Ein *Short Wave Listener* [index:Kurzwellenhörer] hört Funkübertragungen und versucht, die empfangenen Stationen sicher zu identifizieren. Trotz der deutschen Bezeichnung *Kurzwellenhörer* beschränkt sich das Hobby nicht auf Kurzwelle: Interessante Signale gibt es ebenso auf dem $\qty{2}{\meter}$- und dem $\qty{70}{\centi\meter}$-Band, über Relaisfunkstellen, Baken oder Amateurfunksatelliten.
Der Empfang von Amateurfunkaussendungen ist ohne Zulassung zum Amateurfunkdienst möglich. Eine Amateurfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur wird erst benötigt, wenn man selbst als Funkamateur senden möchte.
[question:VD102]
Die SWL-Tätigkeit ist trotzdem mehr als passives Zuhören. Beim Hören werden beide Rufzeichen einer Funkverbindung, Datum, Uhrzeit, Band, Übertragungsverfahren und Empfangsrapport notiert. Aus diesen Angaben entsteht ein Hörbericht. Stimmt er mit dem Logbuch der gehörten Station überein, kann diese ihn durch eine sogenannte QSL-Karte bestätigen.
Eine Funkverbindung nennt man in der Amateurfunkwelt übrigens *QSO*. Eine Empfangsbestätigung wird als *QSL* bezeichnet. Deshalb auch der Name der QSL-Karte.
Ein Ortsverband ist ein guter Startpunkt: Dort gibt es Hilfe bei der Empfängerauswahl, beim Antennenbau, bei der DE-Prüfung und bei der QSL-Vermittlung.
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Als DARC-Mitglied kann man zunächst eine SWL-Nummer verwenden. Sie setzt sich aus dem Landeskenner DL, dem DOK des DARC-Ortsverbandes und der siebenstelligen Mitgliedsnummer zusammen, zum Beispiel *DL-B17/1234567*. Nach bestandener DE-Prüfung kann ein persönliches DE-Kennzeichen beantragt werden, z. B. *DE1EKA* oder *DE1JMU* .
Ein DE-Kennzeichen ist ein Hörerkennzeichen für DARC- und VFDB-Mitglieder. Es ist keine Sendegenehmigung und darf nicht als Amateurfunkrufzeichen zum Senden verwendet werden.