Mit einem *Rapport* beschreibt die empfangende Station die Qualität eines Signals. Im Amateurfunk ist dafür das RST-System üblich: | X: Buchstabe | X: Bedeutung | X: Werte | | R | Lesbarkeit (Readability) | 1 bis 5 | | S | Signalstärke (Signal Strength) | 1 bis 9 | | T | Tonqualität (Tone) | 1 bis 9, nur bei Telegrafie (Morsen) | [table:swl_rst_bestandteile:Bestandteile des RST-Rapports] [question:BE201] [question:BE202] [question:BE203] Die Lesbarkeit wird subjektiv beurteilt. *R5* bedeutet einwandfrei lesbar, *R1* nicht lesbar. Die Signalstärke wird am S-Meter des Empfängers abgelesen. [photo:123:swl_rst_s_meter:S-Meter eines Transceivers] [question:NF103] Bei SSB-Telefonie wird kein T-Wert angegeben. Ein einwandfrei lesbares Signal mit *S7* erhält daher den Rapport *57*. Ein Signal mit *S9* und weiteren $\qty{20}{\decibel}$ wird als *59 plus 20 dB* angegeben. [question:BE204] [question:BE205] [question:BE206] [question:BE207] [question:BE208] Für einen SWL-Bericht wird der Rapport aus der Sicht der eigenen Empfangsstation eingetragen. Er beschreibt, wie die angeschriebene Station am eigenen Empfänger angekommen ist.