulator. Dazu stehen zwei unterschiedliche Quarzoszillatoren zur Verfügung.
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Wird beispielsweise für USB die Oszillatorfrequenz $\qty{8998,5}{\kilo\hertz}$ gewählt, entstehen durch die Modulation zwei Seitenbänder. Das obere Seitenband wird dabei genau in den Durchlassbereich konstanten Filters verschoben, während das untere Seitenband außerhalb des Durchlassbereichs liegt und unterdrückt wird.
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Wird beispielsweise für USB die Oszillatorfrequenz $\qty{8998,5}{\kilo\hertz}$ gewählt, entstehen durch die Modulation zwei Seitenbänder. Das obere Seitenband wird dabei genau in den Durchlassbereich des konstanten Filters verschoben, während das untere Seitenband außerhalb des Durchlassbereichs liegt und unterdrückt wird.
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Für LSB wird auf die andere Quarzfrequenz von $\qty{9001,5}{\kilo\hertz}$ umgeschaltet. Dadurch verschiebt sich das gesamte DSB-Spektrum so, dass nun das untere Seitenband in den Durchlassbereich desselben Filters fällt und das obere Seitenband unterdrückt wird.
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@@ -1,7 +1,7 @@
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Für USB muss das obere Seitenband in den Durchlassbereich des $\qty{9}{\mega\hertz}$-Quarzfilters fallen.
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[picture:941:a_balancemodulator_usb:Balancemodulator mit unterdrücktem Träger und Quarzfilter für USB]
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[picture:941:a_balancemodulator_lsb:Balancemodulator mit unterdrücktem Träger und Quarzfilter für LSB]
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[picture:940:a_balancemodulator_lsb:Balancemodulator mit unterdrücktem Träger und Quarzfilter für LSB]
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Das Quarzfilter ist etwa $\qty{3}{\kilo\hertz}$ breit. Seine Filtergrenzen liegen damit ungefähr $\qty{1,5}{\kilo\hertz}$ unterhalb und oberhalb der Mittenfrequenz von $\qty{9}{\mega\hertz}$.
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