Amateurfunkbänder werden meist nach einer ungefähren Wellenlänge bezeichnet. Das $\qty{80}{\meter}$-Band liegt beispielsweise im Bereich um $\qty{3,6}{\mega\hertz}$. Für den Empfang muss die Zuordnung zwischen Frequenzbereich und Bandname bekannt sein (vgl. Tabelle [ref:swl_frequenzbereiche_baender]).
| l: Frequenzbereich | l: Bandbezeichnung |
| $\qtyrange{1,810}{2,000}{\mega\hertz}$ | $\qty{160}{\meter}$ |
| $\qtyrange{3,5}{3,8}{\mega\hertz}$ | $\qty{80}{\meter}$ |
| $\qtyrange{7,0}{7,2}{\mega\hertz}$ | $\qty{40}{\meter}$ |
| $\qtyrange{14}{14,35}{\mega\hertz}$ | $\qty{20}{\meter}$ |
| $\qtyrange{21}{21,45}{\mega\hertz}$ | $\qty{15}{\meter}$ |
| $\qtyrange{28}{29,7}{\mega\hertz}$ | $\qty{10}{\meter}$ |
| $\qtyrange{144}{146}{\mega\hertz}$ | $\qty{2}{\meter}$ |
| $\qtyrange{430}{440}{\mega\hertz}$ | $\qty{70}{\centi\meter}$ |
[table:swl_frequenzbereiche_baender:Wichtige deutsche Amateurfunkbänder]
[question:SWL004]
[question:SWL005]
[question:SWL006]
[question:SWL007]
[question:SWL008]
[question:SWL009]
[question:SWL010]
[question:SWL011]
Je höher die Frequenz, desto kürzer die Wellenlänge. Diese Beziehung hilft, grobe Zuordnungsfehler zu erkennen.
Anstatt alle Fragen auswendig zu lernen, kann man das auch mit den folgenden Faustformeln berechnen:
$ f~[\text{in~} \unit{\mega\hertz}] = \frac{300}{\lambda~[\text{in~} \unit{\meter}]} $
und
$ \lambda~[\text{in~} \unit{\meter}] = \frac{300}{f~[\text{in~} \unit{\mega\hertz}]}. $
Bandgrenzen können vom Land und den jeweiligen Nutzungsbestimmungen abhängen. Ein aktueller Bandplan ist daher beim praktischen Hören eine hilfreiche Orientierung.