Es gibt auch temperaturabhängige Widerstände, sogenannte *Kaltleiter* und *Heißleiter*. - *Kaltleiter* besitzen bei niedrigen Temperaturen einen geringen Widerstand und leiten den Strom daher gut. Mit steigender Temperatur steigt ihr Widerstand und ihre Leitfähigkeit nimmt ab. - *Heißleiter* verhalten sich genau umgekehrt: Sie leiten den Strom bei hohen Temperaturen besser, während ihr Widerstand bei niedrigen Temperaturen groß ist. Das heißt mit steigender Temperatur nimmt ihr Widerstand ab und ihre Leitfähigkeit nimmt zu. Heißleiter werden auch *NTC* (englisch Negative Temperature Coefficient) und Kaltleiter *PTC* (englisch Positive Temperature Coefficient) genannt. Temperaturabhängige Widerstände werden zum Beispiel zur Temperaturmessung oder zur Einschaltstrombegrenzung verwendet. Diese Widerstandsarten werden durch spezielle Schaltzeichen gekennzeichnet, wie in Abbildung [ref:e_schaltbildNtcPtc] dargestellt. Wichtig ist dabei der kleine griechische Buchstabe $\vartheta$ (ausgesprochen „Theta“), der für die Temperatur steht. Zusätzlich sind zwei Pfeile eingezeichnet, die die Temperaturabhängigkeit des Widerstands beschreiben. Der erste Pfeil kennzeichnet eine steigende Temperatur $\uparrow$. Der zweite Pfeil gibt an, wie sich der Widerstand bei steigender Temperatur verhält: Er kann entweder steigen $\uparrow$ oder fallen $\downarrow$. Das Symbol $\vartheta\uparrow\uparrow$ ist daher so zu lesen: Bei steigender Temperatur steigt auch der Widerstand. Damit wird ein PTC (Kaltleiter) gekennzeichnet. Entsprechend bedeutet $\vartheta\uparrow\downarrow$: Bei steigender Temperatur sinkt der Widerstand. Dieses Symbol steht für einen NTC (Heißleiter). [picture:1012:e_schaltbildNtcPtc:Schaltbilder von PTC und NTC] %EC108 DIE KAM VON WO ANDERS [question:EC108] % %EC109 [question:EC109] %EC110 [question:EC110] %EC111 [question:EC111]